Freitag, 15. Februar 2013

Digitaler Nachlass Teil 2

Nach dem wir uns letzte Woche mit dem Artikel  "digitaler Nachlass"  beschäftigt haben und klären konnten, was das überhaupt ist und warum es uns interessiert, beschäftigen wir uns diesmal auszugsweise mit den Folgen.

Das aufarbeiten der Daten auf einem PC, Tablet oder dem Handy ist eine sehr zeitaufwändige Arbeit und wird den Angehörigen sehr viel Kraft kosten, insbesondere, wenn diese weder etwas von dem PC verstehen und zu dem nicht wissen, wo sie eigentlich anfangen sollen.

Auch eventuelle geschützte Computer durch Passwörter werden dem Angehörigen ein weiteres Hindernis sein, sodass ohne Kenntnisse im Bereich der unterschiedlichen Betriebssysteme eine saubere Aufarbeitung gar unmöglich sein wird. Wie also an all die Daten gelangen?!

Dafür gibt es externe Dienstleister, die sich mit genügend Sachverstand genau in dieser Materie auskennen und in kurzer Zeit einen Computer freischalten können oder die Daten finden, die gesucht werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass man sich nicht unbedingt an eine PC Hinterhofwiesen Werkstatt wenden muß, sondern durchaus mit einer Detektei zusammenarbeiten kann, die oftmals bei Recherchen und Ermittlungen sich in dieser Materie viel mehr zu Hause fühlt. Die meisten Detektive sind Technikerfahren und sind auf vielen PC`s zu Hause, da schon Ihre Arbeit es Ihnen abverlangt und oft die gleiche technische Ausrüstung haben, wie der studierte It`ler, der unter Umständen einen weit aus höheren Lohn verlangt, als der versierte Datendetektiv.

Der zeitraubende Aufwand mit der Nachsuche auf dem PC, dem Handy oder dem Tablet zieht aber noch eine weit aus größere Aufgabe hinter sich her. Die Angehörigen, die auch das virtuelle Leben des Verstorbenen zu einem Ende bringen wollen, müssen sich mit den geschäftlichen Bedingungen mit Google & Co auseinander setzen, die oftmals gar nicht so kooperativ sind, wie es anfänglich scheinen mag.

Meist verlangen diese Firmen natürlich aus gutem Grund einen Erbschein und eine Sterbeurkunde, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Dann beginnt die Suche nach den Accounts, gut wenn man da schon bereits weiß, wo der Verstorbene diesen hatte und unter welchem Pseudonym dieser existierte. Nicht jeder verwendet seinen richtigen Namen im World Wide Web und Datendetektive sind es von ihrem Arbeitsablauf gewohnt, die versteckten Dinge an das Tageslicht zu bringen, da Recherchen ihr täglich Brot sind. Desweiteren ist es zum Beispiel auch gut zu wissen, welches gesetzliche Recht denn gilt. Denn wenn ein Deutscher Staatsangehöriger verstirbt, gilt trotzdem amerikanisches Recht, da Google ein US Unternehmen ist, sollte man vorhaben dort seinen Account zu löschen.

Kennt ein Angehöriger sich damit aus, der sich nebenbei noch um eine Haushaltsauflösung kümmern muß und diverse Versicherungen zu kündigen hat?

Hat man dann tatsächlich die Zeit, sich mit solchem Papierkram zu beschäftigen?

Die meisten haben es nicht und deswegen kommen vielen an einen externen Dienstleister gar nicht vorbei. Solche kleinen Helferlein sind noch rar gesät, insbesondere in der gewöhnlichen PC Welt beim Technikhändler um die Ecke werden Sie keinen finden. Was der Angehörige braucht, ist ein versierter Ermittler, jemand der sich in den Registraturen der Welt wohlfühlt und zu dem noch mit einem PC System und dessen Tücken umzugehen weiß.

Das sensible Geschäft mit dem digitalen Nachlass erfordert ein hohes Maß an Seriosität und ein Grundverständnis an Pietät und Empathie für die Hinterbliebenen, das kann nicht jeder.
Ein seriös geführtes Unternehmen wird sich zu einem unverbindlichen Gespräch mit Ihnen zusammensetzen und die Angehörigen darüber aufklären, welche Schwierigkeiten es zu meistern gilt. Es wird möglichst im Vorgespräch schon geklärt, was für ein Leben der Verstorbene geführt hat, um schon früh absehen zu können, was eventuell an digitalen Nachlass auf einen zukommen mag. Letztendlich wird jedoch nur der PC oder besser gesagt die technischen Hinterlassenschaften darüber Auskunft geben können, wie groß der digitale Nachlass wirklich war. Im Regelfall wird der Datendetektiv dazu diese Geräte benötigen und circa 2-3 Stunden brauchen, um analysieren zu können, was digital an Informationen vorliegt – hängt jedoch auch wenig von der Größe der Speichermedien ab die vorliegen und was für Medien dies sind. Wer hat heute schon noch ein 5.25 Diskettenlaufwerk von 1987 – daran sieht man schnell, wer in diesem Metier vorbereitet ist oder wer einfach nur so tut, denn so etwas gehört zur Grundausrüstung eines jeden Datenermittlers.

Sie als Angehöriger müssen zwingend die Sterbeurkunde des Verstorbenen und einen Erbschein vorlegen, sobald eine Be- und Verarbeitung solcher Speichermedien stattfinden soll, insbesondere, wenn die Daten vielleicht sogar durch ein Passwort gesichert sind. Jeder seriöse Ermittler wird nach diesen Dingen Fragen, tut er es nicht, wird er sein Geld nicht wert sein und nicht auszudenken, was dieser halbseidene Geschäftsmann dann mit den gefundenen Daten anstellen wird.

Sparen Sie als Angehöriger nicht am falschen Ende und machen Sie es von Anfang an richtig.
Das spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven, denn mit dem Trauerfall haben Sie bereits genug zu tun!

Wir von der Detektei Schütt mit sehr guten Kontakten zu versierten Kollegen können Ihnen dabei eine Hilfe sein, um das digitale Erbe ordentlich und sauber abzuwickeln. Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne über unsere Webseite www.detektei-schuett.de an uns.


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