Freitag, 24. August 2012

Der Klassiker - die Untreue


"Die Treulosigkeit ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person." Zitat von Jean de la Bruyère

Da wir in den vergangenen Artikeln uns sehr viel mit der Wirtschaftskriminalität beschäftigt haben, möchten wir dieses Mal einen Klassiker besprechen, der uns im Laufe unserer Ermittlungen immer wieder über den Weg läuft. Sie werden es sicher bereits erahnen, es handelt sich dabei um die typische Untreue in der Ehe, einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder schlichtweg in einer Beziehung, in welcher Art diese auch immer gestaltet wird. 

Für diese Untreue, sei es nun der Mann oder die Frau gibt es viele Gründe und selten ist ein Partner in der Beziehung alleine Schuld. Unserer Erfahrung nach haben beide Partner in ihrem Zusammenleben den einen oder anderen Fehler gemacht und dann kam es dazu, dass sich bei einem der beiden Partner der Gedanke bildete, fremd zu gehen.

Die typischen Gründe warum Männer und Frauen sich zu einem Seitensprung entschließen, sind schnell beschrieben, handelt es sich doch dabei um eine kurze, immer wiederkehrende Liste.


• Defizit im Sexualleben mit dem aktuellen Lebensgefährten
• Allgemeine Unzufriedenheit in einer langjährigen Beziehung
• Eine Liason mit einem Mitarbeiter auf der Arbeit
• Ein One Night Stand unter Einfluss von Alkohol und der Erkenntnis, 
dass der Lebensgefährte nichts gemerkt hat und eine Wiederholung des 
„Kribbelns im Bauch“ gefahrlos wiederholbar ist.

Dabei ist zu bemerken, dass weder Frauen noch Männer im Fremdgehen sich in der Vielzahl unterscheiden und sich etwa die Waage bei 50% hält. Nach Studienergebnissen tritt solch ein Verhalten meistens nach 6-10 Jahren in einer Beziehungsgemeinschaft auf, wenn sich beide Partner in- und auswendig kennen und der Reiz des neuen schon lange verflogen ist. Gerade in dieser Zeit stellen sich viele Partner im geheimen die Frage, ob es das jetzt war in ihrem Leben und begeben sich auf die Suche nach dem Reiz des Neuen.

Aus unserer Berufserfahrung wissen wir, wenn solche Angelegenheiten an uns heran getragen werden, dass die Auftraggeber mit 90%iger Wahrscheinlichkeit mit ihrem Instinkt recht haben und tatsächlich eine vermutete Affäre dahinter steckt. Während Frauen meistens mit einem „Bauchgefühl“ ihren Auftrag begründen, haben Männer meist einen Beweis in der Hand, bei dem es sich entweder um eine Email, SMS oder eine Telefonnummer handelt, hinter der der Nebenbuhler vermutet wird.

Interessanterweise zeigt aber eine Forschungsarbeit des Göttinger Psychologen Ragnar Beer, dass über 80% der untreuen Männer und Frauen trotz des Seitensprungs ihren Partner lieben. Folgt man dieser Studie, dann ist Trennung also kein endgültiges Ziel, das von den untreuen Partnern verfolgt wird, sondern nur der kurzzeitigen Befriedigung der aktuellen Bedürfnisse dient. Mit diesem nach außen gerichteten Sexualdrang müssen die Partner sich entweder abfinden und außerhalb der Beziehung stattfindende geschlechtliche Kontakte akzeptieren oder aufgrund fehlender Toleranz die Beziehung beenden – was heutzutage der häufiger eingeschlagene Weg ist, wie zahlreiche Statistiken und Untersuchungen zeigen.

Was meistens in solche einem Verhalten jedoch völlig missachtet wird und auch in letzter Konsequenz nur selten durchdacht wird, ist der  Gedanke der möglichen Verbreitung von Krankheiten. Auch wenn in der Partnerschaft noch gelegentlich das Bett geteilt wird, bergen gerade die außerpartnerschaftlichen Erfahrungen ein hohes Potential an gefährlichen Ansteckungen und das wird von beiden Seiten oft nicht beachtet. Denn wenn der Partner erst einmal angesteckt wurde, sei es mit einem Herpesvirus oder schlimmeren noch der Immunschwäche Krankheit Aids, ist es meistens schon zu spät und das Kind in den Brunnen gefallen.

Es ist aus gesundheitlichen Gründen schon überaus wichtig zu wissen, ob der Lebenspartner fremd geht oder nicht, da man sich selbst plötzlich in einer möglichen Gefahrensituation befindet. Oft kann man von unseren Auftraggebern am Telefon oder im persönlichen Gespräch mit ihnen schon in der Stimme hören, das eine gewisse Scham darin liegt eine Detektei einzuschalten, was im ersten Moment auch verständlich ist. Wer mag fremden Menschen schon gerne gegenüber ein „versagen in der Partnerschaft“ zugeben, das wir absichtlich in Klammern gesetzt haben, um es hier ein wenig überspitzt wiederzugeben.
Doch auch wenn es sie Überwindung kostet zum Telefonhörer zu greifen oder uns eine Email zu senden, tun sie es trotzdem, denn um es ganz drastisch zu sagen, es geht auch um ihre Gesundheit und um ihr Leben, welches der andere Partner oftmals leichtfertig auf`s Spiel setzt.

Wir möchten den Artikel wie immer mit ein paar Tipps abschließen, die ihnen Hinweise darauf liefern sollen, woran sie selber merken, ob ihr Partner eine Affäre hat oder nicht.

• Der Partner ist besonders freundlich, bemüht oder überhäuft Sie 
grundlos mit Geschenken.

• Der Partner bestärkt sie darin, auch mal alleine oder mit Freunden 
etwas zu unternehmen.

• Es werden plötzlich neue sexuelle Praktiken beim sexuellen Kontakt 
mit Ihnen ausprobiert.

• Der Partner macht oft Überstunden, nimmt an abendlichen Geschäftsessen 
teil oder geht auf Geschäftsreisen/Kongresse.

• Der Partner telefoniert heimlich, flüstert beim Telefonieren oder legt auf,
wenn Sie dazu kommen.

• Der Partner löscht täglich die Anruferliste im Telefon oder den Verzeichnisverlauf 
im Internetbrowser.

• Das Handy des Partners ist plötzlich ausgeschaltet und steckt es immer weg oder legt
sich ein zweites Handy zu.

• Der Partner bekommt viel häufiger als früher SMS-Nachrichten.

• Der Partner kleidet sich plötzlich nach einem komplett anderen Stil und die 
Körperhygiene wird sehr wichtig.

 • Der Partner zeigt völlig neue Interessen oder ein neues Hobby und schließt 
Sie dabei aus.

• Der Partner weicht Ihrem Blickkontakt aus oder wird sehr wütend bei gezielten
Nachfragen.

• Der Partner trifft sich auffällig häufig mit Freunden oder möchte plötzlich alleine 
verreisen.

• Der Partner hat kein Interesse mehr an gemeinsamen Aktivitäten.

• Die gemeinsamen Freunde benehmen sich plötzlich Ihnen gegenüber völlig verändert.

• Durch Zufall wird Lippenstift, fremden Parfumgeruch, fremde Haare oder eine 
Hotelrechnung entdeckt, die Ihr Partner nicht erklären kann bzw. will.

• Der Partner hat Kondome in seiner Tasche, die er bei ihnen jedoch nicht nutzt.

• Zu Hause klingelt häufig das Telefon/Handy und wenn sie ran gehen wird aufgelegt.

• Der Partner nimmt heimlich einen Tag frei und gibt vor, zur Arbeit zu gehen.

• Der Partner hebt hohe Beträge von seinem Konto ab.

• Sie entdecken bei Partner Geschenke, die Sie ihm nicht gemacht haben.

Sie sehen selber, wir könnten die Liste noch mit weiteren Tipps fortsetzen und würden doch nicht zum Ende kommen.

Wenn sie sich unsicher sind, ob ihr Partner fremd geht, kontaktieren sie uns und wir werden es für sie überprüfen, denn es geht auch um ihr Leben und das meinen wir so dramatisch wie es klingt. Recherchieren sie doch einmal selbst, wie viele Menschen unwissentlich mit einer tödlichen Krankheit angesteckt worden sind, denn beim Fremdgehen geht es um viel mehr als
Sie glauben mögen.

www.detektei-schuett.de

Freitag, 17. August 2012

Das schwarze Schaf

Nach dem im letzten Artikel angesprochen wurde, wo die Schwachstellen sitzen, die sich über Jahre hinweg eingeschlichen haben, wenden wir uns in den folgenden Absätzen den Mitarbeitern zu, die ihren Weg in einem Unternehmen neu beginnen wollen.

Es ist absolut üblich, dass man einen neuen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, sich seine Referenzen vorlegen lässt und dann nach seinen Fähigkeiten einstellt. Diese gängige Praxis birgt jedoch für Firmen und dabei muß es sich nicht um hochtechnologische oder militärische Einrichtungen handeln, sondern schon für den kleinen Mittelstandsunternehmer, einige Risiken.

Woher wissen sie denn, dass die Noten in den Zeugnissen stimmen? Woher wissen sie denn, dass die Referenzen von Personen so sind wie sie dort stehen und die Person wirklich dort gearbeitet hat. Ist der Doktortitel wirklich ein echter oder sind die Papiere manipuliert worden. Ist die Person in der Vergangenheit straffällig geworden? Sie glauben der Nachweis des polizeilichen Führungszeugnis ist aussagekräftig?

Als Unternehmer stehen sie vor der Qual der Wahl, sich Menschen in die Firma holen zu müssen, damit die Arbeit geschafft wird und das möglichst zuverlässig und reibungslos.
Da gibt es den einfachen Arbeiter, den zukünftigen Abteilungsleiter, den Manager oder sogar einen neuen Geschäftsführer und das einzige, was sie über diese Person wissen, steht in seinen Papieren, die sie von ihm bekommen. Diese Papiere können echt sein, was meistens der Fall ist, können aber auch von der Person manipuliert sein, die bei ihnen arbeiten möchte. Es ist in diesem Fall unumgänglich und wird im Ausland auch schon umfassend betrieben, das eine Person, die entweder einen leitenden Posten übernehmen soll oder an einer sensiblen Stelle im Unternehmen eingesetzt werden muß, einer umfangreichen Prüfung unterzogen wird. Die digitalen Möglichkeiten geben dem Menschen, ohne dass dieser tief gehende Vorkenntnisse haben muß, die Voraussetzung, sich das Zeugnis und die Fähigkeiten anzueignen, die gerade gebraucht werden.

Die neuesten Arbeitsstudien für diesen Bereich gehen mittlerweile davon aus, dass über 30% von Bewerbungen und den Nachweisen gefälscht sind und das sind nur die Fälle, die erkannt wurden. Die Dunkelziffer liegt wie üblich weit über diesem Niveau und lässt sich nur schwer schätzen. Natürlich ist nicht jeder Berufsnachweis eklatant gefälscht worden aber es reicht von einer Note von 4 im Schulzeugnis auf eine 2 gehoben zu werden, bis gar zu einem Doktortitel, dem es damit erlaubt ist in Krankenhäusern an Menschen zu operieren, wie vergangene Fälle bereits oft genug gezeigt haben.

In solchen Situationen müssen sie als Unternehmer selbst Verantwortung zeigen und einen professionellen Bewerbercheck durch Experten durchführen lassen. Dafür können sie eine Detektei einschalten oder Dienstleister, die sich ebenfalls auf solche Gebiete spezialisiert haben. Denn sind solche Bewerber erst einmal in ihrem Unternehmen, ist der Schaden angerichtet oder kann ihrer Firma erheblichen Schaden zufügen. Der Aufwand, der dadurch betrieben werden muß, das schwarze Schaf zu finden und die Arbeitsenergie die dafür gebraucht wird, ist dabei viel höher, als wenn schon bei der Bewerbung angemessen reagiert worden wäre.

Zu unseren Stärken als Detektive gehört, in relativ kurzer Zeit eine Personenrecherche durchzuführen, in dem wir die verschiedenen Stationen in den Lebensläufen überprüfen, das private Umfeld durchleuchten, nicht eingetragene Straftaten im polizeilichen Führungszeugnis aufdecken und mit als letzte Station eruieren können, ob die finanziellen Verhältnisse sich im Rahmen befinden oder hohe Kredite, Spielschulden und Beteiligungen an riskanten unseriösen Geschäftsverbindungen bestehen.

Wichtig ist zu wissen, da immer wieder das polizeiliche Führungszeugnis als Grundlage bei Einstellungen vorgelegt werden muß, dieses nur unzureichend Auskunft darüber gibt, ob die Person die eingestellt wird, tatsächlich eine „weiße Weste“ hat. Die Natur des polizeilichen Führungszeugnises ist es, das Verurteilungen mit einer Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen von nicht mehr als drei Monaten gar nicht eingetragen werden. Das heißt im Umkehrschluß, wenn der Bewerber bei diversen Delikten immer mit einem „blauen Auge“ davon gekommen ist oder zu clever war, sich bei einem schwerwiegenden Delikt erwischen zu lassen, sie eine Person einstellen, die nach Außen hin ein wahres Unschuldslamm nach Aussage des polizeilichen Führungszeugnis ist. Wollen sie so einer Person wirklich in ihrem Unternehmen haben und womöglich noch eine leitende Position bekleiden lassen? Wir glauben nicht und deswegen bieten wir als Ermittler in solchen Dingen unsere Dienste an und lassen sie nicht im unklarem darüber, wer ihnen Gegenüber im Bewerbungsgespräch sitzt.

Zum Schluß, wie immer in unseren Artikeln ein paar kleinere Tipps, wie sie sich selbst schützen können, zumindest ein wenig.

• Achten sie bei Bewerbungen über die Länge von Firmenzugehörigkeiten, denn viele kurze Betriebszugehörigkeiten können ein erstes Indiz für Probleme mit dem Mitarbeiter sein. Sprechen sie solche Punkte offen an und machen sie sich dazu Notizen, sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine genauere Prüfung durch einen Detektiv erfolgen, denn dann kann jede Information die wir von ihnen bekommen Zeit und Geld sparen.

• Beobachten sie im Lebenslauf, ob die Positionen im Betrieb nur dann einen Aufstieg möglich machten, wenn sich die Person woanders bewarb oder wurde er im Unternehmen mehrmals befördert, was ein Indiz auf eine integre, beliebte Person schließen könnte.

• Welchen Beruf hat der Bewerber gelernt oder gab es diverse Wechsel in den Berufssparten, die auf einen unsteten Lebenswandel oder Wechsel hindeuten könnten. Gut ist auch der Vergleich mit diversen Wohnortverhältnissen, die zu seiner Arbeit passen oder eher nicht.

• Wie reagiert die Person auf gezielte Nachfragen, sich bei den vorangegangenen Arbeitgebern erkundigen zu wollen. Steht er dem ablehnend gegenüber oder nimmt er diese Anfrage völlig urteilsfrei und sorglos auf?

Wir könnten sicherlich noch viele Anregungen geben, doch kann man nicht jeden Bewerber über einen Kamm scheren, denn die meisten sind ehrlich und loyal. Jedoch ist und bleibt der größte Risikofaktor immer noch der Mensch und von diesen haben sie als Unternehmer sehr viele in ihrer Firma. Reduzieren sie dieses Risiko, denn ein fauler Apfel kann, wie sie wissen, einen ganzen Korb anstecken und verderben.

Anbei zur weiteren Leseprobe noch ein älterer Spiegelartikel aus dem Jahre 2007. Auch wenn der Artikel nun mehr 5 Jahre alt ist, hat er an seiner Aussagekraft und im Grunde genommen auch an der heutigen Aktualität nichts verloren.

ttp://www.spiegel.de/wirtschaft/wirtschaftskriminalitaet-der-feind-in-meinem-buero-a-484008.html

Interessant ist auch der folgende Artikel auf Spiegelonline, wo uns die Aktualität auch diesmal wieder eingeholt hat. Unsere Frage ist in dem Fall, wie ein gewaltbereiter Salafist,
der den Behörden bekannt war, als Wachmann mit Zugang zum Flughafen arbeiten konnte?


Wie immer gilt, wenn sie Fragen oder Anmerkungen haben, kontaktieren sie uns unter: http://www.detektei-schuett.de


Samstag, 11. August 2012

Ein Unternehmen lebt von der Kultur der Mitarbeiter


In dem vorletzten Artikel hatten wir uns mit der Wirtschaftskriminalität beschäftigt und dabei die ersten Erkenntnisse darüber gewonnen, wie hoch der Schaden sein kann, in welchen Bereichen er vorkommt und wo Detektive sinnvoll helfen können. Einer der letzten Sätze im Artikel war der Hinweis, wie man schon als Unternehmer anfangen kann, sich selbst zu schützen.

Die wesentlichen Einflussfaktoren in der Kriminalität sind natürlich oftmals der Verfall der moralischen Werte, fehlende betriebsinterne Kontrollsysteme und ganz wichtig, die Unzufriedenheit des Arbeitnehmers. Zufriedene Arbeitnehmer werden weder ihren Arbeitsplatz gefährden noch strafrechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen, denn wer beißt schon die Hand, die einen so zuverlässig füttert.

Aus unserer eigenen Berufserfahrung können wir meist immer die gleichen Motive erkennen, wenn ein Mitarbeiter versucht hat, das Unternehmen, in dem er arbeitet, zu bestehlen oder zu betrügen. Oft sind die Täter in finanziellen Schwierigkeiten oder schlichtweg habgierig. Selten ist es der Fall, das ein Täter aus Rache handelt, weil er bei den Vorgesetzten oder Kollegen nicht beliebt ist oder bei der letzten Beförderung übergangen wurde. Gelegentlich haben wir natürlich auch Blaumacher, der entweder seinen geplanten Urlaub nicht bekommen hat und eigenmächtig nur seine Freizeit gestaltet oder aufgrund einer fristgerechten Kündigung nicht mehr zur Arbeit erscheint, obwohl der Resturlaub zur Freistellung nicht ausgereicht hat.

Als Arbeitgeber sollten sie sich ruhig einmal die Zeit nehmen in Gedanken die eigene Firma zu betrügen oder zu bestehlen und so die Kontrollsysteme überprüfen, wie sie es machen würden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Schwachstellen im System lauern. Wichtig ist auch immer wieder die Hintergrundüberprüfung von neu eingestellten Arbeitnehmern oder Zeitarbeitern, die sie, aus welchen Gründen auch immer, an Schlüsselstellen in ihrem Unternehmen einzusetzen gedenken. Der Einsatz für eine Personalüberprüfung durch eine Detektei oder eines Sicherheitsdienstleisters ist bei solchen Überprüfungen weit aus günstiger, als wenn eine neue Position im Unternehmen besetzt wird durch einen unredlichen Mitarbeiter.

Denken Sie daran, das auch angefallene Detektivkosten unter bestimmten Voraussetzungen von dem Schadenverursacher zurückgefordert werden können. Jedoch setzt das voraus, das eine Pflichtverletzung des Mitarbeiters überhaupt vorliegt und zweitens, der Einsatz durch Detektive aus objektiver Sicht notwendig und sachdienlich gewesen sein muß. Diesbezüglich finden sie im Internet bereits bestehende Urteile von Gerichten, die sie vorab einsehen können, um sich zu informieren.

Die entscheidene Frage bezüglich dieser Kostenerstattung ist, ob die Leistungen der Detektei zu der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung bzw. Rechtsverteidigung notwendig war. Zusätzlich müssen die aufgewendeten Kosten nachvollziehbar konkretisiert werden und detailliert dargelegt werden, welche Tätigkeiten die Ermittlungsperson entfaltet hat. Wieso waren die Dienstleistungen des Geschehens notwendig? Welcher Zeitaufwand war erforderlich? Welche Stundensätze der Detektei wurden zugrundegelegt?

Bevor wir uns dem nächsten Artikel in der folgenden Woche zuwenden, in dem wir darauf eingehen, den richtigen Bewerber zu finden, den sie auf eine Schlüsselstelle in ihrem Unternehmen einsetzen wollen, geben wir ihnen noch ein paar kleine Tipps mit auf dem Weg, um eigene Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

• Nutzen sie ihren persönlichen Einfluss in Mitarbeitergesprächen, Betriebsversammlungen oder Unternehmensfeiern, um die Offenheit und das Unternehmensleitbild in den Köpfen ihrer fähigen Mitarbeiter zu verankern, damit diese selbst erkennen, wie wichtig ihre Arbeit für das Unternehmen ist und auch wertgeschätzt wird.

• Geben sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit in die Hand, konstruktive Kritik oder Hinweise von Fehlverhalten anonym an die Geschäftsführung zu leiten.

• Haben sie ein offenes Ohr für den „Flurfunk“ und überprüfen sie doch einmal die eigenen Kontrollsysteme, damit ihnen klar wird, wo die Sicherheitslücken offen zu Tage treten.

• Arbeiten sie mit einer Detektei oder einem Sicherheitsdienstleister zusammen, um ein Sicherheitsprofil ihrer Firma zu erstellen, damit sie eine objektive, professionelle Meinung erhalten, wie es um die Sicherheitslage ihres Unternehmens bestellt ist.

Denken sie daran:“ SIE SIND NICHT MACHTLOS“ bei Mitarbeiterkriminalität, denn eine Zusammenarbeit mit einer Detektei bedeutet auch Vermögensschutz und Unternehmenssicherung!

Wenn sie noch Fragen zu diesem Thema haben oder etwas zu einem anderen Artikel wissen möchten, die hier veröffentlicht wurden, nehmen sie bitte Kontakt mit der www.detektei-schuett.de auf, dann
helfen wir ihnen gerne weiter!

Freitag, 3. August 2012

Wir hören dann mal mit!


In der aktuellen Wirtschaftswoche aus dem Monat Juli wurde auf eindrucksvolle Weise darüber informiert, wie es mit vier Mobiltelefonen, einem Notebook und einem PC Spähsoftwareprogramm möglich war, aus einer Entfernung von ein paar hundert Metern sich in einem Gespräch eines Logistikunternehmers einzuloggen und das geführte Gespräch zu belauschen. Diese Praxis ist im Bereich der Wirtschaftsspionage durchaus ein probates Mittel, um an die Geschäftsgeheimnisse seiner Konkurrenz zu gelangen. Was einst nur den Polizeibehörden und dem Nachrichtendienst vorbehalten war, können nun all diejenigen nutzen, die genügend kriminelle Energie aufbringen, um hinter die Geheimnisse ihres Mitbewerbers zu gelangen oder einen Spezialisten kennen, der für wenig Geld dieses Know How zur Verfügung stellt.

Doch auch eine weitere Form von Schädlingen, die wir am Ende unseres Artikels ansprechen wollen, sind Apps, die sich getarnt auf einem Smartphone einloggen und den Aufenthaltsort oder verfassten Nachrichten an den misstrauischen Ehe- oder Lebenspartner weitergeben.
                                                                                   
Die Sicherheitslücken sind die neumodischen Smartphones, die im Grunde genommen völlig markenunabhängig anfällig sind. Telefongespräche, SMS, Email, Kalendereinträge oder die Kontaktdaten der gespeicherten Teilnehmer -  alles ist für den Eindringling abrufbar. 
Ein erschreckendes Szenario und doch ist es wahr, glücklicherweise nur für „hochwertige Ziele“ und vermutlich nicht für den normalen Bürger. Doch auch bei dem normalen Bürger müssen wir  aus unserem Berufsalltag heraus eine Einschränkung machen, da immer mehr Anfragen kommen, den geliebten Lebenspartner über das Mobiltelefon überwachen zu lassen.  Deutlich erwähnt sei hier, dass wir als seriöse Detektei uns nicht zu solchen „strafbaren“ Verhalten hinreißen lassen! Wir möchten sie bitten lieber Leser uns mit solchen Anfragen zu verschonen, da wir dazu ausgebildet sind, solche Lauschangriffe zu unterbinden und den Verursacher zu finden.

Nach Aussage des Artikels in der Wirtschaftswoche sind die Bauteile, um so einen Angriff durchzuführen, für knapp € 100.-  in jedem gut sortierten Elektronikfachmarkt zu kaufen. 
Natürlich braucht es auch das Wissen und das Geschick eines versierten Elektronikers, aber das ist weder für engagierte Kriminelle, noch für Wirtschaftspiraten ein Hindernis.

Eine weitere offene Einladung an Wirtschaftspiraten und Kriminelle sind so genannte Apps, die es heutzutage zu Tausenden auf dem freien Softwaremarkt in den verschiedenen Portalen für wenige Cent zu kaufen gibt. Gerade bei Ehe- oder Partnerschaftsproblemen sind solche Schädlinge oft auf dem Smartphone des Partners zu finden und geben demVerursacher den Aufenthaltsort oder die Nachrichten des Opfers bekannt, die auf dem infizierten Smartphone verfasst worden sind. Diese kleinen Programme, meistens als seriöse Programme getarnt, schreiben sich in das Bios des Mobiltelefons, auch hier ist die Betriebsplattform unabhängig und übermitteln alle Daten auf dem Mobiltelefon selbstständig an den Empfänger.

Doch gegen diese Angriffe können wir als Detektive und Sicherheitsdienstleister etwas tun!
Wir haben uns darauf spezialisiert solche Schadprogramme auf ihrem Smartphone zu erkennen, 
zu löschen und somit schädlingsfrei in wenigen Tagen wieder zurück zugeben.

Die Sachlage, schreibt die Wirtschaftswoche jedoch, ist, dass Deutschland im Bereich der Spionageabwehr den Status eines Entwicklungslandes hat. Kein deutsches Mobilfunknetz ist gegen Cyberangriffe auch nur ansatzweise gewappnet, wie die folgende Tabelle eindrucksvoll beweist.

Art des Schutzes
T-Mobile
Vodafone
Eplus
O2
Verschlüsselung A5/3
Nein
Nein
Nein
Nein
Schutz vor Abhören
58%
44%
33%
19%
Schutz vor Ortung
54%
79%
52%
48%
Schutz der Identität
63%
52%
52%
16%


Eine regelmäßige Kontrolle der genannten Provider auf Hackerangriffen auf die Mobilfunknetze findet nur sporadisch statt und war nach den Untersuchungen des Security Research Lab gar nicht vorhanden. Da in den deutschen Mobilfunknetzen also so gut wie gar kein Schutz vorhanden ist, sollte spätestens jeder Unternehmer aber auch wir aus der Branche erkannt haben, wie angreifbar wie letztendlich sind. Da ist es nicht verwunderlich, wenn ausländische Mächte, hier als Beispiel seien die Chinesen besonders erwähnt, die sich in der Wirtschaftsspionage einen unrühmlichen Spitzenplatz erkämpft haben. Allerdings wird es ihnen auch ziemlich leicht gemacht und damit sind die Mobilfunkanbieter, wie auch wir Verbraucher zu einem Teil selber daran Schuld.

Was können Unternehmer und Verbraucher gegen solche Überwachungslücken tun?

1.   Gespräche mit vertraulichen Inhalt sollten nicht mit dem Mobiltelefon geführt werden
2.   Lassen sie ihr Mobiltelefon durchchecken bei einem Verdacht. Dies könnte z.B. ein wesentlich erhöhter Stromverbrauch sein, da die Schadsoftware permanent im Hintergrund läuft.
3.   Bei einem Verkauf oder Entsorgung des Mobiltelefons lassen sie die Daten von unserer Detektei oder einem Sicherheitsunternehmen ihres Vertrauens entfernen, da ein einfaches löschen (Papierkorbsymbol) die Daten nicht löscht, sondern nur aus einem (wieder herstellbaren) Verzeichnis nimmt.
4.   Nutzen Sie Tastatur- und Gerätesperren, um Fremden den Zugriff auf das Telefon zu verwehren.
5.   Deaktivieren sie drahtlose Schnittstellen wie Wlan- und Bluetooth Zugänge, wenn diese nicht benötigt werden.
6.   Meiden sie öffentliche Hotspots, da sie ihr Mobiltelefon somit jedem der wie sie über eine drahtlose Schnittstelle VERFÜGT, wörtlich die Haustür zu ihren Daten öffnen.
7.   Verleihen sie weder ihr Mobiltelefon, noch lassen sie es aus den Augen, damit niemand eine Schädlingssoftware drauf spielen kann.
8.   Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen und damit ist ganz sicher nicht ihr Geschäfts- oder Lebenspartner gemeint!
9.   Führen sie regelmäßige Sicherheitsupdates durch, wenn der Anbieter welche für sie bereitstellt.

Und wie es der Zufall will, erscheint gerade heute ein Artikel auf Spiegel Online und berichtet darüber, wie ein harmloses App die Adressbücher Tausender Smartphoneanwender im Hintergrund ausgelesen hat und die Daten an einen Spam Email Versender übermittelt hat.

Den ganzen Artikel finden sie unter folgenden Link:


Und zum Abschluß allgemein bekannt, wenn sie Fragen haben, kontaktieren sie gerne die www.detektei-schuett.de