Samstag, 20. Juli 2013

Whistleblower dürfen das!

Seit dem Edward Snowden die Internetbespitzelung der NSA und des britischen Geheimdienstes offengelegt hat, ist um den Tatbestand des „Whistleblowings“ eine heiße Diskussion entbrandt.
Wie im letzten Artikel bereits besprochen, kann dieses offenlegen von Informationen in der Wirtschaft, wenn es um Einkaufspreise, Margen und Kundenbeziehungen geht, schlimmer noch, um technische Produktgeheimnisse, für den normalen Mittelständler das existentielle Aus bedeuten.
Doch anders wie in den USA, genießen deutsche Whistleblower sogar arbeitsrechtlichen Schutz, wenn diese sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Sie brauchen also nicht wie Edward Snowden um die halbe Welt flüchten, sondern bleiben einfach Daheim vor dem Kaminfeuer sitzen und stellen ganz sicher keinen Asylantrag in Russland. Das glauben Sie nicht? Es ist aber aber tatsächlich so.
Eine der Regelungen besagt, dass ein Mitarbeiter vor der Kündigung sicher ist, wenn er erfolglos versucht hat die Probleme in der Firma intern zu klären, es kein diskreteres Mittel gab und er in gutem Glauben einen Missstand von öffentlichem Interesse zur Anzeige bringt. Das heißt also, der Mitarbeiter geht straffrei aus. Natürlich darf der Mitarbeiter die Betriebsgeheimnisse nicht dem Konkurrenten oder dem Wettbewerb mitteilen, denn es geht ja darum einen Mißstand aufzudecken und keinen Wettbewerbsvorteil aufzudecken. Trotzdem ist jedoch Vorsicht geboten und deutsche Unternehmen tun gut daran die Arbeit von Detekteien in Anspruch zu nehmen, wenn der Verdacht auf Geheimnisverrat besteht, denn davon hängen Arbeitsplätze und Existenzen ab.
Ein Lichtblick am Ende es dunklen Tunnels ist es also für Arbeitgeber, dass das "Whistle blown" kein Freibrief für die Mitarbeiter ist, denn es müssen schon erhebliche Mißstände aufgedeckt werden, die so ein Handeln rechtfertigen. Der daraus resultierende Imageschaden, ob der Mitarbeiter nun Recht hatte oder nicht, bleibt natürlich trotzdem bestehen, denn die Kunden werden eben diesen Firmennamen stets mit einem Skandal oder wenigesten einen Eklat in Verbindung bringen.
Was können Unternehmen also tun, um solchen Vorfällen vorzubeugen? 
Nun zum einen, ist das offene Gespräch mit dem Mitarbeiter immer noch die beste Möglichkeit etwaige Mißstände aus der Welt zu schaffen und somit einen Selbstreinigungsprozess in Gang zu setzen. Wenn auch das nicht hilft und der Mitarbeiter im Verdacht steht eventuell solche Vorfälle inzeniert zu haben oder unter dem Schirm des Arbeitschutzes zum Wettbewerber zu gehen und Kunden sowie Geheimnisse mit zunehmen, sind natürlich Profis aus der Detekteibranche gefragt.
Wenn Sie Fragen haben, wie wir Ihnen von der www.detektei-schuett.de helfen können, um das schlimmste zu verhindern, dann nehmen Sie bitte jederzeit mit uns Kontakt auf. Denn in solchen Fällen geht kann es manchmal nur noch um Stunden, bevor die Öffentlichkeit oder der Wettbewerb informiert wird.


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