Sonntag, 16. Dezember 2012

Der Glaube an das Morgen

Die Regeln der Gesellschaft verändern sich und die Hemmschwellen von Toleranz und der fehlende Respekt gegenüber andersdenkenden Menschen und deren Ansichten über Politik, Religion oder Lebensplänen sinken rapide. Die Übergriffe auf Polizeibeamte, Rettungssanitäter, Lehrer, Obdachlose und älteren Mitmenschen häufen sich und werden das Ziel einer kleinen brutalen intoleranten Gruppe von Personen, die sich weder um Recht, Gesetz oder gegenseitigen Respekt scheren. Fundamentale Regeln des gesellschaftslichen Anstands werden außer Kraft gesetzt, ignoriert und durch neue, eigene Regeln, das des Stärkeren ersetzt.

Ein Teil dieser Personen sind desillusionierte Jugendliche und Erwachsene, die sich in der Mitte der Gesellschaft nicht mehr willkommen und  ausgegrenzt fühlen. Obwohl Respektlosigkeit, Intoleranz und Gewaltbereitschaft keine Frage der Hautfarbe oder Religion ist, sind gerade jugendliche Zuwanderer mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich oft in der Kriminalstatistik unseres Landes vertreten. Ein Grund ist, das diese Jugendlichen sich ausgegrenzt fühlen, bei Bewerbungen wesentlich häufiger aussortiert werden und generell schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben als andere. Der Schritt in die Kriminalität, durch die voraus gegangene Ablehnung, ist dann nur noch eine Frage der Zeit, da ihnen dort der Respekt entgegengebracht wird, der sich an der Dicke ihrer Strafakte bemißt.

Aber auch Erwachsene, die als Vorbild ihrer Kinder dienen, benehmen sich, als hätten sie nie eine anständige Erziehung genossen und gebärden sich wie Neandertaler, wenn es um das finden von freien Parkplätzen geht oder auf dem Sportplatz, wenn die favorisierte Mannschaft verliert. Wie viele Erwachsene halten einen anderen Menschen noch die Tür auf, wer hat ein nettes Wort oder ein Lächeln für sein Gegenüber übrig oder bietet seine Hilfe an, wenn diese offensichtlich vonnöten ist?

Das eigene Wohlwollen und der eigene Profit bestimmt für einen Teil der Menschen das eigene fortkommen. Wer schwach oder anders ist, der wird zertreten, gemobbt oder schlimmstenfalls umgebracht. Der allgemeine Autoritätsverlust ist längst in allen Ebenen angekommen, wird gelebt und gepflegt und ist ein zentraler Ankerpunkt, warum wir immer mehr gegeneinander sind als miteinander. Durch schlechte Vorbilder von Egomanen und Narzisten im Bankwesen, das räuberische und gnadenlose Vorgehen von kapitalistischen Heuschrecken und dem fehlenden Bewußtsein etwas unrechtes getan zu haben, werfen ihre Schatten auf die Gesellschaft und spiegeln ein falsches Leben ohne Konsequenzen vor, das die Allgemeinheit glaubt, das wäre in Ordnung so und ist erlaubt.

Doch so ist es nicht überall und jeder Einzelne von uns ist selbst gefordert, das zu ändern und zu zeigen, das es auch anders geht. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die dort in die Lücke springen, wo der Staat versagt, wird Menschen geholfen, die alleine nicht für sich selbst stehen können. Dort, wo couragierte Menschen sich einmischen und dazwischen gehen, oft auch unter Einsatz ihres Lebens, zeigen sie, das es sich lohnt, sich für den Nebenmann einzusetzen. Dort, wo jeder bereit ist, Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen, können die Weichen für die Zukunft gestellt werden und der Gesellschaft, in der wir leben, eine neue Richtung geben.

Wir können als Einzelne nicht die Welt verändern. Dies gelingt nur gemeinsam und fängt in der eigenen Familie und in der Nachbarschaft an. Dort finden wir die Mitte der Gesellschaft, in der wir leben wollen und dort können wir helfen, uns zusammenschließen und wenn es sein muß, ganze Berge bewegen.

Das Jahr 2012 nähert sich mit schnellen Schritten seinem Ende und das Jahr 2013 erwartet uns, sofern der Mayakalender einen Fehler in der Berechnung aufweist. Nutzen Sie den Start in das neue Jahr und beginnen Sie mit der Veränderung in ihrem Mikrokosmos, damit der Verfall der allgemeinen anerkannten Werte der Gesellschaft, die Toleranz und der Respekt vor anderen Menschen nicht verloren gehen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Die Hausdurchsuchung Teil III

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Heute stellen wir den letzten Artikel in Sachen Hausdurchsuchung online und blicken kurz zurück was wir aus den beiden voran gegangenen Artikeln I & II gelernt haben. 

Da in der Kürze die Würze liegt - folgende Erkenntnisse haben wir gewonnen:

• Das unschuldige Opfer einer Hausdurchsuchung zu werden geht schnell, wenn man mit einem Verbrechen in Verbindung gebracht werden kann, dafür reichen bereits minimale Zusammenhänge und ein wohlwollender Richter aus.

• Die Polizei darf nur zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten bei Ihnen zu Hause oder im Büro eine Hausdurchsuchung durchführen, außer es besteht Gefahr im Verzug.

• Widerstand ist zwecklos! In Folge einer Durchsuchung sollten Sie schriftlich niederlegen, das man weder mit der Hausdurchsuchung einverstanden ist, noch mit den Folgeerscheinungen.

• Die Beamten warten „vor“ der , man den Hausdurchsuchungsbefehl liest aber jedoch nur in der Verhältnismäßigkeit zu der Zeit, die man selbst benötigt, um das Schriftstück durchzulesen.

• Es darf mindestens „1“ Zeuge benannt werden der diese Durchsuchung begleitet und dies darf auch ein Beamter sein, der an dieser Durchsuchung teilnehmen wollte, jedoch ist dies ein zweischneidiges Schwert.

• Es dürfen nur die Räume durchsucht werden, die auf dem Durchsuchungsbefehl erwähnt worden sind, alles andere ist rechtswidrig.

Im Zuge dieses dritten Teils kommen wir nun zu den weiteren Punkten was als Bürger gestattet ist und was nicht.

Wichtig zu wissen ist, dass man in seinen Grundrechten während der Durchsuchung nicht eingeschränkt ist. Das heißt, Sie dürfen sich in der Wohnung frei bewegen und telefonieren, allerdings nicht unbedingt die Wohnung verlassen, letzteres könnte möglicherweise eingeschränkt werden, muß aber nicht. Natürlich werden die Beamten versuchen Sie zum sitzen bleiben zu bewegen, alleine schon deswegen, damit Sie nicht belastendes Beweismaterial beiseite schaffen, während die Beamten noch mit den anderen Räumen beschäftigt sind. Das freie bewegen ist gestattet, genauso wie das telefonieren zum Anwalt z.B.. Wird dies untersagt, schreiben Sie dies auf und nutzen Sie diesen weiteren Punkt später vor Gericht, es könnte helfen.

Die Beamten dürfen zu dem alle Gegenstände und Schriftstücke in der Wohnung sichten, aber keine Schriftstücke lesen ( Schutz der Privatsphäre, die durch den Hausdurchsuchungsbefehl nicht aufgehoben wird)! Sollten dies die Beamten widerrechtlich tun, schriftlich niederlegen und den Beamten ermahnen, dass dies nach Paragraph 110 der Strafprozessordnung verboten ist. Nur der Staatsanwalt darf die Schriftstücke lesen und auswerten. Wenn Sie die Beamten auf solch ein Verhalten nicht hinweisen, wird das als stillschweigendes Einverständnis gewertet und als unschuldiger Bürger sind Sie hoffentlich mit so einem Verhalten nicht einverstanden. Bestehen Sie zu dem darauf, dass alle Schriftstücke versiegelt werden, das hilft dabei, das nicht irgendein Beamter etwas während auf der Rückfahrt liest und Sie beim brechen des Siegels durch den Staatsanwalt dabei sein müssen und Ihren Anwalt haben Sie dann hoffentlich auch dabei.

Am Ende solch einer Hausdurchsuchung werden Sie ein Protokoll erhalten auf dem diverse Vorgänge aufgezeichnet worden sind. Unter anderem ist dort vermerkt, dass Sie mir der Hausdurchsuchung einverstanden waren oder nicht, sowie, ob die mitgenommen Gegenstände freiwillig herausgegeben wurden bzw. beschlagnahmt werden mußten. Es ist in diesem Fall darauf zu achten, dass Sie nicht einverstanden waren und nicht freiwillig herausgegeben worden sind. Damit erhöhen Sie die Chance die beschlagnahmten Sachen auch wieder zu bekommen, da diese ansonsten sehr, sehr lange in den Asservatenkammern der Polizei verschwinden könnten. Denken Sie daran, auch dieses Protokoll nicht zu unterschreiben, einen Nachteil wird Ihnen daraus nicht entstehen, eher den Beamten, wenn diese Durchsuchung später vor dem Gericht landet. Falsche Freundlichkeit zahlt sich hier nicht aus, bleiben Sie bei Ihrer passiven Verweigerungshaltung, wenn Sie später ein gutes Blatt vor Gericht ausspielen wollen.

Wenn die Hausdurchsuchung gelaufen ist, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Anwalt zusammen, der einen Einspruch für Sie einlegen kann, so werden Fristen eingehalten und setzt die Polizei in Zugzwang, möglichst schnell zu handeln. Wer schnell arbeitet macht Fehler und diese können Sie nutzen, um einen Vorteil zu erzielen.

Nun sind wir schon am Ende gekommen, doch gibt noch etwas was erwähnt werden soll, was sich vielleicht im ersten Moment völlig abstrus anhört, da es genau dem widerspricht was hier geschrieben wurde. Wir wollen dies an einem Beispiel erklären, damit Sie verstehen worauf wir hinauswollen.

Es geschah an einem dunklen Wintertag, als ein Bürger Opfer dieser Praxis wurde. In diesem Befehl waren alle Räume korrekt aufgelistet worden die auch durchsucht werden sollten und was genau gesucht wurde. In diesem Fall handelte es sich um einen GPS Sender, der zur Auffindung von Fahrzeug und beweglichen Gegenständen genutzt wird. Dieser sollte sichergestellt werden und wenn der Bürger nicht kooperierte, jeder Stein in seiner Wohnung umgedreht werden. Es ergab sich, dass der Bürger sich den Beamten nicht widersetzte und diesen GPS Sender sofort aushändigte. Dadurch entging der Bürger einer kompletten Hausdurchsuchung. Die Beamten dürfen zwar nichts zerstören aber aufräumen tun die auch nicht und was noch viel wichtiger war, der Polizei entging der genannte ZUFALLSFUND für möglicherweise viel schwerwiegendere Delikte des Bürgers. Denn bei einer Hausdurchsuchung können auch Dinge gefunden werden, die mit der eigentlichen Sache nicht zu tun haben und viel größere, schlimmere strafrechtliche Auswirkungen haben, als um die Sache, die es eigentlich ging. Sie sehen also, nutzen Sie die Zeit die Sie haben und überlegen Sie sich genau was Sie wann tun.

Zum Schluß noch einmal der Hinweis: „Diese Artikel wurden nicht geschrieben, um das Begehen von Straftaten zu vertuschen, noch eine Rechtsberatung oder sonstige Rechtsdienstleistung sind. Keinesfalls sollen diese Handlungsempfehlungen eine anwaltliche Rechtsberatung ersetzen!

Sollten Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich bitte über www.detektei-schuett.de an uns. Wir wünschen Ihnen einen schönen zweiten Advent.



Montag, 26. November 2012

Hausdurchsuchung Teil II


"Der unmündige Untertan ruft die Polizei. Der mündige Bürger informiert seinen Anwalt."
Nikolaus Cybinski

Nach dem wir in dem ersten Artikel etwas Grundwissen bezüglich der Hausdurchsuchung schreiben konnten, wollen wir uns nun im zweiten Teil dem eigentlichen Akt der Durchsuchung widmen.

Wir haben geschrieben, dass die Staatsgewalt nur zu bestimmten Uhrzeiten eine solche Durchsuchung durchführen darf, außer, es besteht Gefahr im Verzug. Jetzt halten sich die Polizisten jedoch an die Uhrzeit, im Sommer wie im Winter und stehen nun vor der Tür des Bürgers. Es klingelt und es wird geklopft, die Beamten dürfen aber nicht einfach die Tür aufbrechen, nur, wenn niemand öffnet. Die Geduld der Beamten hat also zeitliche Grenzen, die diese selber festlegen aber ein paar Minuten wird dem Bürger gegeben sich zu orientieren, um die Tür zu öffnen. Wird nach einer gewissen Zeitspanne nicht geöffnet, befindet sich bei den Beamten meist ein Vertreter eines Schlüsseldienstes, bereit, um schnell und unkompliziert der wartenden Staatsmacht Einlaß zu gewähren. Wie lange die Polizisten sich gedulden müssen ist uns nicht bekannt aber sicherlich hat man noch etwas Zeit, wofür man die nutzt bleibt jedem selbst überlassen.

Dann folgt der Einlaß. Als Bürger öffnet man die Tür, hat man wirklich etwas zu verbergen wird man kaum überrascht sein die Beamten vor der Tür vorzufinden, ist der Bürger jedoch unschuldig, glaubt dieser sich im falschen Film. Nun ist es so, dass die Beamten nicht gleich hineinstürmen und den Bürger beiseite schieben dürfen, sondern die Staatsgewalt händigt einem den Durchsuchungsbefehl aus, den man sich in Ruhe aber zügig durchlesen darf. 

Die Beamten warten (!) in dieser Zeit „vor“ der Tür, bis der Durchsuchungsbefehl durchgelesen wurde. 

So sollte es in der Regel sein, Ausnahmen bestätigen aber auch hier das vorgehen der Beamten und solange man keinen aktiven Widerstand leistet und sich nur in die Tür stellt, das eine aktive Handlung von den Beamten vorgenommen werden muß, um in das Haus zu gelangen, kann dieses in einem folgenden Prozess vor Gericht erwähnt werden. Sie als Bürger müssen die Zeit und die Möglichkeit bekommen für das was folgt auch zu verstehen. Zuviel Zeit darf sich der Bürger natürlich auch nicht lassen, sondern es muß der Verhältnismäßigkeit entsprechen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass der rechtschaffene Bürger seine mündliche Zustimmung zu der Durchsuchung verweigert, damit dieser sich nicht mit dem Eingriff in das Grundrecht einverstanden erklärt. Das wird in einem späteren Prozess, wenn es zu diesem kommt, sehr wichtig werden, da die Staatsgewalt sonst einen Persilschein dafür erhält und alle rechtlichen Formalitäten sofort Ab absurdum geführt werden. Widersprechen Sie als Bürger laut und deutlich der Durchsuchung und geben Sie zu Protokoll, das diese Hausdurchsuchung gegen Ihren Willen durchgeführt wird. Dies kann sich zu einem späteren Zeitpunkt für Sie als Vorteil erweisen.

In dem Durchsuchungsbefehl werden all die Räumlichkeiten aufgezählt, die die Beamten durchsuchen dürfen, alle anderen Räume sind und bleiben Tabu. Auch hier muß deutlich einer Durchsuchung widersprochen werden, wenn dies doch geschieht, da die Beamten in diesem Fall ungesetzlich handeln bei nicht angezeigten Räumen, was sich vor Gericht wieder als Vorteil für Sie als Bürger erweisen kann.

Noch bevor die Beamten in Ihre Wohnung eindringen, dürfen Sie als Bürger einen Zeugen benennen, der das Vorgehen der Beamten genau verfolgt und später als Zeuge für Sie aussagen kann. Dabei kann es sich um einen Angehörigen handeln oder Sie nehmen einen der Beamten, die an der Durchsuchung mit teilnehmen. Letzteres ist nur in sofern gut, dass Sie somit der Staatsgewalt eine weitere Handlungskraft nehmen, was die Durchsuchung zum einen verzögern kann aber auch, die Durchsuchung möglicherweise weniger genau durchgeführt wird, weil den Beamten nun eine Durchsuchungskraft fehlt. Dieser Beamte darf sich nämlich nicht an der Suche beteiligen, allerdings wird er bei möglichen Verstößen seiner Kollegen ein Auge zudrücken, denn eine Krähe hackt der anderen schließlich kein Auge aus. Ein zweischneidiges Schwert und es bedarf einer guten Überlegung das zu tun.

Da dieses Thema weiterhin sehr komplex ist, wollen wir aus dem Artikel noch einen dritten Teil machen, der jedoch erst am 7. Dezember erscheint und sollten Sie wieder Fragen haben, kontaktieren Sie uns über www.detektei-schuett.de

Freitag, 16. November 2012

1. Teil - Die Hausdurchsuchung -


"Die Polizei kann den Vorstellungen von Menschenwürde und Freiheit nur folgen, wenn unsere Gesellschaft sich selbst an diesen Vorstellungen orientiert."
 Gustav Heinemann

Dieser Artikel ist dem Umstand zu verdanken, dass gerade zwei Kollegen aus der Branche eine Hausdurchsuchung hatten. Ob diese nun vorbereitet waren oder nicht, soll der folgende Text, insbesondere für den Nachwuchs oder die Kollegen, die eine Durchsuchung noch nicht erleben durften, einen Überblick verschaffen, was bei einer Durchsuchung gestattet ist und was einen Übergriff des Staates in die unveräußerlichen Menschenrechte bedeutet.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nicht geschrieben wurde, um Straftaten zu begehen oder zu vertuschen, noch eine Rechtsberatung oder sonstige Rechtsdienstleistung ist. Keinesfalls sollen diese Handlungsempfehlungen eine anwaltliche Rechtsberatung ersetzen!

Da wir in einem Rechtstaat leben, bedeutet dies, das wir in einem Staat leben, in dem jeder Bürger einen Teil seiner Freiheit für seine Sicherheit aufgeben muß. Diese bekannte und gelebte Freiheit wird durch unsere Gesetze begrenzt und dafür erhalten wir Bürger ein großes Stück an Sicherheit, um die uns andere Menschen in anderen Ländern beneiden. Unser Leben und unser Besitztum wird durch die Gesetze des Staates garantiert damit wir Bürger weder einer staatlichen noch zivilen Willkür unterliegen. Das heißt, unser Leben wird durch „das Recht“ festgelegt und niemand, auch kein Staatsanwalt darf im Widerspruch zu unseren niedergeschriebenen und festgelegten Gesetzen handeln.

Dass dies nicht immer so ist, dürfte wohl jeder zweite oder dritte Bürger in unserem Land einmal in seinem Leben anders erfahren haben, denn nicht immer ist die Polizei oder auch der „Rechtsstaat“ mit seinen Erfüllungsgehilfen dein Freund und Helfer. Auch das beliebte Totschlagargument „wer nichts zu verbergen hat, der muß auch nichts fürchten“ trifft es in diesem Fall nicht, denn auch als unbescholtener Bürger kann man in die Mühlen der Justiz gelangen und dies bedeutet nicht selten die Vernichtung einer ganzen Existenz.

Zu einer Hausdurchsuchung kann es kommen, wenn der Richter in einem Ermittlungsverfahren einen Durchsuchungsbefehl stattgibt und unter Umständen eine Anzahl von Beweisen vorliegen, die diese Durchsuchung rechtfertigen. Dies ist der allgemeine Wissensstand des normalen Bürgers, doch mitnichten muß eine „gewisse Anzahl“ an Beweisen vorliegen, um das eindringen in Ihre Privatsphäre zu rechtfertigen. Tatsächlich ist es so, dass schon eine Notiz, eine Telefonnummer oder ein Gegenstand, der bei einer Person gefunden wird, der in Zusammenhang mit einer Straftat steht, um bei Ihnen einen polizeilichen Besuch zu garantieren. Zwingende oder schwer belastende Beweise sind überhaupt nicht notwendig, sondern am Ende muß die „Geschichte“ stimmen, die dem Richter vorgetragen wird, um so einen Befehl zu unterzeichnen.

Eine Hausdurchsuchung an sich ist natürlich eine Verletzung Ihres garantierten grundgesetzlichen Rechts auf Privatsphäre und diese ist im Grundgesetz verankert. Die Polizei darf auf keinen Fall nach Gutdünken Ihre Wohnung betreten (Ausnahme stellt die Gefahr im Verzug da). Wenn die Beamten dies tun würden, würden sie sich selbst des Hausfriedensbruchs strafbar machen. Dieser Eingriff in das Grundrecht darf somit nur durch den Richter erfolgen, der der Polizei die Befugnis gibt entsprechend spezifisch aufgezählte Räume zu betreten und nach Beweisen zu durchsuchen.

Die Hausdurchsuchung hat dann zum Ziel, Beweise oder Indizien für die Aufklärung einer Straftat und darauf eine eventuelle Anklage zu begründen. Somit ist die Durchsuchung zum einen eine reine Aufklärungsmaßnahme und hat nicht zum Ziel den Bürger einzuschüchtern, auch wenn dieses von dem Betroffenen sicherlich genau als das Gegenteil empfunden wird. Darum ist es wichtig in diesem Moment die Ruhe zu bewahren und der Anordnung der vorstelligen Polizei mit dem  Durchsuchungsbefehl nicht zuwider zu handeln, um nicht plötzlich mit gefesselten Händen und einem Knie im schmerzenden Rücken sich auf dem Hausflurboden wieder zu finden. Letzteres ist natürlich ein Extremfall aber durchaus schon vorgekommen und wer möchte schon ein weiteres Beispiel eines Extremfalls werden!?

Aber auch bei einem Durchsuchungsbefehl muß sich die Polizei, so unglaublich es klingen mag, an gewisse Uhrzeiten halten und darf nicht willkürlich Ihren gerechten, bürgerlichen Schlaf stören.

Eine Durchsuchung ist unzulässig in den Zeiten:
ab 21:00 Uhr bis 4:00 Uhr am Morgen im Monat 1. April bis 30 September 
und dann vom 1. Oktober bis 31 März ab 21:00 bis 6:00 Uhr am Morgen.

Das sollte für den ersten Anfang genügen, den Spannungsbogen wie es mit der bürgerlichen Pflichten und Ihren Rechten weitergeht, hoch zu halten – insbesondere, wenn diese sich mit der kommenden hoheitlichen Gewalt, die durchaus als eine solche verstanden werden darf, überschneiden werden.

Den zweiten Teil zu der Hausdurchsuchung finden Sie dann in der nächsten Woche auf unserem Blog und wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne über uns an die folgende Webseite www.detektei-schuett.de

Freitag, 9. November 2012

Kindesrück-Entführung

Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen. 
(Saint Exupery)

In unserem letzten Artikel haben wir ja bereits über Kindesentzug und deren Vorbeugemaßnahmen gesprochen und wie Detektive Ihnen in diesen Fällen helfen können.

Ist es aber bereits zu einem Kindesentzug bzw. zu einer Kindsentführung gekommen, dann steht das Elternteil meist allein da und die Mühlen der Justiz fangen langsam an zu mahlen.

Die Begriffe Kindesrückführung und Kindesrückentführung unterscheiden sich marginal durch die Abgrenzung zwischen “legal“ und “illegal“, wobei “illegal“ nicht zwangsläufig mit einer Straftat einhergeht.   

Von einer reinen Kindesrückführung spricht man im Zusammenhang mit einer “legalen“ Rückführung infolge von einem Kindesentzug oder einer Kindesentführung ins Ausland, welchem internationale Abkommen zur Kindesrückführung zugrunde liegen.

Hierzu zählen das Haager Abkommen , das Europäische Übereinkommen zum Kindesentzug. sowie die Brüssel II a-Verordnung. Durch Antragstellung wird hier von Amts wegen im Rahmen dieser Abkommen eine Kindesrückführung eingeleitet. Diese Prozedur ist langwierig und bedarf eines langen Atems der Beteiligten und ist meist für das Kind und dem verlassenen Elternteil eine traumatische Erfahrung.

Anders verhält sich dies bei einer Kindesrückentführung, bei denen Ihnen Spezialisten für diese Rückführungen behilflich sein können. Oft bieten Detekteien Ihre Dienste an aber nur eine Handvoll von Ihnen hat wirklich Erfahrung in diesen Dingen – besser sind dort Dienste, die sich auf solche Rückentführungen als Kernsegment spezialisiert haben.

Die rechtlichen Möglichkeiten bei einer Entführung in einen Nichtvertragsstaat der genannten Abkommen sind sehr beschränkt. Dies ergibt sich daraus, dass die Bundesrepublik Deutschland keine rechtlichen Möglichkeiten hat bei der Regierung des betroffenen Staates eine Herausgabe des Kindes zu verlangen. Somit bleibt Ihnen letztlich hierzu nur der Weg der “illegalen“ Kindesrückführung. Diese setzt voraus, dass das Kind deutscher Staatsbürger ist und das der in Deutschland lebende Elternteil über das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht verfügt. Somit ist die Legalität einer Kindesrückentführung zwar nicht gewährleistet, bleibt in Deutschland und dem Schengener Raum jedoch straffrei, da der Tatbestand des Kindesentzug nach §235 StgB aufgrund des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht erfüllt wird.

Sie bewegen sich somit innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und dem Schengen Raum legal. Einzig das Land, aus welchen das Kind Rückentführt wurde sollte nicht mehr besucht werden. Ausnahme in Bezug auf eine Kindesrückentführung bleibt natürlich eine Rückführung aus einem Land, in welchem zuvor ein Rückführungsantrag nach dem Haager Abkommen gescheitert ist oder abgelehnt wurde. Das so eine Kindesrückentführung natürlich nicht günstig ist versteht sich von selbst, denn es folgen eine umfangreiche Recherche, damit der Ort des Kindes ermittelt werden kann, dann muß ein Team von Personen zusammengestellt werden, die diese Aufgabe und vor alledem Logistik leisten können und natürliche eine ausgiebige Planung und Umsetzung des Vorgehens im Ausland, damit alle wohlbehalten wieder nach Hause zurückkehren.

Eine gute erste Anlaufanschrift wäre die Internetseite www.kindesentzug24.com oder wenn Sie an uns noch Fragen haben folgen Sie bitte unserem Link:  www.detektei-schuett.de


Freitag, 2. November 2012

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!

Das deutsche Recht unterscheidet  zwischen den Begriff Kindesentführung, Kindesmitnahme und  Kindesentzug.

Die Kindesentführung stellt meistens eine Kindesmitnahme durch einen fremden Täter dar und ein Kindesentzug dagegen die Mitnahme des Kindes durch einen Elternteil und letzterem soll auch der Artikel gelten.

Auch juristisch stellen die verschiedenen Straftatbestände klare Unterschiede dar und werden von den hiesigen Gerichten anders bewertet. Der Hauptunterschied ist unter Anderem das Maß der unterschiedlichen Strafzumessung für die Täter oder Täterinnen, wobei eine Kindesentführung von einem fremden Täter stärker bestraft wird, als vom eigenen Elternteil.

Doch das juristische soll in diesem Artikel nicht das Thema sein, sondern der Kindesentzug bzw. Kindesmitnahme gilt fortan unser Hauptaugenmerk.

Ein Kindesentzug oder eine Kindesmitnahme ist zuerst einmal eine Sorgerechtsverletzung oder  eine Verletzung des Umgangsrechts. Dies trifft zu, wenn ein Elternteil, der nicht im Besitz der alleinigen elterlichen Sorge oder des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ist, das gemeinsame Kind gegen den Willen des anderen Elternteils aus dessen Einflussbereich bringt und/oder den Umgang mit dem Kind verhindert. Irrelevant bleibt hierbei die Dauer des Kindesentzuges, so dass einige Minuten hierfür schon ausreichend sein können.

Es gibt diesbezüglich noch einige feine juristische Unterschiede, die im Einzelfall zu prüfen sind, insbesondere, wenn beide Elternteile sich das Sorgerecht teilen aber diese Ausnahmen sollen hier nicht im Detail besprochen werden.

Oft ist die gängige Praxis, das ein Elternteil ein Besuchsrecht oder Umgangsrecht erhält und das Kind über einen festgelegten Zeitraum mit zu sich nimmt und Zeit mit diesem verbringt.

In Lebensgemeinschaften unterschiedlicher Nationalität, jedoch nicht ausschließlich, wird genau dieser Zeitraum genutzt das Kind dem anderen Elternteil zu entziehen. Genau in diesem Zeitraum können Detektive Ihnen helfen und so schon im Vorwege so einen Kindesentzug verhindern.Wenn das Kind erst einmal in einem anderen Land ist, wird es sehr schwierig das Kind wieder zurück zu erhalten, doch noch bevor dieser Schaden angerichtet ist, sollten Sie bereits eingreifen.

Sollten Sie die konkrete Vermutung oder den begründeten Verdacht haben, dass Ihr Kind vom anderen Elternteil oder von dessen Bekannten oder Angehörigen ins Ausland entführt oder dort ohne Ihr Einverständnis zurückbehalten werden soll, nehmen Sie diese Anzeichen ernst und Handeln Sie sofort.

Zum einen können Sie sich bei einem Verein Rat holen, die mit diesen Phänomen bereits Erfahrung haben oder Sie setzen Detektive ein, die unauffällig das Kind überwachen und vorzeitig tätig werden können, bevor das schlimmste passiert. Natürlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, die gab es noch nie aber wenn Sie jemanden haben der ein wachsames Auge auf Ihren Sohn oder die Tochter wirft, lässt es sich in diesem Fall viel ruhiger schlafen.

Da dieses Thema sehr umfangreich ist, wollen wir in einem nächsten Artikel über die Kindesrückführung sprechen, wobei wir hoffen wollen, das dieser Fall bei Ihnen niemals eintritt.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an die www.detektei-schuett.de

Freitag, 26. Oktober 2012

Fa(h)rewell

Bei der Kündigung eines Mitarbeiters kommt es leider immer wieder vor, dass ein Streit entbrennt, wenn von dem Arbeitgeber der Firmenwagen zurückgefordert wird. In vielen Verträgen ist der genaue Ablauf bei einer Kündigung nicht genau geregelt und Missverständnisse drohen ausser Kontrolle zu geraten. Nicht häufig kommt es deswegen auch zu einem Prozess vor Gericht. Die Frage, ob der Wagen zurückgegeben werden muß, stellt sich jedoch meist immer nur dann, wenn das Fahrzeug vom Arbeitnehmer auch privat genutzt werden durfte. Im anderen Fall, wenn also die private Nutzung nicht erlaubt wäre, handelt es sich bei dem Firmenwagen um ein Arbeitsmittel und muß auf Verlangen jederzeit raus gegeben werden.

Die Bedeutung der Herausgabe des Fahrzeugs ist, laut dem Urteil eines Landesarbeitsgerichtes immer stärker geworden, denn weigert sich der Arbeitnehmer das Fahrzeug zurück zu geben, kann dies einen weiteren Kündigungsgrund darstellen.

Hat also der Arbeitgeber eine Kündigung ausgesprochen und fordert das Fahrzeug zurück, kann der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einen weiteren Kündungsgrund geben, weil er die Herausgabe verweigert. Das heißt, aus einer fristgerechten Kündigung, kann so eine fristlose werden und somit werden ein ganzer Rattenschwanz an Verpflichtungen, die aus einer fristgerechten Kündigung erfolgen, aufgehoben .

Natürlich hat der Arbeitnehmer ein starkes Interesse, den Firmenwagen auch privat nutzen zu dürfen, doch die Abwägung bei den Interessen an der Herausgabe geht aber in aller Regel zugunsten des Arbeitgebers, auch wenn noch nicht feststeht, ob die erst ausgesprochene Kündigung aus einem anderen Grund wirksam ist. Fordert der Arbeitgeber den Wagen zurück und der Arbeitnehmer verweigert sich, weil die erste Kündigung, aus welchen Grund auch immer z.B. noch vor einem Arbeitsgericht verhandelt wird, ob diese gültig ist, muß er den Firmenwagen zurück geben.

Wird dieser Anweisung zuwider gehandelt, kann bei der Verweigerung der Arbeitgeber vor Gericht eine Einstweilige Verfügung stellen, so lange er dem Gericht darlegen kann, dass seine Rechte vereitelt wurden oder die Herausgabe aus sonstigen Gründen erforderlich ist.
Gerade in diesem Fall, wenn der Streit schon vom Zaun gebrochen ist und keine vernünftige Einigung mehr erzielt werden kann, lohnt es sich Detektive einzuschalten, um das Recht des Arbeitgebers die nötige Geltung zu verschaffen. Das kann in mehreren Fällen passieren.

Zum einen können Detektive dokumentieren, ob ein Arbeitnehmer, der das Fahrzeug nur als Arbeitsmittel nutzen darf, eventuell dies auch Privat nutzt und vielleicht widerrechtlich ausgedehnte Fahrten damit tätig. Doch Detektive könnten auch den Firmenwagen sicherstellen, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug widerrechtlich vorenthält und versteckt. Entweder werden die Detektive mit den nötigen Vollmachten ausgestattet, die eine Rückführung erlauben oder die Polizei stellt das Fahrzeug sicher, nach dem die Detektive es aufgefunden haben.

Es ist jedoch dabei zu beachten, das eine Herausgabe aus wirtschaftlichen Gründen nicht unbedingt alleine ausreichend ist. Selbst dann, wenn die einstweilige Verfügung nicht erteilt wird, kann sich das offizielle Schreiben zur Herausgabe später als berechtigt erweisen. Denn hat der Arbeitnehmer das Fahrzeug rechtswidrig behalten, ist dieser am Ende zu Schadenersatz verpflichtet.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, ist letztlich jedoch alles abhängig vom Ausgang des Kündigungsstreits. Denn wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille, die betrachtet werden wollen und sind in Umständen tendenziell spezielle Einzelfälle.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben oder haben gerade jetzt so einen Fall, bei dem eine Fahrzeugrückführung vonnöten ist, dann kontaktieren Sie uns bitte unter:

www.detektei-schuett.de

Freitag, 19. Oktober 2012

In schlechter Gesellschaft

„Wir können unseren Kindern nur unsere Liebe geben, nicht aber unsere Gedanken, denn sie  haben ihre eigenen“

Abgewandeltes Zitat von Khalil Gibran



Nicht immer hat man als Elternteil die Möglichkeit, sein Kind zu schützen und vor Gefahren zu bewahren, schon gar nicht, wenn die Kinder älter werden, in die Pubertät kommen und anfangen, ihre ganz eigenen Schritte im Leben zu machen.

Sobald ihr Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat und seine Freizeit bzw. in der Schule sich mit seinen Freunden trifft, nimmt der Einfluß der Freunde und die Kindesbeziehung zu diesem Umfeld stark zu. Der elterliche Einfluß verliert an Bedeutung, die Freunde werden wichtiger und auf deren Meinungen werden zukünftige Entscheidungen getroffen, leider nicht immer die Besten.

Es gibt Eltern, die es nicht kümmert, dass ihre Kinder andere Jugendliche und junge Erwachsene zu Freunden haben, ob diese gewalttätig sind, Drogen und Alkohol zu sich nehmen, die Schule schwänzen oder kleinkriminell sind. Diese Eltern sind dankenswerter in der Minderzahl und diese Eltern würden auch unsere Hilfe nicht in Anspruch nehmen. Doch andere Eltern interessieren sich sehr wohl für die Freunde ihrer Kinder, was diese in der Freizeit machen und welcher Umgang gepflegt wird, haben aber oft den Kontakt zu ihrem Kind verloren. Früher hat das Kind seinen Eltern alles erzählt und wenige Jahre später muß man seinem Sprössling die Antworten aus der Nase ziehen.

Das dass Kind neue Kontakte mit jeglicher Art von Personen knüpft ist völlig normal, doch ist es wichtig, das diese neuen Freunde positive moralische Wertvorstellungen haben und das Kind davon profitieren kann. Wichtig ist also, dass Sie als Eltern wissen, wenn ihr Kind nicht mehr mit ihnen über seine Freizeit und den Freundeskreis spricht, wer diese Personen sind und wie sich deren Aktivitäten gestalten.

Das Einstiegsalter für die Drogen Nikotin und Alkohol sinkt immer mehr und nähert sich massiv dem 12. Lebensjahr an. Mehr als tausend Kinder sterben jährlich an Unfällen und Vergiftungen verschiedenster Art. Ein Teil der Vergiftungen ist neben der Selbsttötung ein Missbrauch von Alkohol und Drogen zurückzuführen. An diese Drogen und den Alkohol gelangten die Kinder durch ihre Freunde, meistens den Freunden, denen sie am meisten vertrauten. Die Drogen und der Alkohol werden meist durch die bekannte Beschaffungskriminalität finanziert und eben in diesen Kreisen kann ein Kind, ohne es anfangs zu bemerken, schnell hineinrutschen.

Die Faktoren, die ursächlich für Jugendkriminalität sind, liegen in einer Störung des Sozialverhaltens und/oder der Persönlichkeit des Betroffenen, seinem sozialen Umfeld (Schwierigkeiten in der Familie, Schule oder Gruppenzwang), Leistungsdruck, fehlender Frustrationstoleranz, Neugierverhalten der Jugendlichen und  schlechten Zukunftsperspektiven.

Wenn Sie also keinen Zugang mehr zu ihrem Kind haben und wissen möchten, ob sich ihr Kind in schlechter Gesellschaft befindet, sollten sie entweder Freunde und Bekannte befragen, eine Jugendhilfestation aufsuchen oder, so wie wir es schon erlebt haben mit einem Detektiv zusammenarbeiten. Durch die gewonnen Erkenntnisse können Sie dann mit einer Beraterin von der Jugendhilfe ein Konzept erarbeiten, um ihr Kind aus dem Kreis der schlechten Gesellschaft effizient und behutsam zu entfernen.

Wenden Sie sich also ohne Scheu an einen Detektiv ihrer Wahl und lassen Sie sich beraten. Sollten Sie noch Fragen haben nehmen Sie Kontakt unter www.detektei-schuett.de auf.

Samstag, 13. Oktober 2012

Streitthema Unterhalt

Manchmal hält etwas nicht ewig und dann trennen sich beide Parteien nach einer Ehe oder Lebensgemeinschaft, meist friedlich und im gegenseitigen Einvernehmen, doch leider nicht immer. Was dann folgt ist meist Streit um den Unterhalt des Lebenspartners oder des Kindes.
Natürlich gibt es verschiedene Gründe warum jemand seinen Unterhalt nicht zahlt oder nicht zahlen kann und auf der anderen Seite nicht bekommt.

Wir möchten auf den folgenden Seiten den einen oder anderen Fall aufgreifen, was Sie tun können, wenn Ihnen Unterhalt zusteht und diesen nicht bekommen oder Sie den Unterhalt zahlen, diesen aber nicht zahlen müssten.

Dabei sind wichtige Unterschiede wie folgt zu beachten:

Ihnen steht Unterhalt zu aber Sie bekommen keinen, weil der Lebenspartner angibt und wir gehen davon aus, das er diesen bezahlen könnte, behauptet, dass er keine Arbeit hat, in Wirklichkeit jedoch sehr wohl einer Arbeit nachgeht oder Einkünfte erhält, die es ihm möglich machen würden ,diesen Unterhalt zu leisten.

In diesem Fall müssen Sie mit Ihrem Anwalt und einer Detektei nachweisen, das der Lebenspartner einer Arbeit nachgeht, unabhängig davon, ob dies nun eine reguläre Arbeit ist oder es sich um Gelegenheitsarbeiten handeln. Nur durch den Nachweis einer gerichtsverwertbaren Dokumentation kann es Ihnen gelingen, zu Ihrem Recht zu kommen.

Der andere Fall wäre, das Sie Unterhalt seit langer Zeit zahlen, jedoch gar nicht mehr dazu verpflichtet wären bzw. deutlich weniger als den angegebenen Betrag zahlen müssten. Solche Fälle liegen meistens dann vor, wenn der Lebenspartner bereits in einer neuen Partnerschaft lebt und dabei ist zu bemerken, dass es sich dabei auch um eine eheähnliche Lebensgemeinschaft handeln könnte.

Auch in diesem Fall müssen Sie mit Ihrem Anwalt und einer Detektei nachweisen, dass der ehemalige Lebenspartner sich genau in solcher einer Situation befindet und mit einer anderen Person wieder zusammenlebt bzw. eine Arbeit gefunden hat, die ihm ein Auskommen beschert, ohne auf Ihre Hilfe angewiesen zu sein.

Die aktuelle Form des Paragraphen 1579 stellt sich zur Zeit wie folgt dar:

§ 1579 Beschränkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit

Ein Unterhaltsanspruch ist zu versagen, herabzusetzen oder zeitlich zu begrenzen, soweit die Inanspruchnahme des Verpflichteten auch unter Wahrung der Belange eines dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes grob unbillig wäre, weil

1. die Ehe von kurzer Dauer war; dabei ist die Zeit zu berücksichtigen, in welcher der Berechtigte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach § 1570 Unterhalt verlangen kann,

2. der Berechtigte in einer verfestigten Lebensgemeinschaft lebt,

3. der Berechtigte sich eines Verbrechens oder eines schweren vorsätzlichen Vergehens gegen den Verpflichteten oder einen nahen Angehörigen des Verpflichteten schuldig gemacht hat,

4. der Berechtigte seine Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt hat,

5. der Berechtigte sich über schwerwiegende Vermögensinteressen des Verpflichteten mutwillig hinweggesetzt hat,

6. der Berechtigte vor der Trennung längere Zeit hindurch seine Pflicht, zum Familienunterhalt beizutragen, gröblich verletzt hat,

7. dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fällt oder

8. ein anderer Grund vorliegt, der ebenso schwer wiegt wie die in den Nummern 1 bis 7 aufgeführten Gründe.

In alle den genannten Punkten, die natürlich von einer Privatperson kaum zu beschaffen oder zu recherchieren sind, werden oft Detektive eingesetzt und das sogar erfolgreich. Viele ehemaligen Lebenspartner haben den Gedanken, dass sich entweder der einstige Partner weder die Mühe macht die Informationen zu beschaffen und es ihm schlichtweg nicht zutraut. Natürlich sind solche Informationsbeschaffungen nicht von Heute auf Morgen zu erledigen und bedürfen eines längeren Zeitraums aber aus unserer Berufserfahrung können wir sagen , das es den Aufwand und die Mühe wert ist. Zeugenaussagen von Detektiven vor Gericht, sowie gerichtsverwertbares Dokumentationsmaterial wie Foto- und Videoaufnahmen helfen Ihnen, ihren gerechtfertigten Anspruch durchzusetzen.

Anbei noch ein paar Punkte die Ihnen eine Anregung sein könnten, wie Detektive weiter helfen oder etwaige Unklarheiten beseitigen könnten.

• Wenn Sie herausgefunden haben, das Ihr Kind von einem anderen Mann ist, kann der Unterhalt zusammengestrichen oder komplett eingestellt werden, da dieses verschweigen eines „Kuckuckkindes“ als schwerwiegendes Fehlverhalten gewertet wird.

• Ein dauerhaftes nachgewiesenes außereheliches Verhalten kann bei einer Trennung dazu führen, dass der Unterhalt des Verursachers bis auf die Hälfte reduziert werden kann.

• Wenn Ihr ehemaliger Lebenspartner sich weigert, arbeiten zu gehen, müssen nicht Sie seinen Unterhalt zahlen, auch wenn er dies von Ihnen verlangt bzw. plötzlich seine Arbeit verliert, denn der plötzliche Arbeitsverlust rechtfertigt nicht, den Spieß auf Unterhaltszahlungen umzudrehen.

• Wie lange Sie als Lebenspartner Ihren Unterhaltszahlungen mit Kindern nachgehen müssen hängt von mehreren Faktoren ab, jedoch gilt als Faustregel, dass Sie nur solange zahlen müssen, sobald ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz besteht oder die Betreuung des Kindes anderweitig sichergestellt werden kann. Ist dies der Fall, muß der ehemalige Lebenspartner eine Teilzeitstelle annehmen, sobald das Kind drei Jahre alt ist.

• Wenn der ehemalige Lebenspartner im Unterhaltsprozess Einkünfte verschweigt oder danach höhere erhält bzw. Bonus- oder Prämienzahlungen bekommt, müssen diese ungefragt angegeben werden. Tut er dies nicht, kann somit jeglicher Unterhaltsanspruch verwirkt werden.

• Oft ziehen ehemalige Lebenspartner nicht mit dem neuen Partner zusammen, weil sie weiterhin Unterhalt beziehen wollen. Jedoch ist meistens gar nicht nötig eine gemeinsame Wohnung nachzuweisen, da es oft schon genügt ,dem Gericht gerichtsverwertbare Zeugenaussagen oder Dokumente zu übergeben, die nachweisen, das der ehemalige Lebenspartner mit dem neuen Partner in der Öffentlichkeit oder bei Familienfesten als Paar auftritt.

• Wenn Ihr Lebenspartner in Ihrer Abwesenheit die gemeinsame Wohnung ausräumt und auszieht, können sämtliche nachfolgenden Unterhaltsansprüche,  die in Zukunft gegen Sie gestellt werden, null und nichtig aufgrund des Vertrauensmissbrauchs sein. Insbesondere wenn natürlich Ihr Eigentum mit unter diesen „umgezogenen“ Sachen war.

Natürlich können wir nicht jeden einzelnen Punkt aufzählen, denn dafür gibt es viel zu viele Unwägbarkeiten und diese Tipps sollen Ihnen nur einen Denkanstoß geben, wo wir als Detektive Ihnen hilfreich in Absprache mit Ihren Anwalt behilflich sein können.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an www.detektei-schuett.de

Samstag, 6. Oktober 2012

1+1= 3 oder wie bewerbe ich mich richtig!



Gelegentlich kommt es vor, dass bei uns Bewerbungen von Personen eingehen, die sich beruflich gerne anderweitig orientieren möchten oder müssen und an uns eine Initiativbewerbung senden.


Sich für den Beruf als Detektiv zu entscheiden ist von unterschiedlichen Vorstellungen geprägt. Meist sind sie romantischer Natur etwas extravagantes zu erleben wie diverse Romanhelden, manchmal geprägt vom Nachmittagsfernsehen, wo es diverse Detektivexemplare zu einem, nennen wir es, berühmt berüchtigten Ruf gebracht haben oder der Gedanke, einmal etwas ganz anderes zu arbeiten, als es der gewöhnliche 8:00-16:00 Uhr Job es vorgibt.

Welche Gründe die Bewerber auch immer haben, unabhängig davon, bei welcher Detektei sich beworben wird, scheinen die meisten der Meinung zu sein, jegliche Mindestkriterien für eine erfolgreiche Bewerbung ignorieren zu können, da es sich hierbei ja nicht mal um einen "richtigen Lehrberuf" handelt. Es wurden uns schon die abenteuerlichsten Bewerbungen zugesandt und diese sind nun auch der Grund dafür, warum diesem Thema ein eigener Artikel gewidmet wird.

Selbstverständlich kann sich bei einer Detektei wirklich jeder bewerben, der sich dazu berufen fühlt und so wie jeder sich bewerben kann, ist auch gleich die hohe Ausschußzahl derjenigen, die es bis auf den Schreibtisch schaffen und sich ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen mit der Bewerbungsmappe aufhält. In neun von zehn Fällen sind die meisten bereits aussortiert, weil es der Bewerber nicht einmal geschafft hat, die lose Blättersammlung in einer ansehnlichen Bewerbungsmappe unterzubringen oder schon im Anschreiben die falsche Anrede benutzt.

Möglicherweise glauben Sie jetzt, wir übertreiben und sind etwas zu pingelig, aber dieser Beruf bedingt eine saubere und aufmerksame Arbeitsweise und wer schon am Anfang sich solch einen groben Fehler leistet, dem mag keine Detektei alleine auf die Straße schicken, um einen kniffligen Fall zu lösen. Da kann man sich als Arbeitgeber ja nicht einmal sicher sein, ob die Person die richtige zu recherchierende Anschrift findet, wenn es um eine Anschriftenüberprüfung geht, für eine ladungsfähige Adresse in einer Schuldnersache.

Bedenken Sie bitte, eine Bewerbung ist die Visitenkarte Ihrer Person und entscheidet darüber, ob Sie es bis zu einem Vorstellungsgespräch bei einer Detektei schaffen. Denken Sie daran, dass niemand auf Sie gewartet und die Detektei bis jetzt auch wunderbar ohne Sie funktioniert hat. Warum also sind Sie es, der für uns als Detektivunternehmen unverzichtbar ist, das wir ohne Sie nicht mehr auskommen?

• Anbei eine kleine Liste von Dingen die unbedingt beachtet werden sollten:

• Benutzen Sie eine Bewerbungsmappe die sauber und ohne Eselsohren verziert ist.

• Achten Sie auf die korrekte Anschrift und den richtigen Ansprechpartner.

• Tipp- und Rechtschreibfehler können passieren aber nicht im ersten Anschreiben.

• Eselsohren und Flecke auf Ihren Unterlagen sind absolut Tabu.

• Verwenden Sie keine Floskeln, denn Pünktlich- und Zuverlässigkeit werden vorausgesetzt.

• Ganzkörperaufnahmen als Bewerbungsfotos sollten vermieden werden.

• Lügen oder falsche Angaben im Lebenslauf erweisen sich in unserer Branche schnell als Bumerang und sind ein KO Kriterium.

• Wenn die Bewerbung von Ihnen Online erfolgt, sollte diese nicht größer als 2-3 MB sein.

• Eine persönliche Seite mit einer kurzen Erklärung auf einer DIN A4 Seite, wer Sie sind, warum Sie in einer Detektei arbeiten wollen und welche Stärken und Schwächen Sie haben, macht es Persönlicher. Aber bitte achten Sie darauf glaubwürdig zu sein und ziehen Sie weder Sherlock Holmes noch Agatha Christie aus dem Hut, die Ihnen die kriminalistischen Grundlagen verliehen haben.

Wichtig in diesem Beruf ist "Leidensfähigkeit" und das meinen wir wörtlich, ob Sie nun eine stundenlange Recherche durchzuführen haben oder zwölf Stunden im Fahrzeug sitzen bei niedrigen Minus- oder hohen Plusgraden an Temperatur.
Die Fähigkeiten wie Flexibilität, Reisefreudigkeit, Querdenken, eine schnelle Auffassungsgabe, adäquates Auftreten und eine hohe soziale Kompetenz mit Menschen zu arbeiten sind Grundvoraussetzungen in diesem Beruf, um Erfolg zu haben!

Alles andere in dieser Branche können Sie erlernen, aber die bereits genannten Fähigkeiten müssen Sie mitbringen. Tun Sie das nicht, können Sie sich das Porto für eine Bewerbung sparen, alle anderen haben eine Chance.

Zwei interessante Ausbildungen die für Sie von Nutzen sein können und auch von der Arbeitsagentur unterstützt werden, sind die beiden folgenden Links, denen Sie bitte folgen möchten, wenn Sie mehr über eine solide Ausbildung wissen wollen:



Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an www.detektei-schuett.de

Freitag, 28. September 2012

Eine Frage des Vertrauens

In den letzten Artikeln haben wir immer davon berichtet, welche Risiken es gibt, durch den Faktor Mensch im Unternehmen geschädigt zu werden. Dieser Artikel, auch wenn er nur sehr kurz sein wird, soll sich mit der Möglichkeit beschäftigen sich gegen solche Schädigungen abzusichern und dieses Mal ohne direkt einen Detektiv einzuschalten.

Viele Detektive können auch das Wissen um diese Möglichkeit der Versicherung auch Ihren Kunden direkt darauf hinweisen und es als zusätzliches Argument nutzen, damit der Kunde nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt. Denn Kosten und Nutzen spielen in der Wirtschaft die stärkste Rolle und wenn man als Detektiv mit diesem zusätzlichen Wissen glänzen kann, hinterlässt dies ebenfalls einen guten Eindruck. Denn auch Detektive sind Dienstleister, auch wenn einige in dieser Branche diesen Begriff noch nicht verinnerlicht haben, so sagt es doch schon das Wort einen „Dienst zu leisten“ und zwar am Kunden, nach besten Wissen und Gewissen.

Die Vertrauensschadenversicherung von der wir im Artikel sprechen bietet nicht nur den Schutz vor Veruntreuung, sondern auch einen Versicherungsschutz für alle Mitarbeiter und Betriebsangehörigen in Ihrem Unternehmen. Dabei ist es unabhängig davon, ob diese befristet oder unbefristet in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind. Dieser Schutz gilt automatisch auch für Personen, die in Ihrem Auftrag nur vorübergehend in Ihren Geschäftsräumen tätig sind. Der Schutz gilt für alle Ihre Filialen und Tochtergesellschaften – weltweit.

Die Versicherung der Firma Euler Hermes schützt im ganz allgemeinen Unternehmen bei Vermögensschäden, die Ihnen aufgrund vorsätzlich, unerlaubter Handlungen wie z.B. Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug entstanden sind. Auch unmittelbare Schäden aufgrund von Computersabotage oder Geheimnisverrat sind versichert.

Sie merken schon, dies sind all die Schäden, dir wir in unseren vergangenen Artikeln angesprochen haben und das Beste ist, auch die verursachten Kosten durch Spezialisten, also wir Detektive, sind in dieser Hinsicht durch so eine Versicherung mit abgedeckt.

Natürlich ist auch so eine Versicherung nicht kostenlos, wird aber ganz sicher nur einen geringen Anteil gegenüber der zu erwartenden Schaden beinhalten. Somit ist diese Ausgabe eine sinnvolle Ergänzung.

Eine Versicherungsprämie für Ihr Unternehmen muß individuell erstellt werden und wir können diesbezüglich keine Preise nennen, doch eine kleine Liste soll Ihnen Aufschluß darüber geben, aus welchen Punkten sich solch eine Versicherungsprämie zusammensetzt.

Die Versicherungsprämien richten sich in erster Linie nach

• der Geschäftstätigkeit

• dem individuellen Sicherheitskonzept

• der Mitarbeiterstruktur

• der Höhe der Versicherungssumme

• der Anzahl der Vertrauenspersonen, sowie

• der Höhe der individuell vereinbarten Selbstbeteiligung.

Nach einem Schaden und der Voraussetzung solch einer abgeschlossenen Versicherung, wird dem Versicherer die Verursachung des Schadens genannt und nach dementsprechender Prüfung bewilligt. Wichtig dafür sind folgende Punkte zu beachten und zeigt, warum gerade Sie als Unternehmer mit Detektiven oder ähnlichen Spezialisten aus dem Sicherheitsbereich zusammenarbeiten sollten.

Der Schadennachweis Ihres Unternehmens erfolgt nach folgenden Kriterien:

• ein Schuldanerkenntnis - möglichst in notariell beurkundeter Form

 • einen rechtskräftigen zivil- oder arbeitsrechtlichen Schuldtitel

• Vorlage eines rechtskräftigen Strafurteils, dem sich sowohl der Grund als auch die Höhe der Schadenersatzverpflichtung eines benannten Schädigers entnehmen lassen

• andere Nachweise wie z.B. durch Vorlage von Berichten, aussagekräfige Urkunden (Quittungen), unabhängige Zeugenaussagen etc.

Diese Beweise liefern Detektive wie wir und damit schließt sich auch der Kreis. Sie haben die Versicherung, wir liefern die Beweise und Euler Hermes ersetzt den Schaden. Der einzige Verlierer in diesem Kreislauf ist der Täter!

Wir von www.detektei-schuett.de möchten noch deutlich machen, damit keine Missverständnisse aufkommen, das wir weder von der genannten Firma Euler Hermes gesponsert werden, noch andere Vorteile jeglicher Art erhalten, wenn Sie so eine Versicherung auf unserer Empfehlung oder unseres Artikels abschließen sollten.

Wir verstehen diesen Hinweis als Dienst am Kunden und nichts weiter!

Anbei für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link wie folgt:

http://www.eulerhermes.de/de/veruntreuung/veruntreuung.html

Freitag, 21. September 2012

IT Forensik - dem Täter digital auf der Spur

Die Betriebsspionage wird heutzutage unter dem Begriff „Wirtschaftsspionage” und „Konkurrenzausspähung” erfasst. Dabei versteht man unter „Wirtschaftsspionage” zum einen die von einem fremden Nachrichtendienst gesteuerte Aushorchung der Wirtschaft einschließlich der Wissenschaft und Technik ist aber darauf nicht beschränkt.

Insbesondere wechselnde Mitarbeiter zu Konkurrenzunternehmen betreiben schon im voraus die Ausspähung der eigenen Firma, um in dem neuen Unternehmen einen guten Start zu haben bzw. sich positiv zu profilieren. Diese Thematik haben wir schon im letzten Artikel ausführlich behandelt und darauf hingewiesen wie dem entgegen gewirkt werden kann.

Wir als Detektive, nicht alle aber einige Detekteien haben sich auf IT Forensik spezialisiert und bieten diesen Service für Unternehmen an, die ausgespäht worden sind oder den Verdacht haben, ausgespäht zu werden.

Nach Expertenmeinung beziffert sich derzeit der durch die Betriebsspionage den deutschen Unternehmen jährlich zugefügte Schaden auf 5 bis 8 Milliarden Euro, andere Schätzungen gehen gar von 25 Milliarden Euro aus. Es liegt daher auf der Hand, dass Einbußen in dieser Größenordnung für einzelne Firmen den finanziellen Ruin und für die Volkswirtschaft - insbesondere beim Verrat eines Wirtschaftsgeheimnisses an das Ausland - eine schwere Belastung bedeuten kann und gering zu der Rechnung sein wird, die ein Detektiv, der sich auf IT Forsenik spezialisiert hat, erstellen wird.

Wie kann Ihnen nun als Unternehmer die IT Forensik helfen!?

Die IT Forensik wird eingesetzt, um Beweismaterial zu sammeln, die ein Mitarbeiter auf seinem Computer oder in Ihrem IT Netzwerksystem hinterlassen hat. Dabei werden durch die Erfassung der gesammelten Tätigkeiten, die auf dem Computer ausgeübt wurden, diese genauestens analysiert und ausgewertet. Dafür werden Sicherungskopien von dem Computer des Mitarbeiters erstellt oder ausgebaut und unter zu Hilfenahme einer speziell entwickelten Software z.B. Encase nach Daten, Stichwörtern oder Inhalten durchforstet. Wichtig zu wissen, insbesondere für den Unternehmer ist, dass zu der Inanspruchnahme eines Spezialisten ein fester Beweisablauf erfolgen muß, um später in einem Prozeß auch hieb- und stichfestes Beweismaterial vorlegen zu können.

• Schalten Sie den Computer nicht ab, damit die temporären Daten, die sich eventuell im Cache oder Arbeitsspeicher befinden, nicht verloren gehen.

• Das originale Beweismaterial muss so wenig wie möglich „bewegt“ werden. Jede „Bewegung“ des Beweismaterials kann eine Verfälschung zur Folge haben.

• Die Beweismittelkette muss gewahrt werden. Dieses bedeutet und verlangt eine einwandfreie lückenlose Dokumentation was mit dem Beweismitteln und den Geräten geschieht.

Dabei sind folgende Schritte in der weiteren Bearbeitung zu beachten:

• Wer bewegte und veränderte Daten.
• Wer war dabei anwesend und beteiligt.
• Wann geschah etwas, sprich Dokumentation des Datums und der Uhrzeit
• Die Ortsangabe darf nicht fehlen.
• Was wurde alles getan, um die Beweise zu sammeln und zu sichern.
• Welche Mittel wurden eingesetzt.                                         

Um die Beweise zu sammeln, ist es wichtig, zu erfassen bzw. zu identifizieren, nach was gesucht wird, um es später als Beweis auch verwenden zu können. Es muß daher eine genau Strukturierung erfolgen, welche Formen von Beweisen den Beteiligten zugänglich sind. Gibt es spezielle Protokolldateien die Zugriffe auf Systeme und Daten aufgezeichnet haben und diese überhaupt auf der Festplatte des PC oder der Serverfestplatte zu finden sind!? Erst danach kann der nächste Schritt erfolgen, inwiefern nämlich die Integrität der digitalen Beweise aufrechterhalten werden kann.

Das heißt, ist es möglich die Daten digital zu signieren, um eine Verfälschung auszuschließen, damit vor Gericht das Beweismittel auch bestand hat und nicht kompromitiert wurde!?

Sind alle Daten gesichert und in ihrer Integrität unversehrt kann mit der Analyse begonnen werden. Dabei sind natürlich die Fragen zu klären, was ist gestohlen worden, wann war das und am wichtigsten, wie kann so ein Zwischenfall bei einem nächsten Mal unterbunden werden. Die zeitaufwändige Analyse lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:

• Ermittlung der Identität des Täters oder Tätern
• Ermittlung des Zeitraums der Tat
• Ermittlung des Umfanges der Tat
• Ermittlung der Ursache und wie Tat vollzogen werden konnte

Die Arbeit als IT Forensiker ist natürlich weitaus komplizierter, als wir hier in unserem Blog ausreichend darstellen konnten, doch sollte dieser Aspekt von Detektivermittlungen durchaus in Ihrem Unternehmen angesprochen werden, denn viele kriminelle Aktivitäten finden heute im digitalen Raum statt.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und wenn Sie noch fragen zu diesem Thema haben, nehmen Sie bitte Kontakt über unsere Webseite www.detektei-schuett.de zu uns auf.

Freitag, 14. September 2012

Die digitale Welt des Verbrechens

"Für das große Chaos haben wir Computer. Die übrigen Fehler machen wir von Hand."

Viele Straftaten von Mitarbeitern werden begangen, in dem sie mit Hilfe der heutzutage technischen Hilfsmittel, wie Computer, Smartphones und externe Datenträger die Firmengeheimnisse digital verraten. Bei solchen kriminellen Machenschaften helfen auch tagelange Observationen durch Detektive nichts, da kein Fehlverhalten, sobald die Mitarbeiter die Firma verlassen, dokumentiert werden kann. Vorbei sind die Zeiten, an denen sich an konspirativen Orten getroffen wurde und dicke Mappen mit Firmenunterlagen übergeben wurden. Heute geht das viel einfacher, sei es eine simple SMS, eine Email oder das kopieren von Daten auf einen kleinen USB Stick.

Eine Studie der Result Group hat ergeben, dass 13 Prozent aller Delikte in der Wirtschaftskriminalität durch Weitergabe von Firmeninformationen auf dem digitalen Wege erfolgten. Der Datenverlust und -verrat zählt damit, neben Diebstahl, Unterschlagung, Untreue und Betrug zu den häufigsten Risiken für Unternehmen.

Gerade die Industriespionage bei kleinen und mittleren Unternehmen wird stark unterschätzt und die Zahl der Einbrüche durch Hacker und Spionageprogramme nimmt in diesem Bereich ein bedrohliches Ausmaß an. Doch gegen Angriffe von Außen können sich die meisten Firmen sehr gut schützen, die wirklich größere Gefahr kommt wieder einmal von Innen - der Risikofaktor Mensch.

Nach einer europaweiten Studie des Marktforschers Dynamic Markets speicherten 92 Prozent der Befragten unternehmenskritische Informationen auf Handys oder PDAs. Damit gelangen Firmeninternas durch einen Tastenklick schnell an die Konkurrenz, insbesondere bei Mitarbeitern, die im Begriff sind das Unternehmen zu wechseln und sich durch die Mitnahme der Daten einen guten Einstieg bei dem neuen Mitbewerber erhoffen. Wie in unseren vorangegangenen Artikeln aus unserem Blog, findet dies wieder statt unter Ausnutzung der Gelegenheit und fehlender Kontrollsysteme.

Wie sehen solche digitalen fehlenden Kontrollsysteme aus mögen Sie fragen und wir möchten Ihnen ein paar Beispiele geben, die Ihnen die Problematik vielleicht auch in Ihrem Unternehmen vorhanden, etwas besser erklären.

* Wer beispielsweise das Recht hat, die Zahlung einer Rechnung zu veranlassen, und gleichzeitig der Stellvertreter seines Chefs ist, kann zu einem günstigen Zeitpunkt das Vier-Augen-Prinzip austricksen. Sobald der Chef im Urlaub oder krank ist, kann der Mitarbeiter über das System die Zahlungsanweisung einmal in seiner Angestelltenfunktion freigeben und gleich danach in seiner Stellvertreterfunktion. Einem herkömmlichen IT-System fällt diese Unstimmigkeit nicht auf!

* Gerade bei Anwendern, die nicht dem Unternehmen angehören, kommt es immer wieder zu Sicherheitsproblemen. Verlässt beispielsweise der Mitarbeiter eines Lieferanten, der vorher Zugriff auf bestimmte Daten des Kunden hatte, seine Firma, wird die Benutzerverwaltung des zu beliefernden Unternehmens in den wenigsten Fällen von der Personalverwaltung über die Auflösung des Vertragsverhältnisses informiert. Dadurch entstehen Benutzerleichen im System, die einen potenziellen Gefahrenherd darstellen.

* Manche Unternehmen gehen geradezu sorglos mit ihren Daten um, indem sie ihre alten Rechner samt Festplatte - und damit allen darauf gespeicherten Daten nach Außen verkaufen, sei es im freien Handel für einen kleinen Zugewinn, da sie steuerlich abgesetzt sind oder an den treuen Mitarbeiter als entgegenkommenden Bonus. Auch wenn Daten gelöscht werden, sind sie noch vorhanden. Selbst nach einer Formatierung können sie noch gelesen werden. Wer keine Spezialisten mit der Löschung seiner Daten beauftragt, handelt bei dieser Komponente nicht mehr fahrlässig, sondern vorsätzlich!

Sie werden sicherlich zurecht Fragen, wie man solchen Datenverrat von vornherein ausschließen kann!? 

Das fängt im Grunde genommen schon bei der Mitarbeiterauswahl an, wie wir ebenfalls in einem vorangegangenen Artikel ausführlich berichtet haben. Dabei handelt es sich um eine umfassende Hintergrundrecherche von neuen Mitarbeitern, die in Ihrem Unternehmen sensible Schaltstellen in Zukunft besetzen sollen.

Auch im Arbeitsvertrag sollte genau geregelt sein, was erlaubt und was verboten ist. Denn alles was nicht verboten ist, gilt juristisch gesehen als geduldet. Auf technischer Seite kann mit Zugangskontrollen und mit Passwörtern geschützte Zugriffsrechte das Computersystem sicherer werden.

Auch ein so genanntes Identity Management (IDM) prüft unter Einbeziehung gesetzlicher und unternehmensinterner Vorschriften fortlaufend, ob beantragte und automatisch zugewiesene Berechtigungen auch wirklich zulässig sind. Eine intelligente Benutzerverwaltung würde bei einem unberechtigten Zugriff sofort Alarm schlagen.

Das System verwaltet alle digitalen Identitäten von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, mit denen der Zugriff auf verschiedene Programme wie SAP, Lotus Notes oder Peoplesoft ermöglicht wird. Je mehr digitale Identitäten eine Person besitzt und je mehr Nutzer insgesamt über Zugangsberechtigungen verfügen, desto komplizierter ist die Benutzerverwaltung und desto höher ist auch die Gefahr einer illegalen Manipulation.

Selbst wenn eigene Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, werden die entsprechenden digitalen Identitäten nicht zwangsläufig gelöscht, jedoch bei einem IDM-System verringert sich dieses Sicherheitsrisiko, denn sobal Daten an einer Stelle geändert werden, werden die digitalen Identitäten in allen anderen Bereichen angepasst.

Dabei arbeitet eine IDM Software nicht nur präventiv, sondern sie kann Unternehmen auch bei der Aufklärung bestimmter Ungereimtheiten helfen. Wenn beispielsweise vertrauliche Daten eines Prototyps, die an einen Autozulieferer zwecks Teilelieferung weitergegeben wurden, auf einmal bei dem ärgsten Konkurrenten des Automobilherstellers auftauchen, sieht es zunächst einmal schlecht aus für den Zulieferer. Er muss beweisen, dass die Daten nicht über ihn an den Wettbewerber gelangten. Zunächst liegt dieser Verdacht nahe, wenn er beide Unternehmen mit Autoteilen beliefert. Mithilfe eines IDM-Systems kann der Zulieferer auch im Nachhinein belegen, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt Zugriff auf bestimmte Informationen hatte.

Trotz all des Aufwands und der Kosten kann allerdings auch Identity Management keinen hundertprozentigen Schutz gewährleisten. IDM ist ein Mittel von vielen Möglichkeiten, wichtig ist darüber hinaus auch die Kommunikation im eigenen Unternehmen und die kontinuierliche Überprüfung von Kontrollsystemen.

Ein weiteres wichtiges und mit starker Nachfrage beackertes Feld ist die bekannte IT Forensik, die dabei hilft Beweise für Fehlverhalten zu finden und möglicherweise schon im vorraus kriminelles Handeln zu verhindern oder zumindest nachzuweisen. Doch mit diesem komplexen Thema beschäftigen wir uns erst in der nächsten Woche.

Bis dahin wünscht Ihnen die  www.detektei-schuett.de ein schönes Wochenende und denken Sie daran, das Sie in Zusammenarbeit mit Spezialisten nicht schutzlos sind und selbst etwas tun können!

Freitag, 7. September 2012

Abrechnungsbetrug im Außendienst



"Wenn du mich einmal betrügst - deine Schande. Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande".

In den vergangenen Artikeln haben wir uns mit diversen Arten von Betrug auseinandergesetzt, den typischen Klassiker bis jetzt jedoch ganz außer Acht gelassen, das holen wir nun heute nach.

Eine der häufigsten Betrugsformen, die am längsten unentdeckt bleibt, finden wir im Außendienst, wenn Ihre Mitarbeiter unterwegs sind, um Neukunden zu gewinnen oder den Altkunden zu hegen und zu pflegen. Durch gefälschte Abrechnungen von Spesenunterlagen, Nutzung der Firmentankkarte für das private Fahrzeug und falschen Angaben von Arbeitszeiten, entstehen Ihrem Unternehmen Unkosten in mehrfacher Hinsicht. Sie bezahlen nicht nur die Unkosten der Außendienstmitarbeiter, die künstlich erzeugt wurden, sondern Sie verlieren auch Kunden, die nicht besucht und somit auch nicht betreut wurden. Dadurch entgehen Ihnen Umsätze, die hätten gemacht werden können und auch neue Marktanteile, die erzielt worden wären.

Je größer Ihr Außendienst ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Opfer von möglichen Betrügereien werden. Das System des möglichen Betrugs und die fehlenden Kontrollsysteme sprechen sich schnell herum und so manch fauler Apfel steckt schnell in einem Korb die anderen an. Die Gelegenheit und die fehlende Kontrolle gerade in diesem Bereich bieten einem den größten Schutz, jahrelang unentdeckt zu bleiben.

Die Kosten durch das einschalten von Detektiven, die diskret und unauffällig eine Überwachung der Außendienstmitarbeiter durchführen können, sind im Hinblick auf den verursachten Schaden verschwindend gering.   

Durch eine Kontrolle über einen von Ihnen festgelegten Zeitraum können Detektive präzise folgende Sachverhalte dokumentieren:

* Tatsächliche Abfahrtszeit des Außendienstmitarbeiters

* Die Besuchszeiten und Anschriften von Neu- und Bestandskunden

* Die eingelegten Pausenzeiten.

* Tatsächliche Rückkehrzeit des Außendienstmitarbeiters.

* Mißbrauch des Firmenfahrzeugs zu privaten Zwecken

Anhand von den dokumentierten Daten einer Detektei läßt sich so schnell ein Überblick verschaffen im Zusammenspiel mit den eingereichten Unterlagen des Außendienstmitarbeiters, wo welche Unregelmäßigkeiten zu verzeichnen sind.

Viele Detekteien werben mit einer lückenlosen Überwachung von Firmenfahrzeugen im Betrugsfall durch die bekannte GPS Fahrzeugortung. Die rechtliche Grundlage zur Nutzung dieser GPS Systeme ist nach derzeitiger Rechtslage in Deutschland heftig umstritten und befindet sich in einer juristischen Grauzone.

Wir raten in dieser Hinsicht dringend davon ab, eine geplante Kontrolle durch GPS Fahrzeugortung als alleinige Maßnahme als Grundlage dazu zu benutzen, um einem betrügerischen Außendienstmitarbeiter damit sein unredliches Handwerk zu legen, da Sie damit vor Gericht in ein "gewetztes juristisches Messer" laufen. Der Einsatz mit GPS muß vor Gericht ausreichend belegt werden und untersteht einem engen juristischen Rahmen, da insbesondere die Verhältnismäßigkeit zum Aufwand erforderlich gewesen sein muß. Betrachten Sie die GPS Fahrzeugortung als flankierende Maßnahme, die durch fachanwaltliche Beratung gedeckt sein sollte, wenn Sie sich möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt vor einem Arbeitsgericht wieder finden und den Einsatz rechtfertigen müssen.

Zum Schluß möchten Ihnen die Detektei Schütt wie gewohnt ein paar Tipps mitgeben, wie sie selbst einen möglichen Anfangsverdacht auf Außendienstmitarbeiterbetrug feststellen können.

* Die eingereichten Reise- und Spesenkosten steigen im Vergleich zu niedrigen Verkaufszahlen oder Neukundengewinnung.

* Die Verkaufszahlen sinken oder sind deutlich niedriger gegenüber den Kollegen.

* Neue Produkte werden nicht mehr verkauft bzw. vermarktet ganz im Gegensatz zu den Kollegen.

* Alte Bestandskunden kaufen nicht mehr in Ihrem Unternehmen aufgrund fehlender Betreuung.

* Hohe Fehlzeiten durch Krankentage ( über 6% im Verhältnis zu Arbeitstagen) belegen Desinteresse an der Arbeit und Hinweise auf eine "innere Kündigung", worauf Erfahrungsgemäß die Hemmschwelle zum kriminellem Verhalten gegenüber dem  Arbeitgeber sinkt.

* Hohe Kilometerleistung des Firmenfahrzeugs oder erhöhter Verschleiß weisen auf eine intensive private Nutzung hin - wenn das Revier zur Kundenbetreuung im Verhältnis dazu klein ist oder keine weiteren Kunden mehr geworben wurden.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, erreichen Sie uns über unsere Kontaktmöglichkeit auf www.detektei-schuett.de
 

Samstag, 1. September 2012

Ich bin dann mal weg!


"Ich bin mit meinem Fuß in der Toilette stecken geblieben". Zitat eines Blaumachers, der seine Abwesenheit durch dieses Ereignis rechtfertigte.

In weiten Teilen der Arbeitswelt, aus Sicht der Arbeitnehmer, wird das „Blaumachen“ als Kavaliersdelikt angesehen und gehört schon fast ein bisschen zum guten Ton. Tatsächlich gehen jedoch durch diese Abwesenheit von der Arbeit, getarnt durch Krankmeldungen, jedes Jahr Tausende von Arbeitsstunden verloren, weil die Mitarbeiter eine Erkrankung simulieren. 

Die Folgen sind, wenn der Arbeitgeber dies nicht durch Kollegen kompensieren kann, zusätzliche Personalkosten. Der Kranke wird ja schließlich weiter bezahlt, obwohl seine Leistung fehlt. Vielleicht fallen sogar die Kosten eines Zeit- und Leiharbeiters an und es können Störungen innerhalb des Betriebsablaufes anfallen. Das alles geht zu Lasten der Gemeinschaft der Kollegen und schmälert den Gewinn einer Firma am Ende des Jahres in der Bilanz erheblich.

Wäre das Verhalten ein Einzelfall, dann könnte man vielleicht über diese Tatsache hinwegsehen, weil die starke Solidargemeinschaft einer Firma den Ausfall kompensieren kann, doch das ist schon längst nicht mehr der Fall, aufgrund des erhöhten Wettbewerbs in der Wirtschaft. Jeder Ausfall verursacht Kosten und das in Millionenhöhe. Mehrere Studien und Umfragen haben ergeben, das auf ein Arbeitsjahr circa eine Million an Arbeitsstunden auf den deutschen Wirtschaftsunternehmen lasten, verursacht von Arbeitnehmern, die wissentlich Lohnfortzahlungsbetrug begehen. Eine erschreckende hohe Zahl wie wir meinen.

Die Motive hierfür sind verschiedener Art. Bei einem großen Teil der Personen handelt es sich schlicht um den Wunsch mehr Freizeit zu haben, ein anderer Teil möchte seinem „ungeliebten“ Arbeitgeber eins auswischen und ein weiterer Teil nimmt sich den freien Tag oder Tage, weil der gewünschte Urlaub nicht genehmigt wurde. Aus welchen Gründen diese Tage auch genommen werden, so ist dies bei weitem kein Kavaliersdelikt, sondern es wird den Unternehmen tatsächlicher, messbarer Schaden zugefügt.

Weiterhin wird aus den Studien und Umfragen klar, dass es einen Unterschied zwischen „alten“ und „neuen“ Bundesländern gibt. Der Anteil der westdeutschen Lohnfortzahlungsbetrüger sind gerade einmal  2,5 Prozent der Befragten und in den neuen Bundesländern sind es ganze 4,4 Prozent. Das „Blaumachen“ scheint auch eine Frage der Bildung zu sein. Wer einen hohen Bildungsabschluss aufweist, neigt eher zu konformen Verhalten hinsichtlich seiner Ehrlichkeit mit Krankheiten. Allerdings liegt diese Gruppe mit einem Anteil von 2,2 Prozent nur unwesentlich unter dem bundesweiten Schnitt von 2,6 Prozent, den die Marktforscher errechneten.

Bei derartigen Zahlen und Hinweisen darf der Arbeitgeber durchaus sich die Frage stellen, ob es bei ihm nicht genauso der Fall sein könnte. Er ist berechtigt, sofern ein hinreichender Verdacht besteht, dies durch Detektive überprüfen zu lassen. Wichtig hierbei ist natürlich das berechtigte Interesse und der exakte Nachweis von Wirtschaftsdetektiven, ob der fehlende Mitarbeiter wirklich krank ist. Vielleicht arbeitet der Kollege ja auch bereits für den Mitbewerber und fährt dabei, sofern im Außendienst tätig, auch gleich noch mal Ihre Kunden an!?

Die typischen Warnzeichen , auf die Sie als Unternehmen oder Personalchef achten sollten ,  lauten wie folgt:

• Fehlzeiten ereignen sich häufig am Wochenbeginn oder dessen Ende?


• Regelmäßig zu saisonalen Höhepunkten wie Karneval oder Festen, wie Weihnachtsmarkt, Oktober- bzw. Schützenfesten, Sportereignissen?


• Bei Tagen vor oder nach dem Urlaub, früher losfahren, um nicht in den Ferienstau zu kommen oder zwei, drei Tage noch zu verlängern, um sich in der Heimat wieder zu akklimatisieren?


• Schlichtes verweigern von saisonaler Mehrarbeit, weil im Unternehmen gerade viel zu tun ist?


• Bei Ablehnung eines Urlaubsantrages?

Man könnte wohl die Liste der Motive um einiges verlängern aber die genannten Punkte sind die TOP 5 der gängigsten Vorkommnisse, die ein Arbeitnehmer bei seinem Betrug vorbringt.

Es ist wichtig für Sie als Unternehmer zu wissen, ob Sie ein Recht haben , eine Überprüfung vorzunehmen . Ebenso erhalten Sie Gewissheit, ob der Arbeitnehmer die Kosten für den Einsatz der Detektive anteilig oder sogar ganz tragen muß.

Ab einer Fehlzeitenquote von circa 6% der möglichen Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers, sollten Sie als Arbeitgeber aufhorchen lassen, denn oftmals versteckt sich dahinter ein Lohnfortzahlungsbetrüger, der Ihnen, seinen Kollegen und dem Unternehmen erheblichen Schaden zufügen kann.

Sollte Ihnen der geschilderte Missstand in Ihrem Unternehmen auffallen, dann nehmen Sie ruhig professionelle Hilfe von Wirtschaftsdetektiven an, diese werden Ihnen sagen, wie es wirklich war.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen www.detektei-schuett.de

Freitag, 24. August 2012

Der Klassiker - die Untreue


"Die Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person." Zitat von Jean de la Bruyère

Da wir in den vergangenen Artikeln uns sehr viel mit der Wirtschaftskriminalität beschäftigt haben, möchten wir dieses Mal einen Klassiker besprechen, der uns im Laufe unserer Ermittlungen immer wieder über den Weg läuft. Sie werden es sicher bereits erahnen, es handelt sich dabei um die typische Untreue in der Ehe, einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder schlichtweg in einer Beziehung, in welcher Art diese auch immer gestaltet wird. 

Für diese Untreue, sei es nun der Mann oder die Frau gibt es viele Gründe und selten ist ein Partner in der Beziehung alleine Schuld. Unserer Erfahrung nach haben beide Partner in ihrem Zusammenleben den einen oder anderen Fehler gemacht und dann kam es dazu, dass sich bei einem der beiden Partner der Gedanke bildete, fremd zu gehen.

Die typischen Gründe warum Männer und Frauen sich zu einem Seitensprung entschließen, sind schnell beschrieben, handelt es sich doch dabei um eine kurze, immer wiederkehrende Liste.


• Defizit im Sexualleben mit dem aktuellen Lebensgefährten
• Allgemeine Unzufriedenheit in einer langjährigen Beziehung
• Eine Liason mit einem Mitarbeiter auf der Arbeit
• Ein One Night Stand unter Einfluss von Alkohol und der Erkenntnis, 
dass der Lebensgefährte nichts gemerkt hat und eine Wiederholung des 
„Kribbelns im Bauch“ gefahrlos wiederholbar ist.

Dabei ist zu bemerken, dass weder Frauen noch Männer im Fremdgehen sich in der Vielzahl unterscheiden und sich etwa die Waage bei 50% hält. Nach Studienergebnissen tritt solch ein Verhalten meistens nach 6-10 Jahren in einer Beziehungsgemeinschaft auf, wenn sich beide Partner in- und auswendig kennen und der Reiz des neuen schon lange verflogen ist. Gerade in dieser Zeit stellen sich viele Partner im geheimen die Frage, ob es das jetzt war in ihrem Leben und begeben sich auf die Suche nach dem Reiz des Neuen.

Aus unserer Berufserfahrung wissen wir, wenn solche Angelegenheiten an uns heran getragen werden, dass die Auftraggeber mit 90%iger Wahrscheinlichkeit mit ihrem Instinkt recht haben und tatsächlich eine vermutete Affäre dahinter steckt. Während Frauen meistens mit einem „Bauchgefühl“ ihren Auftrag begründen, haben Männer meist einen Beweis in der Hand, bei dem es sich entweder um eine Email, SMS oder eine Telefonnummer handelt, hinter der der Nebenbuhler vermutet wird.

Interessanterweise zeigt aber eine Forschungsarbeit des Göttinger Psychologen Ragnar Beer, dass über 80% der untreuen Männer und Frauen trotz des Seitensprungs ihren Partner lieben. Folgt man dieser Studie, dann ist Trennung also kein endgültiges Ziel, das von den untreuen Partnern verfolgt wird, sondern nur der kurzzeitigen Befriedigung der aktuellen Bedürfnisse dient. Mit diesem nach außen gerichteten Sexualdrang müssen die Partner sich entweder abfinden und außerhalb der Beziehung stattfindende geschlechtliche Kontakte akzeptieren oder aufgrund fehlender Toleranz die Beziehung beenden – was heutzutage der häufiger eingeschlagene Weg ist, wie zahlreiche Statistiken und Untersuchungen zeigen.

Was meistens in solche einem Verhalten jedoch völlig missachtet wird und auch in letzter Konsequenz nur selten durchdacht wird, ist der  Gedanke der möglichen Verbreitung von Krankheiten. Auch wenn in der Partnerschaft noch gelegentlich das Bett geteilt wird, bergen gerade die außerpartnerschaftlichen Erfahrungen ein hohes Potential an gefährlichen Ansteckungen und das wird von beiden Seiten oft nicht beachtet. Denn wenn der Partner erst einmal angesteckt wurde, sei es mit einem Herpesvirus oder schlimmeren noch der Immunschwäche Krankheit Aids, ist es meistens schon zu spät und das Kind in den Brunnen gefallen.

Es ist aus gesundheitlichen Gründen schon überaus wichtig zu wissen, ob der Lebenspartner fremd geht oder nicht, da man sich selbst plötzlich in einer möglichen Gefahrensituation befindet. Oft kann man von unseren Auftraggebern am Telefon oder im persönlichen Gespräch mit ihnen schon in der Stimme hören, das eine gewisse Scham darin liegt eine Detektei einzuschalten, was im ersten Moment auch verständlich ist. Wer mag fremden Menschen schon gerne gegenüber ein „versagen in der Partnerschaft“ zugeben, das wir absichtlich in Klammern gesetzt haben, um es hier ein wenig überspitzt wiederzugeben.
Doch auch wenn es sie Überwindung kostet zum Telefonhörer zu greifen oder uns eine Email zu senden, tun sie es trotzdem, denn um es ganz drastisch zu sagen, es geht auch um ihre Gesundheit und um ihr Leben, welches der andere Partner oftmals leichtfertig auf`s Spiel setzt.

Wir möchten den Artikel wie immer mit ein paar Tipps abschließen, die ihnen Hinweise darauf liefern sollen, woran sie selber merken, ob ihr Partner eine Affäre hat oder nicht.

• Der Partner ist besonders freundlich, bemüht oder überhäuft Sie 
grundlos mit Geschenken.

• Der Partner bestärkt sie darin, auch mal alleine oder mit Freunden 
etwas zu unternehmen.

• Es werden plötzlich neue sexuelle Praktiken beim sexuellen Kontakt 
mit Ihnen ausprobiert.

• Der Partner macht oft Überstunden, nimmt an abendlichen Geschäftsessen 
teil oder geht auf Geschäftsreisen/Kongresse.

• Der Partner telefoniert heimlich, flüstert beim Telefonieren oder legt auf,
wenn Sie dazu kommen.

• Der Partner löscht täglich die Anruferliste im Telefon oder den Verzeichnisverlauf 
im Internetbrowser.

• Das Handy des Partners ist plötzlich ausgeschaltet und steckt es immer weg oder legt
sich ein zweites Handy zu.

• Der Partner bekommt viel häufiger als früher SMS-Nachrichten.

• Der Partner kleidet sich plötzlich nach einem komplett anderen Stil und die 
Körperhygiene wird sehr wichtig.

 • Der Partner zeigt völlig neue Interessen oder ein neues Hobby und schließt 
Sie dabei aus.

• Der Partner weicht Ihrem Blickkontakt aus oder wird sehr wütend bei gezielten
Nachfragen.

• Der Partner trifft sich auffällig häufig mit Freunden oder möchte plötzlich alleine 
verreisen.

• Der Partner hat kein Interesse mehr an gemeinsamen Aktivitäten.

• Die gemeinsamen Freunde benehmen sich plötzlich Ihnen gegenüber völlig verändert.

• Durch Zufall wird Lippenstift, fremden Parfumgeruch, fremde Haare oder eine 
Hotelrechnung entdeckt, die Ihr Partner nicht erklären kann bzw. will.

• Der Partner hat Kondome in seiner Tasche, die er bei ihnen jedoch nicht nutzt.

• Zu Hause klingelt häufig das Telefon/Handy und wenn sie ran gehen wird aufgelegt.

• Der Partner nimmt heimlich einen Tag frei und gibt vor, zur Arbeit zu gehen.

• Der Partner hebt hohe Beträge von seinem Konto ab.

• Sie entdecken bei Partner Geschenke, die Sie ihm nicht gemacht haben.

Sie sehen selber, wir könnten die Liste noch mit weiteren Tipps fortsetzen und würden doch nicht zum Ende kommen.

Wenn sie sich unsicher sind, ob ihr Partner fremd geht, kontaktieren sie uns und wir werden es für sie überprüfen, denn es geht auch um ihr Leben und das meinen wir so dramatisch wie es klingt. Recherchieren sie doch einmal selbst, wie viele Menschen unwissentlich mit einer tödlichen Krankheit angesteckt worden sind, denn beim Fremdgehen geht es um viel mehr als
Sie glauben mögen.

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