Samstag, 1. September 2012

Ich bin dann mal weg!


"Ich bin mit meinem Fuß in der Toilette stecken geblieben". Zitat eines Blaumachers, der seine Abwesenheit durch dieses Ereignis rechtfertigte.

In weiten Teilen der Arbeitswelt, aus Sicht der Arbeitnehmer, wird das „Blaumachen“ als Kavaliersdelikt angesehen und gehört schon fast ein bisschen zum guten Ton. Tatsächlich gehen jedoch durch diese Abwesenheit von der Arbeit, getarnt durch Krankmeldungen, jedes Jahr Tausende von Arbeitsstunden verloren, weil die Mitarbeiter eine Erkrankung simulieren. 

Die Folgen sind, wenn der Arbeitgeber dies nicht durch Kollegen kompensieren kann, zusätzliche Personalkosten. Der Kranke wird ja schließlich weiter bezahlt, obwohl seine Leistung fehlt. Vielleicht fallen sogar die Kosten eines Zeit- und Leiharbeiters an und es können Störungen innerhalb des Betriebsablaufes anfallen. Das alles geht zu Lasten der Gemeinschaft der Kollegen und schmälert den Gewinn einer Firma am Ende des Jahres in der Bilanz erheblich.

Wäre das Verhalten ein Einzelfall, dann könnte man vielleicht über diese Tatsache hinwegsehen, weil die starke Solidargemeinschaft einer Firma den Ausfall kompensieren kann, doch das ist schon längst nicht mehr der Fall, aufgrund des erhöhten Wettbewerbs in der Wirtschaft. Jeder Ausfall verursacht Kosten und das in Millionenhöhe. Mehrere Studien und Umfragen haben ergeben, das auf ein Arbeitsjahr circa eine Million an Arbeitsstunden auf den deutschen Wirtschaftsunternehmen lasten, verursacht von Arbeitnehmern, die wissentlich Lohnfortzahlungsbetrug begehen. Eine erschreckende hohe Zahl wie wir meinen.

Die Motive hierfür sind verschiedener Art. Bei einem großen Teil der Personen handelt es sich schlicht um den Wunsch mehr Freizeit zu haben, ein anderer Teil möchte seinem „ungeliebten“ Arbeitgeber eins auswischen und ein weiterer Teil nimmt sich den freien Tag oder Tage, weil der gewünschte Urlaub nicht genehmigt wurde. Aus welchen Gründen diese Tage auch genommen werden, so ist dies bei weitem kein Kavaliersdelikt, sondern es wird den Unternehmen tatsächlicher, messbarer Schaden zugefügt.

Weiterhin wird aus den Studien und Umfragen klar, dass es einen Unterschied zwischen „alten“ und „neuen“ Bundesländern gibt. Der Anteil der westdeutschen Lohnfortzahlungsbetrüger sind gerade einmal  2,5 Prozent der Befragten und in den neuen Bundesländern sind es ganze 4,4 Prozent. Das „Blaumachen“ scheint auch eine Frage der Bildung zu sein. Wer einen hohen Bildungsabschluss aufweist, neigt eher zu konformen Verhalten hinsichtlich seiner Ehrlichkeit mit Krankheiten. Allerdings liegt diese Gruppe mit einem Anteil von 2,2 Prozent nur unwesentlich unter dem bundesweiten Schnitt von 2,6 Prozent, den die Marktforscher errechneten.

Bei derartigen Zahlen und Hinweisen darf der Arbeitgeber durchaus sich die Frage stellen, ob es bei ihm nicht genauso der Fall sein könnte. Er ist berechtigt, sofern ein hinreichender Verdacht besteht, dies durch Detektive überprüfen zu lassen. Wichtig hierbei ist natürlich das berechtigte Interesse und der exakte Nachweis von Wirtschaftsdetektiven, ob der fehlende Mitarbeiter wirklich krank ist. Vielleicht arbeitet der Kollege ja auch bereits für den Mitbewerber und fährt dabei, sofern im Außendienst tätig, auch gleich noch mal Ihre Kunden an!?

Die typischen Warnzeichen , auf die Sie als Unternehmen oder Personalchef achten sollten ,  lauten wie folgt:

• Fehlzeiten ereignen sich häufig am Wochenbeginn oder dessen Ende?


• Regelmäßig zu saisonalen Höhepunkten wie Karneval oder Festen, wie Weihnachtsmarkt, Oktober- bzw. Schützenfesten, Sportereignissen?


• Bei Tagen vor oder nach dem Urlaub, früher losfahren, um nicht in den Ferienstau zu kommen oder zwei, drei Tage noch zu verlängern, um sich in der Heimat wieder zu akklimatisieren?


• Schlichtes verweigern von saisonaler Mehrarbeit, weil im Unternehmen gerade viel zu tun ist?


• Bei Ablehnung eines Urlaubsantrages?

Man könnte wohl die Liste der Motive um einiges verlängern aber die genannten Punkte sind die TOP 5 der gängigsten Vorkommnisse, die ein Arbeitnehmer bei seinem Betrug vorbringt.

Es ist wichtig für Sie als Unternehmer zu wissen, ob Sie ein Recht haben , eine Überprüfung vorzunehmen . Ebenso erhalten Sie Gewissheit, ob der Arbeitnehmer die Kosten für den Einsatz der Detektive anteilig oder sogar ganz tragen muß.

Ab einer Fehlzeitenquote von circa 6% der möglichen Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers, sollten Sie als Arbeitgeber aufhorchen lassen, denn oftmals versteckt sich dahinter ein Lohnfortzahlungsbetrüger, der Ihnen, seinen Kollegen und dem Unternehmen erheblichen Schaden zufügen kann.

Sollte Ihnen der geschilderte Missstand in Ihrem Unternehmen auffallen, dann nehmen Sie ruhig professionelle Hilfe von Wirtschaftsdetektiven an, diese werden Ihnen sagen, wie es wirklich war.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen www.detektei-schuett.de

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