Freitag, 26. Oktober 2012

Fa(h)rewell

Bei der Kündigung eines Mitarbeiters kommt es leider immer wieder vor, dass ein Streit entbrennt, wenn von dem Arbeitgeber der Firmenwagen zurückgefordert wird. In vielen Verträgen ist der genaue Ablauf bei einer Kündigung nicht genau geregelt und Missverständnisse drohen ausser Kontrolle zu geraten. Nicht häufig kommt es deswegen auch zu einem Prozess vor Gericht. Die Frage, ob der Wagen zurückgegeben werden muß, stellt sich jedoch meist immer nur dann, wenn das Fahrzeug vom Arbeitnehmer auch privat genutzt werden durfte. Im anderen Fall, wenn also die private Nutzung nicht erlaubt wäre, handelt es sich bei dem Firmenwagen um ein Arbeitsmittel und muß auf Verlangen jederzeit raus gegeben werden.

Die Bedeutung der Herausgabe des Fahrzeugs ist, laut dem Urteil eines Landesarbeitsgerichtes immer stärker geworden, denn weigert sich der Arbeitnehmer das Fahrzeug zurück zu geben, kann dies einen weiteren Kündigungsgrund darstellen.

Hat also der Arbeitgeber eine Kündigung ausgesprochen und fordert das Fahrzeug zurück, kann der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einen weiteren Kündungsgrund geben, weil er die Herausgabe verweigert. Das heißt, aus einer fristgerechten Kündigung, kann so eine fristlose werden und somit werden ein ganzer Rattenschwanz an Verpflichtungen, die aus einer fristgerechten Kündigung erfolgen, aufgehoben .

Natürlich hat der Arbeitnehmer ein starkes Interesse, den Firmenwagen auch privat nutzen zu dürfen, doch die Abwägung bei den Interessen an der Herausgabe geht aber in aller Regel zugunsten des Arbeitgebers, auch wenn noch nicht feststeht, ob die erst ausgesprochene Kündigung aus einem anderen Grund wirksam ist. Fordert der Arbeitgeber den Wagen zurück und der Arbeitnehmer verweigert sich, weil die erste Kündigung, aus welchen Grund auch immer z.B. noch vor einem Arbeitsgericht verhandelt wird, ob diese gültig ist, muß er den Firmenwagen zurück geben.

Wird dieser Anweisung zuwider gehandelt, kann bei der Verweigerung der Arbeitgeber vor Gericht eine Einstweilige Verfügung stellen, so lange er dem Gericht darlegen kann, dass seine Rechte vereitelt wurden oder die Herausgabe aus sonstigen Gründen erforderlich ist.
Gerade in diesem Fall, wenn der Streit schon vom Zaun gebrochen ist und keine vernünftige Einigung mehr erzielt werden kann, lohnt es sich Detektive einzuschalten, um das Recht des Arbeitgebers die nötige Geltung zu verschaffen. Das kann in mehreren Fällen passieren.

Zum einen können Detektive dokumentieren, ob ein Arbeitnehmer, der das Fahrzeug nur als Arbeitsmittel nutzen darf, eventuell dies auch Privat nutzt und vielleicht widerrechtlich ausgedehnte Fahrten damit tätig. Doch Detektive könnten auch den Firmenwagen sicherstellen, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug widerrechtlich vorenthält und versteckt. Entweder werden die Detektive mit den nötigen Vollmachten ausgestattet, die eine Rückführung erlauben oder die Polizei stellt das Fahrzeug sicher, nach dem die Detektive es aufgefunden haben.

Es ist jedoch dabei zu beachten, das eine Herausgabe aus wirtschaftlichen Gründen nicht unbedingt alleine ausreichend ist. Selbst dann, wenn die einstweilige Verfügung nicht erteilt wird, kann sich das offizielle Schreiben zur Herausgabe später als berechtigt erweisen. Denn hat der Arbeitnehmer das Fahrzeug rechtswidrig behalten, ist dieser am Ende zu Schadenersatz verpflichtet.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, ist letztlich jedoch alles abhängig vom Ausgang des Kündigungsstreits. Denn wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille, die betrachtet werden wollen und sind in Umständen tendenziell spezielle Einzelfälle.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben oder haben gerade jetzt so einen Fall, bei dem eine Fahrzeugrückführung vonnöten ist, dann kontaktieren Sie uns bitte unter:

www.detektei-schuett.de

Freitag, 19. Oktober 2012

In schlechter Gesellschaft

„Wir können unseren Kindern nur unsere Liebe geben, nicht aber unsere Gedanken, denn sie  haben ihre eigenen“

Abgewandeltes Zitat von Khalil Gibran



Nicht immer hat man als Elternteil die Möglichkeit, sein Kind zu schützen und vor Gefahren zu bewahren, schon gar nicht, wenn die Kinder älter werden, in die Pubertät kommen und anfangen, ihre ganz eigenen Schritte im Leben zu machen.

Sobald ihr Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat und seine Freizeit bzw. in der Schule sich mit seinen Freunden trifft, nimmt der Einfluß der Freunde und die Kindesbeziehung zu diesem Umfeld stark zu. Der elterliche Einfluß verliert an Bedeutung, die Freunde werden wichtiger und auf deren Meinungen werden zukünftige Entscheidungen getroffen, leider nicht immer die Besten.

Es gibt Eltern, die es nicht kümmert, dass ihre Kinder andere Jugendliche und junge Erwachsene zu Freunden haben, ob diese gewalttätig sind, Drogen und Alkohol zu sich nehmen, die Schule schwänzen oder kleinkriminell sind. Diese Eltern sind dankenswerter in der Minderzahl und diese Eltern würden auch unsere Hilfe nicht in Anspruch nehmen. Doch andere Eltern interessieren sich sehr wohl für die Freunde ihrer Kinder, was diese in der Freizeit machen und welcher Umgang gepflegt wird, haben aber oft den Kontakt zu ihrem Kind verloren. Früher hat das Kind seinen Eltern alles erzählt und wenige Jahre später muß man seinem Sprössling die Antworten aus der Nase ziehen.

Das dass Kind neue Kontakte mit jeglicher Art von Personen knüpft ist völlig normal, doch ist es wichtig, das diese neuen Freunde positive moralische Wertvorstellungen haben und das Kind davon profitieren kann. Wichtig ist also, dass Sie als Eltern wissen, wenn ihr Kind nicht mehr mit ihnen über seine Freizeit und den Freundeskreis spricht, wer diese Personen sind und wie sich deren Aktivitäten gestalten.

Das Einstiegsalter für die Drogen Nikotin und Alkohol sinkt immer mehr und nähert sich massiv dem 12. Lebensjahr an. Mehr als tausend Kinder sterben jährlich an Unfällen und Vergiftungen verschiedenster Art. Ein Teil der Vergiftungen ist neben der Selbsttötung ein Missbrauch von Alkohol und Drogen zurückzuführen. An diese Drogen und den Alkohol gelangten die Kinder durch ihre Freunde, meistens den Freunden, denen sie am meisten vertrauten. Die Drogen und der Alkohol werden meist durch die bekannte Beschaffungskriminalität finanziert und eben in diesen Kreisen kann ein Kind, ohne es anfangs zu bemerken, schnell hineinrutschen.

Die Faktoren, die ursächlich für Jugendkriminalität sind, liegen in einer Störung des Sozialverhaltens und/oder der Persönlichkeit des Betroffenen, seinem sozialen Umfeld (Schwierigkeiten in der Familie, Schule oder Gruppenzwang), Leistungsdruck, fehlender Frustrationstoleranz, Neugierverhalten der Jugendlichen und  schlechten Zukunftsperspektiven.

Wenn Sie also keinen Zugang mehr zu ihrem Kind haben und wissen möchten, ob sich ihr Kind in schlechter Gesellschaft befindet, sollten sie entweder Freunde und Bekannte befragen, eine Jugendhilfestation aufsuchen oder, so wie wir es schon erlebt haben mit einem Detektiv zusammenarbeiten. Durch die gewonnen Erkenntnisse können Sie dann mit einer Beraterin von der Jugendhilfe ein Konzept erarbeiten, um ihr Kind aus dem Kreis der schlechten Gesellschaft effizient und behutsam zu entfernen.

Wenden Sie sich also ohne Scheu an einen Detektiv ihrer Wahl und lassen Sie sich beraten. Sollten Sie noch Fragen haben nehmen Sie Kontakt unter www.detektei-schuett.de auf.

Samstag, 13. Oktober 2012

Streitthema Unterhalt

Manchmal hält etwas nicht ewig und dann trennen sich beide Parteien nach einer Ehe oder Lebensgemeinschaft, meist friedlich und im gegenseitigen Einvernehmen, doch leider nicht immer. Was dann folgt ist meist Streit um den Unterhalt des Lebenspartners oder des Kindes.
Natürlich gibt es verschiedene Gründe warum jemand seinen Unterhalt nicht zahlt oder nicht zahlen kann und auf der anderen Seite nicht bekommt.

Wir möchten auf den folgenden Seiten den einen oder anderen Fall aufgreifen, was Sie tun können, wenn Ihnen Unterhalt zusteht und diesen nicht bekommen oder Sie den Unterhalt zahlen, diesen aber nicht zahlen müssten.

Dabei sind wichtige Unterschiede wie folgt zu beachten:

Ihnen steht Unterhalt zu aber Sie bekommen keinen, weil der Lebenspartner angibt und wir gehen davon aus, das er diesen bezahlen könnte, behauptet, dass er keine Arbeit hat, in Wirklichkeit jedoch sehr wohl einer Arbeit nachgeht oder Einkünfte erhält, die es ihm möglich machen würden ,diesen Unterhalt zu leisten.

In diesem Fall müssen Sie mit Ihrem Anwalt und einer Detektei nachweisen, das der Lebenspartner einer Arbeit nachgeht, unabhängig davon, ob dies nun eine reguläre Arbeit ist oder es sich um Gelegenheitsarbeiten handeln. Nur durch den Nachweis einer gerichtsverwertbaren Dokumentation kann es Ihnen gelingen, zu Ihrem Recht zu kommen.

Der andere Fall wäre, das Sie Unterhalt seit langer Zeit zahlen, jedoch gar nicht mehr dazu verpflichtet wären bzw. deutlich weniger als den angegebenen Betrag zahlen müssten. Solche Fälle liegen meistens dann vor, wenn der Lebenspartner bereits in einer neuen Partnerschaft lebt und dabei ist zu bemerken, dass es sich dabei auch um eine eheähnliche Lebensgemeinschaft handeln könnte.

Auch in diesem Fall müssen Sie mit Ihrem Anwalt und einer Detektei nachweisen, dass der ehemalige Lebenspartner sich genau in solcher einer Situation befindet und mit einer anderen Person wieder zusammenlebt bzw. eine Arbeit gefunden hat, die ihm ein Auskommen beschert, ohne auf Ihre Hilfe angewiesen zu sein.

Die aktuelle Form des Paragraphen 1579 stellt sich zur Zeit wie folgt dar:

§ 1579 Beschränkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit

Ein Unterhaltsanspruch ist zu versagen, herabzusetzen oder zeitlich zu begrenzen, soweit die Inanspruchnahme des Verpflichteten auch unter Wahrung der Belange eines dem Berechtigten zur Pflege oder Erziehung anvertrauten gemeinschaftlichen Kindes grob unbillig wäre, weil

1. die Ehe von kurzer Dauer war; dabei ist die Zeit zu berücksichtigen, in welcher der Berechtigte wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes nach § 1570 Unterhalt verlangen kann,

2. der Berechtigte in einer verfestigten Lebensgemeinschaft lebt,

3. der Berechtigte sich eines Verbrechens oder eines schweren vorsätzlichen Vergehens gegen den Verpflichteten oder einen nahen Angehörigen des Verpflichteten schuldig gemacht hat,

4. der Berechtigte seine Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt hat,

5. der Berechtigte sich über schwerwiegende Vermögensinteressen des Verpflichteten mutwillig hinweggesetzt hat,

6. der Berechtigte vor der Trennung längere Zeit hindurch seine Pflicht, zum Familienunterhalt beizutragen, gröblich verletzt hat,

7. dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fällt oder

8. ein anderer Grund vorliegt, der ebenso schwer wiegt wie die in den Nummern 1 bis 7 aufgeführten Gründe.

In alle den genannten Punkten, die natürlich von einer Privatperson kaum zu beschaffen oder zu recherchieren sind, werden oft Detektive eingesetzt und das sogar erfolgreich. Viele ehemaligen Lebenspartner haben den Gedanken, dass sich entweder der einstige Partner weder die Mühe macht die Informationen zu beschaffen und es ihm schlichtweg nicht zutraut. Natürlich sind solche Informationsbeschaffungen nicht von Heute auf Morgen zu erledigen und bedürfen eines längeren Zeitraums aber aus unserer Berufserfahrung können wir sagen , das es den Aufwand und die Mühe wert ist. Zeugenaussagen von Detektiven vor Gericht, sowie gerichtsverwertbares Dokumentationsmaterial wie Foto- und Videoaufnahmen helfen Ihnen, ihren gerechtfertigten Anspruch durchzusetzen.

Anbei noch ein paar Punkte die Ihnen eine Anregung sein könnten, wie Detektive weiter helfen oder etwaige Unklarheiten beseitigen könnten.

• Wenn Sie herausgefunden haben, das Ihr Kind von einem anderen Mann ist, kann der Unterhalt zusammengestrichen oder komplett eingestellt werden, da dieses verschweigen eines „Kuckuckkindes“ als schwerwiegendes Fehlverhalten gewertet wird.

• Ein dauerhaftes nachgewiesenes außereheliches Verhalten kann bei einer Trennung dazu führen, dass der Unterhalt des Verursachers bis auf die Hälfte reduziert werden kann.

• Wenn Ihr ehemaliger Lebenspartner sich weigert, arbeiten zu gehen, müssen nicht Sie seinen Unterhalt zahlen, auch wenn er dies von Ihnen verlangt bzw. plötzlich seine Arbeit verliert, denn der plötzliche Arbeitsverlust rechtfertigt nicht, den Spieß auf Unterhaltszahlungen umzudrehen.

• Wie lange Sie als Lebenspartner Ihren Unterhaltszahlungen mit Kindern nachgehen müssen hängt von mehreren Faktoren ab, jedoch gilt als Faustregel, dass Sie nur solange zahlen müssen, sobald ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz besteht oder die Betreuung des Kindes anderweitig sichergestellt werden kann. Ist dies der Fall, muß der ehemalige Lebenspartner eine Teilzeitstelle annehmen, sobald das Kind drei Jahre alt ist.

• Wenn der ehemalige Lebenspartner im Unterhaltsprozess Einkünfte verschweigt oder danach höhere erhält bzw. Bonus- oder Prämienzahlungen bekommt, müssen diese ungefragt angegeben werden. Tut er dies nicht, kann somit jeglicher Unterhaltsanspruch verwirkt werden.

• Oft ziehen ehemalige Lebenspartner nicht mit dem neuen Partner zusammen, weil sie weiterhin Unterhalt beziehen wollen. Jedoch ist meistens gar nicht nötig eine gemeinsame Wohnung nachzuweisen, da es oft schon genügt ,dem Gericht gerichtsverwertbare Zeugenaussagen oder Dokumente zu übergeben, die nachweisen, das der ehemalige Lebenspartner mit dem neuen Partner in der Öffentlichkeit oder bei Familienfesten als Paar auftritt.

• Wenn Ihr Lebenspartner in Ihrer Abwesenheit die gemeinsame Wohnung ausräumt und auszieht, können sämtliche nachfolgenden Unterhaltsansprüche,  die in Zukunft gegen Sie gestellt werden, null und nichtig aufgrund des Vertrauensmissbrauchs sein. Insbesondere wenn natürlich Ihr Eigentum mit unter diesen „umgezogenen“ Sachen war.

Natürlich können wir nicht jeden einzelnen Punkt aufzählen, denn dafür gibt es viel zu viele Unwägbarkeiten und diese Tipps sollen Ihnen nur einen Denkanstoß geben, wo wir als Detektive Ihnen hilfreich in Absprache mit Ihren Anwalt behilflich sein können.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an www.detektei-schuett.de

Samstag, 6. Oktober 2012

1+1= 3 oder wie bewerbe ich mich richtig!



Gelegentlich kommt es vor, dass bei uns Bewerbungen von Personen eingehen, die sich beruflich gerne anderweitig orientieren möchten oder müssen und an uns eine Initiativbewerbung senden.


Sich für den Beruf als Detektiv zu entscheiden ist von unterschiedlichen Vorstellungen geprägt. Meist sind sie romantischer Natur etwas extravagantes zu erleben wie diverse Romanhelden, manchmal geprägt vom Nachmittagsfernsehen, wo es diverse Detektivexemplare zu einem, nennen wir es, berühmt berüchtigten Ruf gebracht haben oder der Gedanke, einmal etwas ganz anderes zu arbeiten, als es der gewöhnliche 8:00-16:00 Uhr Job es vorgibt.

Welche Gründe die Bewerber auch immer haben, unabhängig davon, bei welcher Detektei sich beworben wird, scheinen die meisten der Meinung zu sein, jegliche Mindestkriterien für eine erfolgreiche Bewerbung ignorieren zu können, da es sich hierbei ja nicht mal um einen "richtigen Lehrberuf" handelt. Es wurden uns schon die abenteuerlichsten Bewerbungen zugesandt und diese sind nun auch der Grund dafür, warum diesem Thema ein eigener Artikel gewidmet wird.

Selbstverständlich kann sich bei einer Detektei wirklich jeder bewerben, der sich dazu berufen fühlt und so wie jeder sich bewerben kann, ist auch gleich die hohe Ausschußzahl derjenigen, die es bis auf den Schreibtisch schaffen und sich ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen mit der Bewerbungsmappe aufhält. In neun von zehn Fällen sind die meisten bereits aussortiert, weil es der Bewerber nicht einmal geschafft hat, die lose Blättersammlung in einer ansehnlichen Bewerbungsmappe unterzubringen oder schon im Anschreiben die falsche Anrede benutzt.

Möglicherweise glauben Sie jetzt, wir übertreiben und sind etwas zu pingelig, aber dieser Beruf bedingt eine saubere und aufmerksame Arbeitsweise und wer schon am Anfang sich solch einen groben Fehler leistet, dem mag keine Detektei alleine auf die Straße schicken, um einen kniffligen Fall zu lösen. Da kann man sich als Arbeitgeber ja nicht einmal sicher sein, ob die Person die richtige zu recherchierende Anschrift findet, wenn es um eine Anschriftenüberprüfung geht, für eine ladungsfähige Adresse in einer Schuldnersache.

Bedenken Sie bitte, eine Bewerbung ist die Visitenkarte Ihrer Person und entscheidet darüber, ob Sie es bis zu einem Vorstellungsgespräch bei einer Detektei schaffen. Denken Sie daran, dass niemand auf Sie gewartet und die Detektei bis jetzt auch wunderbar ohne Sie funktioniert hat. Warum also sind Sie es, der für uns als Detektivunternehmen unverzichtbar ist, das wir ohne Sie nicht mehr auskommen?

• Anbei eine kleine Liste von Dingen die unbedingt beachtet werden sollten:

• Benutzen Sie eine Bewerbungsmappe die sauber und ohne Eselsohren verziert ist.

• Achten Sie auf die korrekte Anschrift und den richtigen Ansprechpartner.

• Tipp- und Rechtschreibfehler können passieren aber nicht im ersten Anschreiben.

• Eselsohren und Flecke auf Ihren Unterlagen sind absolut Tabu.

• Verwenden Sie keine Floskeln, denn Pünktlich- und Zuverlässigkeit werden vorausgesetzt.

• Ganzkörperaufnahmen als Bewerbungsfotos sollten vermieden werden.

• Lügen oder falsche Angaben im Lebenslauf erweisen sich in unserer Branche schnell als Bumerang und sind ein KO Kriterium.

• Wenn die Bewerbung von Ihnen Online erfolgt, sollte diese nicht größer als 2-3 MB sein.

• Eine persönliche Seite mit einer kurzen Erklärung auf einer DIN A4 Seite, wer Sie sind, warum Sie in einer Detektei arbeiten wollen und welche Stärken und Schwächen Sie haben, macht es Persönlicher. Aber bitte achten Sie darauf glaubwürdig zu sein und ziehen Sie weder Sherlock Holmes noch Agatha Christie aus dem Hut, die Ihnen die kriminalistischen Grundlagen verliehen haben.

Wichtig in diesem Beruf ist "Leidensfähigkeit" und das meinen wir wörtlich, ob Sie nun eine stundenlange Recherche durchzuführen haben oder zwölf Stunden im Fahrzeug sitzen bei niedrigen Minus- oder hohen Plusgraden an Temperatur.
Die Fähigkeiten wie Flexibilität, Reisefreudigkeit, Querdenken, eine schnelle Auffassungsgabe, adäquates Auftreten und eine hohe soziale Kompetenz mit Menschen zu arbeiten sind Grundvoraussetzungen in diesem Beruf, um Erfolg zu haben!

Alles andere in dieser Branche können Sie erlernen, aber die bereits genannten Fähigkeiten müssen Sie mitbringen. Tun Sie das nicht, können Sie sich das Porto für eine Bewerbung sparen, alle anderen haben eine Chance.

Zwei interessante Ausbildungen die für Sie von Nutzen sein können und auch von der Arbeitsagentur unterstützt werden, sind die beiden folgenden Links, denen Sie bitte folgen möchten, wenn Sie mehr über eine solide Ausbildung wissen wollen:



Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an www.detektei-schuett.de