Samstag, 11. August 2012

Ein Unternehmen lebt von der Kultur der Mitarbeiter


In dem vorletzten Artikel hatten wir uns mit der Wirtschaftskriminalität beschäftigt und dabei die ersten Erkenntnisse darüber gewonnen, wie hoch der Schaden sein kann, in welchen Bereichen er vorkommt und wo Detektive sinnvoll helfen können. Einer der letzten Sätze im Artikel war der Hinweis, wie man schon als Unternehmer anfangen kann, sich selbst zu schützen.

Die wesentlichen Einflussfaktoren in der Kriminalität sind natürlich oftmals der Verfall der moralischen Werte, fehlende betriebsinterne Kontrollsysteme und ganz wichtig, die Unzufriedenheit des Arbeitnehmers. Zufriedene Arbeitnehmer werden weder ihren Arbeitsplatz gefährden noch strafrechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen, denn wer beißt schon die Hand, die einen so zuverlässig füttert.

Aus unserer eigenen Berufserfahrung können wir meist immer die gleichen Motive erkennen, wenn ein Mitarbeiter versucht hat, das Unternehmen, in dem er arbeitet, zu bestehlen oder zu betrügen. Oft sind die Täter in finanziellen Schwierigkeiten oder schlichtweg habgierig. Selten ist es der Fall, das ein Täter aus Rache handelt, weil er bei den Vorgesetzten oder Kollegen nicht beliebt ist oder bei der letzten Beförderung übergangen wurde. Gelegentlich haben wir natürlich auch Blaumacher, der entweder seinen geplanten Urlaub nicht bekommen hat und eigenmächtig nur seine Freizeit gestaltet oder aufgrund einer fristgerechten Kündigung nicht mehr zur Arbeit erscheint, obwohl der Resturlaub zur Freistellung nicht ausgereicht hat.

Als Arbeitgeber sollten sie sich ruhig einmal die Zeit nehmen in Gedanken die eigene Firma zu betrügen oder zu bestehlen und so die Kontrollsysteme überprüfen, wie sie es machen würden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Schwachstellen im System lauern. Wichtig ist auch immer wieder die Hintergrundüberprüfung von neu eingestellten Arbeitnehmern oder Zeitarbeitern, die sie, aus welchen Gründen auch immer, an Schlüsselstellen in ihrem Unternehmen einzusetzen gedenken. Der Einsatz für eine Personalüberprüfung durch eine Detektei oder eines Sicherheitsdienstleisters ist bei solchen Überprüfungen weit aus günstiger, als wenn eine neue Position im Unternehmen besetzt wird durch einen unredlichen Mitarbeiter.

Denken Sie daran, das auch angefallene Detektivkosten unter bestimmten Voraussetzungen von dem Schadenverursacher zurückgefordert werden können. Jedoch setzt das voraus, das eine Pflichtverletzung des Mitarbeiters überhaupt vorliegt und zweitens, der Einsatz durch Detektive aus objektiver Sicht notwendig und sachdienlich gewesen sein muß. Diesbezüglich finden sie im Internet bereits bestehende Urteile von Gerichten, die sie vorab einsehen können, um sich zu informieren.

Die entscheidene Frage bezüglich dieser Kostenerstattung ist, ob die Leistungen der Detektei zu der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung bzw. Rechtsverteidigung notwendig war. Zusätzlich müssen die aufgewendeten Kosten nachvollziehbar konkretisiert werden und detailliert dargelegt werden, welche Tätigkeiten die Ermittlungsperson entfaltet hat. Wieso waren die Dienstleistungen des Geschehens notwendig? Welcher Zeitaufwand war erforderlich? Welche Stundensätze der Detektei wurden zugrundegelegt?

Bevor wir uns dem nächsten Artikel in der folgenden Woche zuwenden, in dem wir darauf eingehen, den richtigen Bewerber zu finden, den sie auf eine Schlüsselstelle in ihrem Unternehmen einsetzen wollen, geben wir ihnen noch ein paar kleine Tipps mit auf dem Weg, um eigene Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

• Nutzen sie ihren persönlichen Einfluss in Mitarbeitergesprächen, Betriebsversammlungen oder Unternehmensfeiern, um die Offenheit und das Unternehmensleitbild in den Köpfen ihrer fähigen Mitarbeiter zu verankern, damit diese selbst erkennen, wie wichtig ihre Arbeit für das Unternehmen ist und auch wertgeschätzt wird.

• Geben sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit in die Hand, konstruktive Kritik oder Hinweise von Fehlverhalten anonym an die Geschäftsführung zu leiten.

• Haben sie ein offenes Ohr für den „Flurfunk“ und überprüfen sie doch einmal die eigenen Kontrollsysteme, damit ihnen klar wird, wo die Sicherheitslücken offen zu Tage treten.

• Arbeiten sie mit einer Detektei oder einem Sicherheitsdienstleister zusammen, um ein Sicherheitsprofil ihrer Firma zu erstellen, damit sie eine objektive, professionelle Meinung erhalten, wie es um die Sicherheitslage ihres Unternehmens bestellt ist.

Denken sie daran:“ SIE SIND NICHT MACHTLOS“ bei Mitarbeiterkriminalität, denn eine Zusammenarbeit mit einer Detektei bedeutet auch Vermögensschutz und Unternehmenssicherung!

Wenn sie noch Fragen zu diesem Thema haben oder etwas zu einem anderen Artikel wissen möchten, die hier veröffentlicht wurden, nehmen sie bitte Kontakt mit der www.detektei-schuett.de auf, dann
helfen wir ihnen gerne weiter!

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