Mittwoch, 27. November 2013

Fake Shops im Internet

Jedes Jahr aufs neue in der Weihnachtszeit beginnen die Menschen damit für ihre Liebsten Geschenke zu kaufen. Manche tun dies rechtzeitig, viele erst in letzter Minute aber ein großer Teil dieser Menschen bestellt die Geschenke über das Internet. Oft handelt es sich dabei um Elektronikartikel, Kleidung und Parfüme, die preislich sehr hoch angesiedelt sind aber dem Schenkenden ist nichts zu teuer – denn er konnte ja ein Schnäppchen „schießen“.

Diese „geschossenen“ Schnäppchen sind entweder gefälschte Markenartikel in so genannten Fake Shops, wenn sie denn tatsächlich ankommen oder das vermeintliche Schnäppchen wird gar nicht erst geliefert. Der Betrug beim Online-Handel ist Kriminalisten zufolge längst ein alltägliches Massendelikt. Gegen Vorkasse versprechen Kriminelle ihren Kunden Waren zu einem unschlagbar günstigen Preis – ohne die Produkte selbst zu besitzen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter mahnt deshalb die Verbraucher, während der Vorweihnachtszeit, in der deutlich mehr als sonst im Internet gekauft wird, besonders wachsam zu sein. Denn das Ärgerliche ist, fast nie gelingt es Polizei und Staatsanwaltschaften, die Täter dingfest zu machen. Aus ihrer Sicht ist die Zahl der Fälle zu groß, der Schaden für die Opfer dagegen oft zu gering, um den Ermittlungsaufwand zu rechtfertigen.

Viele dieser Kriminellen bauen diese Fake Shops mit einfachen Mitteln, ein großer Programmieraufwand ist dazu gar nicht nötig und mit falschen Ausweispapieren werden diverse Konten bei Banken eröffnet. Das fatale an diesen Internetgeschäften ist, dass es sich dabei oft um Kopien real existierender Onlineshops handeln und sich diese nur schwer unterscheiden lassen. Auf den ersten Blick wirken diese Shops durchaus seriös. Die Produktbilder, Geschäftsbedingungen und gelegentlich sogar das Impressum werden professionell erstellt, damit dem Kunden die nötige Seriösität vorgegaukelt werden kann. Durch ebenso professionelle Keywordprogrammierung können die Kriminellen sogar dafür sorgen, dass ihr virtueller Laden ganz oben bei einer der Marktführenden Suchmaschinen angezeigt und auch in Preisvergleichsportalen in den Top 3 gelistet wird. Dazu kommen dann positive Kundenbewertungen, die können die Betrüger entweder ganz legal kaufen oder schlicht stehlen.

Das die Täter soviel Erfolg mit ihrer Masche haben, liegt auch an der Schnäppchenmentalität der Verbraucher. Jeder Kunde freut sich, wenn er ein paar Euros sparen kann. Die Kunden die genügend Geld haben, freuen sich über das was sie sparen konnten und diejenigen, die weniger Geld haben, sind dankbar dafür sich einen hochwertigen Artikel leisten zu können. Einer Studie zur Folge sind schon über 2,4 Millionen geschätzte Verbraucher durch betrügerische Shop-Angebote in Deutschland hereingelegt worden.

Eine genaue Zahl zum Betrug mit Fake-Shops gibt es jedoch nicht, weil dieses Straftat in der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (noch) nicht ausgewiesen wird. Die Erfahrungen von Verbraucherschützern und der Justiz bestätigen jedoch die Schätzung des Branchenverbandes. Fragt man bei den Staatsanwaltschaften größerer Städte nach, erfährt man, dass dort häufig je 50 bis 60 Fake-Shop-Verfahren gleichzeitig liegen – ein Trend der insbesondere zu Feiertagen zunimmt. Auch die Verbraucherzentralen berichten von mehreren Dutzend neuen Hilfesuchenden jede Woche.

Selbst vor „kopierten“ Gütesiegeln schrecken die Betrüger nicht zurück, die die Verbraucher vor kriminellen Seitenbetreibern schützen sollen. Diese echten Siegel wurden auf der gefälschten Seite als vertrauensbildene Maßnahme einfach hineinkopiert oder von Hand via Photoshop hergestellt. Laut des europaweit größten Onlineshop-Gütesiegelanbieters Trusted Shop, werden ihre Siegel bis zu 100x im Jahr mißbräulich für betrügerische Absichten benutzt. Mittlerweile zählt die Polizei mehr Online Verbrechen als Einbrüche in Deutschland – wen wundert es, da durch einfachste Mittel schnell hohe Summen zusammen kommen und das Risiko erwischt zu werden, ist verschwindend gering.

Die Polizei versucht in ihrem bescheidenen Rahmen den Kriminellen bei zu kommen, doch letztendlich ist es der Verbraucher am PC, der, wenn er weiß worauf er zu achten hat, sich selbst am besten schützen kann. Dabei ist der der simpelste Schutz, den die Polizei den Geschädigten mit auf den Weg nach Hause gibt: „Von Angeboten, die zu günstig sind, um wahr zu sein, sollte man die Finger lassen."

Wir von der www.detektei-schuett.de haben für Sie als Leser die meisten Tipps im Internet einmal zusammen getragen, jedoch können wir auch beim besten Willen nicht vor der Gier oder der Geizmentalität eines Menschen schützen, dass müssen Sie schon selber tun.

• mißtrauen Sie Preisen die weit unter dem marktüblichen Niveau (30 bis 70 Prozent) sind
• die Seite ist erst sehr kurz online (überprüfbar unter www.denic.de für deutsche Seiten
• zum Seiten-Inhaber oder der Betreiberfirma gibt es keine oder nur spärliche Informationen
• es wird auf Vorkasse oder anonyme Zahlungsmittel bestanden
• es gibt viele Beschwerden in Verbraucherschutzforen über den Shop
• es gibt konkrete Warnungen vor der Webseite im Internet - einfach mal “googeln”
• im Impressum ist eine obskure ausländische Adresse als Firmensitz eingetragen
• es gibt keine kostenlose oder kostengünstige Kontaktmöglichkeit zum Seitenbetreiber
• Versuchen Sie anhand von Bordmitteln (Telefon;Internet, Telfonbuch etc.) vor einer Bestellung immer die Seriosität des Anbieters zu überprüfen. Achten Sie darauf, dass Identität und Anschrift des Anbieter sowie Widerrufs- oder Rückgaberecht leicht auffindbar und verständlich sind – und stimmen. Informationen dazu gibt es oft im Impressum. 
Wählen Sie stets sichere Zahlungsmethoden, beispielsweise Rechnung, Bankeinzug, Kreditkarte oder Online-Zahlungsservices wie PayPal. 
Nutzen Sie keine Bargeld-Transferservices wie Western Union vor allem, wenn Sie bisher noch keine positiven Erfahrungen mit dem Verkäufer gemacht haben. 
• Verzichten Sie auf Vorabzahlung. Sie haben praktisch keine Chance, Ihr Geld zurück zu bekommen, wenn es der Verkäufer nicht will. Auch Überweisungen auf normale Bankkonten sind nicht sicher !
• Auch die Bezahlmethode “ via Nachnahme” ist unsicher, da sie der Paketlieferant nicht erst in das Paket schauen läßt und sie dann bezahlen dürfen. Es ist genau Andersherum und erst wenn sie bezahlt haben dürfen sie das Paket öffnen und nicht selten ist dann einfach ein Backstein, Sand oder ein altes Telefonbuch drin.

Nutzen Sie den gesunden Menschenverstand und wenn Sie einmal Hilfe brauchen, können Sie uns gerne unter www.detektei-schuett.de kontaktieren.

Anbei eine Liste der aktuell bekannten Fake Shops - entnommen zur Verbreitung und Schutz für die Kunden von der Seite facto.de

aaaaa-bags.com
airmaxlaufschuhonline.com
arushop.de
belstaffjacke.com
best-quality-pills.com
billigebeatsbydrdre.org
burberryschaloutlett.de
christianlouboutin-outletstore.org
designer-second-hand-shop.com
dslr4less.com
eakkushop.com
elektro-berlin.eu
epexx.de
freerunlaufschuhe.net
garten-outlet.com
gebrauchte-lub.de
gucci-online-outlet.org
hermes-birking.com
louisvuittonpurses.info
luxushandysgmbh24.de
jamescarlfirm.webs.com
maxcoffee.de
mbtonlineshopdeutschland.com
melango.de
nikefreerun3damenhessen.com
nikeschuhedamende.com
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pradadiscount.blogg.se
perfect-electronic.de
raybanoutlets-usa.com
restposten-seiler.de
rizostore.de
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wellensteyns.de
xenos.de
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Donnerstag, 14. November 2013

Warum der Mensch seine Geheimnisse braucht

Jeder Mensch hat Geheimnisse, große wie kleine oder viele wie wenige. Es gibt Geheimnisse die erschüttern die Welt, man nehme diesbezüglich die jüngsten Veröffentlichen von Edward Snowden als Beispiel oder Geheimnisse, die sich eher im Privatleben abspielen zwischen Freunden oder Ehepartnern.

Was diese Geheimnistuerei jedoch alle miteinander in zweifacher Weise verbindet, ist die Tatsache, dass jeder es vor dem Anderen verbergen will oder muss und es gleichsam wieder Menschen gibt, die die Geheimnisse herausfinden wollen. Wann immer wir Menschen ein Geheimnis haben, befinden wir uns in der besonderen Situation und müssen uns darüber im klaren sein, das gerade eben jenes Geheimnis stets in Gefahr ist möglicherweise entdeckt zu werden.

Dabei sind die Motivationen gänzlich unterschiedlich und reichen von der bloßen Neugier des Menschen, dem Mißtrauen der Anderen oder der bezahlte Auftrag ein Geheimnis aufzudecken. Schon 1906 schrieb der bekannte Soziologe Georg Simmel in einer Abhandlung darüber:".. dass das Geheimnis eines der größten und geistigen Errungenschaften der Menschheit ist und jede Art von Kultur damit beginnt, eine Menge von Dingen zu verschleiern, um sich selbst oder andere zu schützen."

Der meiste Gebrauch von einem Geheimnis liegt im Selbstschutz, da der Mensch, wenn er etwas getan hat oder vorgibt etwas zu sein, im ersten Fall etwas verbergen möchte, weil er möglicherweise gegen ein Gesetz oder Regel verstoßen hat oder im zweiten Fall, seine gesellschaftliche oder soziale Integrität beschädigt hat. Oft liegt es auch daran, das der Mensch befürchtet eventuell nicht mehr respektiert zu werden, wenn dieser sich seinem Gegenüber öffnet oder eine Schwäche zu gibt. Im Fussball ist es zum Beispiel immer noch so, dass kein Profifussballer öffentlich zugeben würde homosexuell zu sein, weil er starke Repressalien zu fürchten hätte.

Geheimnisse sind aber auch ein Bindemittel zum füreinander Vertrauen und eine Basis für Beziehungen zwischen Menschen, Unternehmen, Staatsoberhäuptern oder Nationen. Wenn diese Geheimnisse aufgedeckt werden, kann das fatale Folgen haben, da sich dann das erwähnte Bindemittel aufzulösen beginnt und Mißtrauen zwischen den unterschiedlichen Parteien bildet. Daraus erfolgen weitere Geheimnisse die dann geschützt werden müßen und das bringt dann Menschen hervor, die eben jene Geheimnisse aufdecken sollen. Das kann der Lebensgefährte sein, der seinem Partner mißtraut, der Arbeitgeber, der seinem Angestellten nicht glaubt oder ganze Nationen die im Wettbewerb zueinander stehen um Ressourcen ganz unterschiedlicher Herstellung. Dann werden Privatdetektive engagiert um Geheimnisse aufzudecken und Beweise zu erbringen oder Agenten werden losgeschickt, um die Geheimnisse von anderen Nationen zu stehlen. Diesbezüglich ist wohl die Affäre um die Abhöraktivitäten der Amerikaner das beste Beispiel, als diese versucht haben das persönliche Mobiltelefon unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel anzuzapfen, um ihre Geheimnisse zu stehlen.

Das Wissen um das Geheimnis bedeutet Macht, doch das angewandte Wissen um diese Macht bedeutet einen entscheidenden Wissensvorsprung vor dem Geheimnisträger und versetzt uns Menschen in die Lage "Göttergleich" zu handeln. Das Geheimnis aufzudecken und die Wahrheit zu erfahren, weil oft ein Geheimnis mit einer Lüge verschleiert wird, versetzt den Wissensträger in die Lage entweder aktiv dagegen vorzugehen oder sein Gegenüber damit zu erpressen. Detektive haben in beiden Angelegenheiten sehr viel zu tun, wobei die Enttarnung einer Lüge öfter in das Metier fällt, als einen erpresserischen Geheimnisträger zu ermitteln.
Hierzu ist es interessant zu wissen, das insbesondere Dokumente, Dateien auf Computern oder Studien die mit einem Vermerk "Geheim" oder "Top Secrect" versehen sind, viel öfter und länger im Gedächtnis der Menschen haften bleiben, auch wenn diese völlig belanglosen und langweiligen Inhalt enthalten. Je stärker ein Mensch seine vermeintliche Unzulänglichkeit tarnt, eine Tat verschleiert oder mit einer Lüge versieht, um so stärker werden andere Menschen oder Institutionen versuchen, dieses Geheimnis zu lüften.

Geheimnisse können jedoch auch eine Last sein und nicht wenige brechen unter dem Druck zusammen, wenn es gilt solch eines für sich zu behalten. Solche Situationen haben auf den Körper des Menschen verschiedene Auswirkungen, insbesondere, wenn man in einem Gespräch einem Geheimnis immer näher kommt. Ein Großteil von Menschen gerät plötzlich ins Schwitzen, weil der Körper eine Anstrengung unternimmt möglichst normal gegenüber dem Gesprächspartner zu wirken und das übt Stress aus, der abgebaut werden muß. Bei manchen Menschen erhöht sich der Pulsschlag, der sehr gut an der Halsschlagader zu bemerken ist und regelrecht zu Pochen anfängt. Andere werden in ihren Bewegungen in der Gestik und Mimik fahrig, gelegentlich wird auch durch das schnelle Tippen des Beines unter dem Tisch der Druck abgebaut, um äußerlich ruhig zu erscheinen. Die wenigsten Menschen gelingt es Ihren Körper unter " Dampf" ruhig zu halten und ganz selten gibt es jemanden, der sein Geheimnis für sich alleine behält. Eine hohe Prozentzahl von Geheimnisträgern teilt sein Geheimnis mit einem Vertrauten, um der ganzen Sachen den Druck zu nehmen.  

Doch was ist nun das Fazit der Überlegung, wie viel Geheimnisse ein Mensch braucht?

In unser heutigen Zeit mit Internet, Email, SMS und sozialen Communities geben wir virtuell so viel wie nie an Geheimnissen Preis und machen uns zum gläsernen Bürger. Ein Mensch braucht ein Grundrecht auf das Geheimnis, das geben schon unsere Gesetzte im Bundesdatenschutzgesetz her, doch haben auch spezielle Institutionen ein Recht darauf an Geheimnisse zu kommen, die eventuell zum Schaden des Bürgers, des Unternehmens oder einer Nation genutzt werden können, um schlimmeres zu verhindern. Wie hoch der Preis der Freiheit sein wird, den wir zu zahlen haben ist heute noch nicht zu bemessen aber eine Nation, ein Unternehmen oder ein Bürger ohne Geheimnis bedeutet den Verlust seiner Freiheit, Würde und Unabhängigkeit - es wäre schlicht gesagt blanker Terror!

Als Autor möchte ich noch darauf hinweisen, das der Blogartikel in Passagen aus einem "Zeit-Artikel" stammt, der mich zum verfassen inspirierte, überaus interessant fand und mich nachdenklich stimmte. Sicherlich muß, da meine Detektei in der Branche einzuordnen ist, die von Berufswegen Geheimnisse aufdecken, sehr genau hinschauen, ob ein gesetzliches oder privates überwiegendes berechtigtes Interesse besteht, um einen Auftrag ordnungsgemäß abzuwickeln, um nicht gegen das geltende Gesetz zu verstoßen.

Wir von der www.detektei-schuett.de würden uns darüber freuen, wenn Sie Ihre Meinung zu diesem Standpunkt mitteilen würden, wie viele Geheimnisse der Mensch braucht. Entweder hier in der Kommentarsektion oder auf unserer Unternehmensseite bei Facebook.