Sonntag, 17. März 2013

Wer viel Geld hat, hat viele Verwandte

--> Gestorben wird immer sagt der Bestatter gemeinhin und damit hat diese Branche eine krisensichere Arbeit.

Doch wo gestorben wird, hinterläßt der Verstorbene auch etwas, manchmal sind es ein Berg von Schulden, manchmal etwas in digitaler Form, wie in einem voran gegangen Artikel bereits erwähnt und manchmal auch etwas von immensen Wert.

Die Ermittlungspflicht bei Erbangelegenheiten unterliegt dem Nachlassgericht oder einem Nachlasspfleger, die nun die schwere Aufgabe haben die Erben zu ermitteln. Das ist oft leichter gesagt als getan und nicht immer führen solche Nachforschungen zum Erfolg. Denn wenn keine Erben ermittelt werden können, so fällt der gesamte Nachlass in der Regel an den Fiskus und somit dem Staat zu.

Doch nicht immer ist es klar wer eigentlich erbt und oft werden dann so genannte „Erbenermittler“ eingesetzt, die mit Nachlasspflegern, Notaren oder Gerichten zusammenarbeiten und in deren Auftrag umfangreiche Recherchen anstellen, um den „Glücklichen“ zu finden. Viele Erben, insbesondere die 2. Weltkriegsgeneration sind durch Flucht in andere Länder gegangen oder vertrieben worden und ganze Familien wurden auseinander gerissen. Über die ganze Welt verstreut sind nun Erben aller Art und sollen gefunden werden.

Nicht selten findet auch eine Zusammenarbeit von Nachlasspflegern, Notaren oder Gerichten mit Privatdetektiven statt, deren tägliches Brot es ist zu recherchieren und über Kontakte in der ganzen Welt verfügen. Doch Privatdetektive bekommen bei solchen Ermittlungen keinen festen Tagessatz, sondern arbeiten ausschließlich auf Erfolgsbasis, was nur wenige Menschen wissen. Gelingt es dem Privatdetektiv einen Erben zu ermitteln und dieser nimmt das Erbe an, was meist der Fall ist, sind Honrare zwischen 20% und 30% keine Seltenheit.

Die Privatdetektive und Detekteien die in diesem Metier arbeiten haben umfangreiche Kenntnisse die folgendes Spektrum umfassen:

  • Grundlagen des Erbrechts, Gesetzliche Erbfolge, in der ersten bis fünften Erbfolgeordnung, Entferntere Ordnungen, Ehegattenerbrecht, Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft , Gütertrennung.
  • Übernahme der Erbenermittlung mit seinen Rechten und Pflichten in beratender Funktion.

  • Einholung der Erbnachweise, geeignete Urkunden, Erbenermittlung nach Namensgleichheit, Archive und Internet-Recherchen.

  • Umgang und Vergütungsvereinbarung mit ermittelten Erben, der Erbscheinbestellung und Auseinandersetzung des Nachlasses mit mehreren Erben.

Auch wir von www.detektei-schuett.de werden bei solchen Angelegenheiten aktiv und haben durch ein bundesweites Kontaktnetz in Deutschland die Möglichkeit intensive Nachforschungen zu betreiben. Sollte international recherchiert werden müssen, können wir auch in dieser Hinsicht mit der Unterstützung von Kollegen über die Grenzen hinweg rechnen.

Sollten Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne über unsere Webseite und wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Kommentare:

  1. Wenn Detektive gemeinsam mit Notaren bei Erbangelegenheiten tätig werden, muss es aber schon um, ein recht großes Erbe gehen. Die Honorare von Detektei und Anwalt/Kanzlei sind ja auch nicht ohne.

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  2. Kann man auch umgekehrt sehen. Wenn es nicht um ein großes Erbe geht, werden sich die Erben auch so einig...

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