Montag, 5. Mai 2014

Der Kampf um den nachehelichen Unterhalt und wie wir Detektive Ihnen helfen können

Aus ehemaligen Ehepartnern, werden bei einer Trennung nicht selten zwei Menschen, die sich schnell wieder vor Gericht wiederfinden, wenn es darum geht den nachehelichen Unterhalt zu erstreiten. Sei es für den Mann oder die Frau, nur selten können sich die Parteien auf einen Konsens einigen.

Der nacheheliche Unterhalt ist jedoch an strenge Voraussetzungen geknüpft, denn es muss grundsätzlich bei dem nachehelichen Unterhalt hinzukommen, dass dieser Einkommensunterschied seine Ursache in der Ehe hatte und ein ehebedingter Nachteil vorliegt.

Damit Detektive, wie die Detektei Schütt, in dieser Angelegenheit tätig werden kann, muß also für den Auftraggeber ersteinmal festgestellt worden sein, durch anwaltliche Beratung natürlich, ob so ein ehebedingter Nachteil vorliegt.
Das könnten zum Beispiel folgende Punkte sein, wobei die angesprochenen Punkte natürlich auch für Ehemänner gelten können:

• Die Ehefrau kann wegen der Betreuung eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder nicht voll berufstätig sein.

• Die Ehefrau war während einer langjährigen Ehe längere Zeit nicht berufstätig (z.B. wegen Kinderbetreuung). Sie hat ihre Berufskarriere unterbrochen und bekommt deshalb nach dem Wiedereintritt ins Berufsleben nur schlechte bezahlte Arbeit.

• Die Ehefrau hat wegen der Eheschließung (bzw. der Kindererziehung) ihre eigene Berufsausbildung abgebrochen oder eine früher einmal geplante Berufsausbildung gar nicht erst begonnen.

Diese drei genannten Beispiele sind die am häufigsten Fälle die auftreten und die Ursache dafür, dass die Detektei Schütt in der Vergangenheit tätig werden mußte. Wichtig zu wissen ist, dass dieser ehebedingte Nachteil auf den Umstand beruht, während der Ehe aufgetreten zu sein. Die Ehezeit dauert übrigens vom Tag der Heirat, bis zur der endgültigen Scheidung.

In den letzten Jahren mußte die Detektei Schütt deshalb ermitteln, weil der Unterhaltsverpflichtende Ex-Gatte/Gattin entweder in Gänze nicht mehr zahlen wollte, weniger bezahlen hätte müssen oder sich schlichtweg weigerte seiner ehemaligen Gefährten/Gefährtin den Unterhalt zu bezahlen.
Dabei lagen folgende Konstellationen zum Beispiel vor:

• In einem Fall konnte die Detektei Schütt den Nachweis liefern, dass der Unterhaltszahlende, der angab kein Einkommen mehr zu beziehen und zahlungsunfähig zu sein, tatsächlich regelmäßig „schwarz“ arbeiten ging und ein beträchtliches Einkommen erzielte, was dieser verheimlichte.

• In einem weiteren Fall, konnte die Detektei Schütt ermitteln, dass ein Unterhaltszahler viel zu viel Unterhalt entrichtete, weil der Unterhaltsbegüngstigste angab, aufgrund der Erziehung des Kindes nicht arbeiten zu können und zu Hause bleiben müßte. Tatsache war, dass das Kind, nach der Schule jedoch bei den Großeltern unterkam und die Begünstigte einer ganz normalen Arbeit mit 40 Wochenstunden nach ging.

• Bei einem dritten Fall, war der Begünstigte bereits in einer neuen eheähnlichen Lebensgemeinschaft integriert und auf den Unterhalt nicht mehr angewiesen. Denn, ist der ehemalige Partner in einer nachweislichen neuen „sozioökonomischen Lebensgemeinschaft, verringert sich der Anspruch des Unterhaltes oder erlischt sogar ganz.

• In einem letzten Beispiel, gab der Unterhaltszahlende an, nur einen Minijob auszuüben und verweigerte daher eine erhöhte Unterhaltszahlung. Tatschächlich konnte die Detektei Schütt in dem Fall allerdings nachweisen, dass es sich um eine Vollzeitstelle mit entsprechender Entlohnung handelte.

Sie sehen also, dass es sich lohnt bei dem nachehelichen Unterhalt genauer hinzuschauen und gelegentlich zu überprüfen, ob Sie nicht doch zuviel zahlen oder im umgekehrtem Fall, Ihnen nicht mehr zusteht. Auch wenn am Anfang, die Kosten für die Einschaltung einer Detektei zunächst hoch erscheinen und Sie glauben, dass dieser finanzieller Aufwand nicht gerechtfertigt ist, möchten wir zwei wichtige Punkte zu bedenken geben.
  1. Die monatliche Ersparnis oder dementsprechende höhere Erhalt bei Unterhalt rechnet sich über Monate und Jahre. Dadurch werden die Kosten einer Detektei meist schon innerhalb eines Jahres wieder amortisiert.
    Um Ihnen ein kleines Beispiel zu nennen. Wenn Ihnen pro Monat € 250.- mehr zustehen bzw. weniger zahlen müssen, ist das ein Betrag im Jahr von € 3000.- Jetzt stellen Sie sich diesen Betrag über mehrere Jahre vor, der Ihnen entweder ungerechtfertigterweise vorenthalten wird oder den Sie zuviel bezahlen müsssen. Sie können sich also schnell selbst ausrechnen, dass am Ende dabei ein kompletter Neuwagen herauskommt!
  2. Ein zweiter wichtiger Grund ist die Kostenerstattung. Ja, Sie lesen absolut richtig, die Kosten für den Aufwand können tatsächlich erstattet werden und zwar von demjenigen, der Ihnen den Unterhaltet schuldet oder vorenthält. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie bitte folgende Urteile:
    Im Unterhaltsprozess sind Detektivkosten zur zweckentsprechenden Rechtsverteidigung notwendige Aufwendungen, wenn der Unterhaltsberechtigte Arbeitseinkommen verschweigt, ein Detektiv seine Arbeitsstätte ermittelt und die von ihm getroffenen Feststellungen die prozessuale Stellung des Unterhaltspflichtigen vorteilhaft verändern kann, zu erstatten.
    (OLG Schleswig)

    Ein geschiedener Ehemann darf im Unterhaltsstreit mit seiner Ex-Frau einen Detektiv einsetzen und ihr die Kosten dafür in Rechnung stellen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn er durch den Detektiveinsatz nachweisen kann, dass die ehemalige Gattin mit einem anderen Mann zusammenlebt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss entschied. Detektivische Beobachtungen sind dabei erlaubt und erstattungsfähig. (Az: XII ZB 107/08)

    Sie sehen also, es gibt gute Gründe eine Detektei einzuschalten und auch, wenn das immer noch das Gericht entscheiden muß, ob der Einsatz gerechtfertigt war oder nicht, machen diese Urteile für die Zukunft Mut, dass Sie als Geschädigter zu Ihrem Recht kommen und nicht auf Ihren Kosten sitzen bleiben. In diesem Sinne wünschen wir von der www.detektei-schuett.de einen schönen Start in die Woche. Wenn Sie Fragen haben oder einfach nur einen guten Rat brauchen, wir helfen Ihnen! Nehmen Sie also gerne mit uns telefonischen Kontakt auf oder schreiben Sie uns eine Email unter postmaster@detektei-schuett.de

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