Mittwoch, 4. September 2013

Mit künstlicher DNA erfolgreich gegen das Verbrechen

Um was geht es bei künstlicher DNA und wie hilft es Ihnen als Wirtschaftsuntenehmer dieses System, dass sind die vordringlichsten Fragen, die wir in diesem Blog vorrangig klären wollen.

Das DNA-Spray-System wie die „kDNA-Dusche“ korrekt bezeichnet wird, soll vor Überfällen und Einbruch schützen, in dem es potentielle Täter abschreckt und somit auch noch Wochen nach einem Raub die Identifizierung von Tätern ermöglicht. Machbar ist das, weil der Täter auf der Flucht von einer Sicherheitsanlage mit einer hauchfeinen Kunst-DNA besprüht wird, die sich großflächig über Kleidung und Körper verteilt, sich in feinsten Textilnähten und Hautfalten festsetzt und dort selbst mehrmaliges Waschen und Reinigen überstehen kann. Die versprühte Synthetik-DNA ist dabei Träger eines individuellen Codes, der in jeder Spray-Kartusche einzigartig ist, so dass ein Verdächtiger aufgrund von Anhaftungen zweifelsfrei einem Tatort zugeordnet werden kann. Auszulesen ist die synthetische DNA im Labor unter anderem bei den Kriminalämtern.

Nur Monate nach ihrer Installation führte erstmals in Deutschland eine „kDNA-Dusche“ zur Verhaftung eines Räubers. In seiner Vernehmung gestand der Mann nicht nur einen, sondern eine ganze Reihe von Überfällen auf Spielstätten in Hagen und Duisburg. Im Juli 2013 ist der 30-Jährige vom Landgericht Hagen wegen dieser zwölf Taten zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Laut Staatsanwaltschaft spielte die vom Wuppertaler Sicherheitsanbieter S.E.S Safety installierte „kDNA-Dusche“ eine wichtige Rolle bei der schnellen Aufklärung nach dem letzten Überfall.

Der zusätzliche Vorteil ist jedoch, dass bereits die Polizei vor Ort feststellen kann, ob eine
Person möglicherweise elektromikroskopisch kleine Partikel aus einer „kDNA-Dusche“ an sich trägt. Denn im Spray ist ein UV-Indikator enthalten, der unter ultraviolettem Licht auffällig leuchtet. Um die Spuren sichtbar zu machen, genügt eine entsprechende Handlampe, wie sie u. a. zur Spurensicherung bei allen größeren Polizeibehörden vorhanden ist.

Tatsächlich war das System mit künstlicher DNA bereits seinerzeit durchaus erprobt, da es bereits seit einigen Jahren etwa in Großbritannien, den Niederlanden, Neuseeland und Österreich unter anderem in Ladengeschäften und Gastronomie-einrichtungen eingesetzt worden war und auch in Deutschland schon mehrfach getestet wurde. So hatte beispielsweise die Polizei in Bremen und Bremerhaven im Rahmen eines einjährigen Pilotprojektes mit künstlicher DNA die Schirmherrschaft über die Installation dreier Sprühanlagen der von S.E.S eingesetzten Marke SelectaDNA in Bremer Tankstellen übernommen. Die Polizei in Frankfurt an der Oder setzte bereits damals ebenfalls auf die „DNA-Dusche“. Dort wurde das System eigens in so genannte „Lock-Autos“ eingebaut, um Autoaufbrecher auf frischer Tat zu markieren. Im Sommer 2013 wurde in Bremen schließlich ein Kfz-Aufbrecher durch die Polizei auf diese Art dingfest gemacht.

Dirk Brückmann, der Geschäftsführer der Detektei S.E.S/S.E.S Safety mit Sitz in Wuppertal, der die Anlage geplant und errichtet hat, weiß zu berichten, dass diese neuartige forensische Technologie sich damit in Deutschland beweisen konnte und ein erstklassiges, modernes Werkzeug für effektive Tataufklärung und Strafverfolgung ist.

In einem Interview erklärte Herr Brückmann zudem...“das es für ihn als Sicherheitsdienstleister vorrangiges Ziel ist, kriminelle Übergriffe von vornherein zu verhindern. Das innovative System ist darauf ausgelegt, in Verbindung mit deutlich sichtbaren Warnhinweisen eine hohe präventive Wirkung zu entfalten“

Das ist aber noch nicht alles. Vielmehr kann die Anlage auch im Ernstfall ein wesentliches Plus an Sicherheit darstellen – und somit ebenso zuverlässig wie unauffällig auslösen. Inzwischen ist das System mit künstlicher DNA ganz klar aus seinen Kinderschuhen herausgewachsen und ausgereift, die Anwendungsmöglichkeiten sind mittlerweile vielfältig.

Herr Brückmann führt diesbezüglich ganz klar aus: „...der Täter darf auf keinen Fall zusätzlich dadurch gereizt werden, dass sich eine Flasche mit Markierungsflüssigkeit über ihm entlädt. Daher ist der weithin verwendete Begriff, DNA-Dusche‘ eigentlich irreführend: Wir installieren bewusst ausschließlich ein System, das ein kaum wahrnehmbares, hauchfeines, farb- und geruchloses Spray ausstößt und damit psychologische Deeskalationsstrategien aufgreift.“

Darüber hinaus sei das Spray bei sachgemäßer Anwendung gesundheitlich unbedenklich, wie ein toxikologisches Gutachten des Kriminalistischen Instituts Jena jüngst bescheinigte.

Auch die Polizei zieht positive Bilanz zum Projekt, „Künstliche DNA‘“, denn der in den Spray-Kartuschen enthaltene, einzigartige Code der künstlichen DNA von S.E.S Safety wird nicht in elektronischen Datenbanken gespeichert.

...so halten wir die Beweiskette im Falle des Falles besonders kurz und juristisch wasserdicht“, sagt Herr Brückmann weiter.

Kommt es zu einem Einbruch oder Überfall, stellt die Polizei einfach die ausgelöste Kartusche sicher und kann die darin enthaltenen Restmengen unmittelbar zum Vergleich mit Anhaftungen beim Tatverdächtigen heranziehen. Der Umweg über eine Datenbank entfällt. Positiver Nebeneffekt: Es müssen vom Betreiber keine Datenschutzvorschriften beachtet werden, weil schlicht keine Daten erhoben werden.

Längst wird das innovative Sicherheitssystem auch in Deutschland bekannter. Eine Vielzahl an Medien hat bereits berichtet und S.E.S führt als einziger in Deutschland autorisierter Anbieter der „kDNA-Dusche“ der Marke SelectaDNA. Da das System sowohl für den Überfall- wie auch für den Einbruchschutz eingesetzt werden und in bestehende Alarmsysteme integriert werden kann, ist es für jedes Handel- und Dienstleistungs-unternehmen ebenso interessant, wie für größere Gewerbe- und Industriebetriebe.

Wenn Sie mehr über die fantastische Technik erfahren möchten, können Sie entweder uns von der www.detektei-schuett.de kontaktieren für den Standort Hamburg und Norddeutschland oder sich Informationen unter den folgenden Links heranziehen: