Freitag, 27. Juli 2012

Grundwissen in wirtschaftlichen Schattenausgaben


Wir möchten diesen Blog mit einem Zitat von Francis Bacon beginnen.

„Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.“

In diesen Worten steckt viel wahres und auch wenn man sich an diese beiden Regeln versucht zu halten, werden sie letztendlich doch mehr ausgegeben haben, als ihnen als Wirtschaftsunternehmen vielleicht bewusst sein wird. 

Das, was sie als Unternehmen „mehr“ ausgegeben haben, entdecken sie jedoch nicht in ihren Bilanzen, sondern findet sich dort, was wir schwarze Unternehmenslöcher nennen und einige von Ihnen werden wir ihnen hier nennen und in späteren Artikeln darauf eingehen. Für den heutigen Artikel beschränken wir uns auf die Nennung der versteckten Ausgaben.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Wirtschaftskriminalität bei mittelständischen Firmen, wie aber auch bei den Riesen in der Branche zunehmend immer stärker betroffen ist. Bei den Firmen haben wir es vielfach mit Geheimnisverrat und den Verletzungen von Markenrechten bzw. Patentschutzrechten zu tun. Man rechnet, dass der wirtschaftliche Schaden bei mehr als 100 Milliarden Euro liegt, die durch schadhaftes Verhalten durch Mitarbeiter und Manager verursacht werden. Wenn wir uns in dieser Hinsicht das Zitat von Francis Bacon vor Augen halten und nachrechnen, was also mögliche wäre zum investieren oder Rücklagen bilden, kann einem ganz schlecht werden.

Das einschalten von Detekteien und Sicherheitsdiensten kann ihnen als Unternehmer einen bares Geld sparen, so dass sich die Ausgaben für ihre Spezialisten schnell wieder reingespielt hat.

In der Wirtschaftskriminalität sind die Verursacher zumeist die illoyalen Mitarbeiter in den Führungspositionen oder an den Schlüsselstellen ihres Unternehmens. Selten ist es der gemeine Arbeiter, den es natürlich auch gibt. Die hieraus entstandenen Schäden können ganze Firmenexistenzen vernichten. Dabei gibt es viele Formen der Wirtschaftskriminalität und die Zahlen in diesen Bereichen sind steigend und die Delikte in dieser Hinsicht vielfältig. Eine kurze Aufzählung soll verdeutlichen, in welchen Bereichen es am meisten zu Straftaten kommt und wo Detektive und Sicherheitsdienstleister eingesetzt werden können. Diebstahl, Betrug, Unterschlagung führen das Feld in der Wirtschaftskriminalität mit hohen Prozentzahlen an. Danach folgen der Geheimnisverrat, die Patentverletzungen oder Markenpiraterie von konkurrierenden Mitbewerbern und der unlautere Wettbewerb.
Alle diese Punkte finden sich in der oberen Management- oder Abteilungsebene wieder und hat vorerst nichts mit dem loyalen normalen Mitarbeiter an der Basis zu tun. Erst in den unteren Bereichen der Kriminalität, die selbstverständlich nicht weniger schlimm sind, insbesondere für kleinere Unternehmen, treten die Verstöße von Vortäuschung von Krankheiten, Schwarzarbeit oder Verstöße gegen das Wettbewerbsverbot zu Tage.

Der gesamtwirtschaftliche Schaden, der durch diese Taten verübt wird, ist so immens hoch, das die Kreditanstalt Eulers Hermes mittlerweile von den genannten 100 Milliarden ausgeht. Dabei spricht die Kreditanstalt nur von den „gemeldeten“ Fällen. Das heißt im allerdings auch im Umkehrschluß, dass die Dunkelziffer sehr viel höher sein wird.

Wir als Detekteien können, wenn uns ein Auftrag erteilt wird, mit den nötigen Fachkenntnissen und dem eingebundenen Personal die Vermögenlecks finden und sicherstellen, dass der Verlust von Betriebsvermögen eingestellt wird.
Anbei ein paar Beispiele, wie wir Detektive helfen können und seien sie versichert, dass unsere Rechnung als Unternehmen wesentlich kleiner ausfällt, als dieser durch den Verursacher an Schaden produziert. Ganz davon abgesehen, das unsere Dienstleistungen teilweise zum einen steuerlich absetzbar sind oder sogar dem Verursacher, der den Schaden verursacht hat, in Rechnung gestellt werden kann.

• Aufdeckung von Manipulation bei Rechnungen durch z. B. gefälschte 
  Lieferantenrechnungen und abfließen des Geldes auf Tarnkonten.
• Abrechnungsbetrug durch Außendienstmitarbeiter.
• Umleitung von Waren und Diebstahlgut auf Transportwegen
• Aufdeckung von Strohfirmen und manipulierten Rechnungen von Leistungen, die nie   
  geleistet wurden.
• Aufdeckung von Produkt- und Markenpiraterie
• Verstöße von Wettbewerbsverboten bei Trennung von Geschäftsinhabern und 
  anschließenden Neugründungen.
• Sachbeschädigungen an Firmeneigentum oder Sabotagetätigkeiten um die Produktion 
  zu schmälern.
• Überprüfung von Mitarbeitern in verantwortungsvollen Posten die eine Schlüsselposition 
  in ihrem Unternehmen einnehmen sollen.
• Aufdeckung von Schwarzarbeit oder Vortäuschen von Krankheiten bzw. arbeiten für 
  Konkurrenzunternehmen
• Suche nach Schuldnern

Es gibt zu den aufgelisteten Fällen sehr viele weitere kriminelle Tätigkeiten und der Blog ist zu kurz um alle zu erwähnen, aber jede Angelegenheit hat seinen eigenen speziellen Charakter und bedarf einer individuellen Lösung.

Bevor dieser Artikel sein Ende findet und wir uns in der nächsten Woche einen kurzen Ausblick auf Spionage mit Smartphones zuwenden, um eine andere Sparte kurz anzuleuchten, hier noch der Hinweis auf den übernächsten Artikel, in dem es um die Prävention von Wirtschaftskriminalität geht. Denn sie können durch eigenes Verhalten im Unternehmen durch einschalten von Detektiven und anderen Spezialisten Einfluß auf ihre Sicherheit nehmen. Natürlich wollen wir auch ein paar Sätze zu der Grundmotivation der Täter schreiben, damit sie verstehen, warum sie Betriebsvermögen verlieren und wie sie schon im Ansatz erkennen, wo eine Gefahrenquelle sitzen könnte.


Sollten sie als Leser noch Fragen haben, dann schauen sie bitte auf unserer Webseite www.detektei-schuett.de vorbei und kontaktieren uns dort oder hinterlassen sie unter dem Artikel einen Fragekommentar.


Freitag, 20. Juli 2012

Das berechtigte Interesse

Das berechtigte Interesse ist die Grundlage eines jeden Detektivauftrages und bevor dieses nicht geprüft wurde, sollte der Weg für Nachforschungen nicht frei gemacht werden!

Laut Definition wird das berechtigte Interesse wie folgt erklärt:

"Als berechtigtes Interesse im Sinne des § 193 StGB kommt jedes öffentliche, private, ideelle oder vermögensrechtliche Interesse in Betracht, das nicht in Widerspruch zu Recht oder Sittengrundsätzen steht oder dessen Verfolgung rechtlich schutzwürdig ist. Im Hinblick darauf, dass das berechtigte Interesse weniger als ein rechtliches Interesse verlangt und der Inhalt der Interessenwahrnehmung nicht abstrakt und generell, sondern im Wege einer Interessenabwägung zu beantworten ist, besteht zwischen § 193 StGB und § 29 Abs. 2 Nr. 1 lit. a, Nr. 2 BDSG Übereinstimmung.“

Es gibt sicherlich zahlreiche gute Gründe warum eine Detektei eingeschaltet werden sollte. Darunter sind Angelegenheiten privater Natur oder wirtschaftliche Probleme, die schlichtweg außergerichtlich bzw. ohne Polizei gelöst werden sollen. Oft bieten sich gerade die Ermittlungen einer Detektei an Probleme diskret aus der Welt zu schaffen, ohne die Polizei, Pressemedien, Geschäftsfreunde oder Freunde und Familie mit einzubeziehen. Manchmal aber auch, um erst einmal an Beweise zu gelangen, damit ein Prozeß auch geführt werden kann!

Um in solchen Fällen tätig zu werden, muß für eine Detektei erst der wichtige Punkt des berechtigen Interesses erfüllt werden, um in einer Sache aktiv werden zu können. Bloße Neugier, negative Motivationen oder der Befriedigung von Macht oder Kontrolle über eine Person zu erlangen, rechtfertigt in keinem Fall die Beauftragung einer Detektei zur Informationsbeschaffung.

Keine seriöse Detektei wird mit ihren Ermittlungen beginnen, wenn es kein berechtigtes Interesse gibt und derjenige, der nicht einmal danach fragt, ob ihr Anliegen überhaupt unter das berechtigte Interesse fällt, ist jemand, dem man schon von Anfang an misstrauen sollte. Wie wollen sie jemanden vertrauen, der es mit dem berechtigten Interesse nicht so genau nimmt und wie ist es mit so einer Person um dessen Diskretion bestellt?

Eine Detektei übt mit seinen Ermittlern kein öffentliches Amt aus und besitzt somit auch nicht, ganz wie im Gegensatz die Polizei, keine hoheitlichen Befugnisse. Der Detektiv stützt sich auch in strafrechtlichen Ermittlungen auf das  „Jedermannsrecht“ und darf somit weder polizeiliche Ermittlungen stören oder behindern aber er darf parallel ermitteln. Geschützt bei durchgeführten Ermittlungen werden insbesondere die Grundrechte von Personen und Institutionen und dürfen auch von Detektiven nicht unterlaufen werden.

Oft haben wir als Detektei die Anfragen von Kunden, ob wir wohl die Ehefrau oder den Nachbarn aus diversen Gründen abhören könnten oder den Mitbewerber, der wissen möchte, welche Lieferanten sein Konkurrent hat und welche Einkaufspreise dieser zahlt, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu erschleichen. Es versteht sich von selbst, dass eine seriöse Detektei dieses Ansinnen von Haus aus ablehnen wird, da hier gegen diverse Grundrechte und Gesetzte verstoßen wird, ja, die Detektei sich sogar strafbar macht, wenn sie diese Informationen beschafft bzw. abhören lässt! Insbesondere die letzten unerlaubten Videoaufnahmen des Lebensmitteldiscounters Lidl, der durch solche Methoden unrühmliche Schlagzeilen gemacht hat, dürften viele von ihnen noch in guter Erinnerung sein. Schlechte Presse und Öffentlichkeit wird von vielen Kunden nicht gern gesehen und die Videoaufnahmen in den Aufenthaltsräumen der angestellten Mitarbeiter von Lidl waren ganz sicher nicht mit dem „berechtigten Interesse“ gedeckt.

Die rechtliche Zulässigkeit der Informationsbeschaffung ist also im Einzelnen entscheidend und hängt davon ab, ob und wie in eine Richtung ermittelt werden darf. Manchmal handelt es sich auch um rechtliche Grauzonen, die möglicherweise nicht explizit erlaubt sind aber auch nicht verboten. Eine gute Detektei wird also erst einmal ihre Angelegenheit prüfen, bevor sie mit den Ermittlungen beginnt.

Um zu verstehen, wann ein berechtigtes Interesse vorliegt, vielleicht ein kleines Beispiel aus dem täglichen Geschäft.

Oft kommt es in unserer Branche zu der Anfrage von Überwachung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber. Ob sich der Arbeitnehmer nun eines Diebstahls schuldig gemacht hat, Firmengeheimnisse verrät oder einfach nur Freitags bis zum folgenden Montag krank schreiben lässt, soll in unserem Fall nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wichtig hierbei ist, dass besondere Gründe ein überwiegendes Interesse des Arbeitgebers erkennbar sein müssen, um mit Nachforschungen zu beginnen. Dabei sind die Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber, der ein Recht auf ordnungsgemäße Erbringung der Arbeitsleistung seines Angestellten hat, abzuwägen.

Ein Diebstahl schadet dem Unternehmen, das Klau envon Firmengeheimnissen schadet gar der Existenz eines ganzen Unternehmens und der stetige „Blaumacher“ schadet dem Unternehmen durch seine Verweigerung der Arbeitsleistung, zu der sich der Arbeitnehmer in einem Arbeitsvertrag verpflichtet hat und nach dem er auch vergütet wird. Hier wird also deutlich, das ein besonders und überwiegendes Interesse seitens des Arbeitgebers vorliegt.

Und wenn sie als Leser eine Detektei beauftragen und diese sich die Zeit nimmt sich mit ihnen über das berechtigte Interesse zu unterhalten und auch gern ein zweites Mal nachhakt, dann fühlen Sie sich bitte nicht „ausgefragt“ oder schlecht behandelt. Es ist eher ein Anzeichen dafür, dass es sich hierbei um einen seriösen Geschäftspartner handelt, der sich für ihr Anliegen die Zeit nimmt und prüft, ob ihr Anliegen den „rechtlichen Rahmenbedingungen“ entspricht.

Anbei noch die Anmerkung auf den nächsten Artikel, in dem es um die verschiedenen Formen der Wirtschaftskriminalität geht und wie ihnen Detekteien dabei helfen können, entweder gar nicht erst ein Opfer zu werden oder den Schaden möglichst einzugrenzen.

Wenn sie mehr über uns erfahren möchten, dann besuchen sie uns doch auf der Webseite www.detektei-schuett.de und überzeugen sie sich von unserem Leistungsangebot.

Samstag, 14. Juli 2012

Hinweise zur Verwendung dieses Blogs




Wir starten diesen Blog, um der Leserschaft die Arbeit und Entwicklung von Möglichkeiten aufzuzeigen, die gezielt zu wirkungsvollen Gegenmaßnahmen von einer Detektei angewendet werden können, damit ihr Unternehmen oder auch ihr Privatleben bestens geschützt sind. 

Es ist uns natürlich klar, dass wir weder das Rad neu erfinden, noch, als würden wir unter zu Hilfenahme vom Stein der Weisen völlig neue Erkenntnisse zu „Papier“ bringen. Vielleicht ist für den einen oder anderen Leser etwas dabei, das ihm einen „Aha-Effekt“ beschert und die Notwendigkeit bzw. Anzeichen erkennen läßt, dass in seinem Umfeld etwas nicht stimmt.

Natürlich sehen wir auch die Gefahren, die sich so aus einem Blog ergeben, da womöglich die „Gegenseite“ aus den diversen Themenbereichen, mit denen wir uns in Zukunft beschäftigen wollen, wirksame Gegenstrategien entwickeln könnten. Daher werden wir auch auf detaillierte Nachforschungskonzepte oder Planungen nicht näher eingehen und diese nur gezielt, bei erteilten Aufträgen unserem Auftraggeber erläutern, sofern dieses natürlich erforderlich sein sollte um ein Überwachungs- oder Schutzkonzept zu entwickeln.

Wenn sie mehr über uns erfahren möchten, laden wir sie zu einem Rundgang auf unserer Webseite ein unter www.detektei-schuett.de