Montag, 30. Dezember 2013

Das Jahr 2013 geht zu Ende - 2014 erwartet uns

Wir von der Detektei Schütt sehen das Jahr 2014 als ein Jahr der Hoffnung und für diese Sichtweise möchten auch wir Sie gerne gewinnen!

Je mehr ein Mensch zu hoffen wagt, desto größer wird er mit seiner Hoffnung“. Diesen Satz hat der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer einst gesagt, denn für ihn war die Hoffnung ein Kraftquell des Lebens.

Dieses Motto passt deshalb so gut an die Schwelle zwischen diesen beiden Jahren, weil die Welt Hoffnung und das ist im letzten Jahr klar geworden, als Fundament dringend benötigt. Sie kennen den Satz: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ denn sie ist es, die uns weiter leben und niemals aufgeben lässt.

Wenden wir uns ab von den Katastrophen, von den Unglücken, von all dem Negativen, was wir täglich im Radio und Fernsehen hören und schauen wir zum Beispiel auf die großen und kleinen Spenden, die die Menschen auf den Philippinen erreicht haben, um die größte Not zu lindern. Es ist in dieser Welt immer wieder bewegend zu sehen, wie auf einmal viele Menschen zusammen kommen, helfen und aus einem kleinen Funken Hoffnung ein Meer aus vielen Lichtern wird.

Schauen wir auf die Unterdrückten, die sich erheben gegen ihre Unterdrücker, auf den Freiheitswillen der Menschen, der alle Menschen verbindet, und glauben wir, dass wir die Kraft haben, diese Welt zu ändern. Jeder an seinem Platz. Dass wir die Zuversicht haben, dass Menschen für Menschen Verantwortung übernehmen.

Deshalb sind wir überzeugt, dass es uns auch im neuen Jahr gelingen wird, die Aufgaben für unser Land und für unsere Stadt Hamburg erfolgreich anzugehen. Wenn die Taten anfangen, den Worten zu folgen, dann lernt die Hoffnung das Laufen. Und das gibt uns allen Grund zur Hoffnung.

Wir neigen dazu, zu sagen: „Wenn die Welt so weitermacht wie bisher, wird es furchtbar“. Man glaubt einen Trend zu sehen und verlängert ihn geradlinig in die Zukunft. Da gibt es die Prognosen für 2030 und 2050 immer gradlinig verlängert.Diese Menschen meinen, das Leben sei eine gerade Autobahn, man könnte was jetzt ist, ein-fach weiterdenken und dann kommt natürlich zwangsläufig die Katastrophe. Aber die Welt macht nie so weiter wie bisher, weil es ständig Erneuerungen gibt.

Die Zukunft ist ungeschrieben. Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres mit allen seinen Chancen. Noch sind die Seiten leer. Füllen wir sie mit Zukunft, mit Hoffnung und Leben, denn wir sind es selbst, die es in der Hand haben und Verantwortung für unser Schicksal übernehmen müssen und manchmal auch für Andere. Übernehmen Sie 2014 mehr Eigenverantwortung und warten Sie nicht darauf das der Staat ihnen hilft, sondern helfen Sie sich selbst. Besser noch, schließen Sie sich zusammen in Gruppen und arbeiten Sie gemeinsam an Projekten, die Sie alleine nicht stemmen können und helfen Sie mit die soziale Kälte in unserem Land zu überwinden.

Es liegt an einen jeden von uns, wie er dem neuen Jahr gegenübertritt und ob er das alleine tun möchte oder mit anderen zusammen. Wir von der Detektei Schütt stehen für das neue Jahr an der Seite unserer Kunden und an der Seite unserer Branchenkollegen, denn was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes, hoffnungsvolles neues Jahr.

Ihre Detektei Schütt - www.detektei-schuett.de

Freitag, 20. Dezember 2013

Das fliegende Auge


„Wer hoch fliegt sieht weiter“ © Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Am Himmel über der Bundesrepublik Deutschland fliegen immer mehr fast geräuschlose und ferngesteuerte Drohnen. Die Genehmigungen für nicht-militärische Einsätze steigen stark an, das bestätigen auch die Bezirksämter der Bundesländer und immer mehr Menschen entdecken diese Fluggeräte für sich als Spaß an der Freude des Fliegens. Jedoch nicht nur Otto Normalverbraucher hat seine Freude am fliegen, sondern auch Privatfirmen und staatliche Behörden setzen mittlerweile auf die unbemannten Flugkörper, die oftmals mit Kameras ausgestattet sind.

Während der militärische Einsatz von Drohnen bei der Bundeswehr in Deutschland kontrovers diskutiert wird, spricht bislang kaum jemand über die zivile Nutzung, denn für diese gelten andere Anforderungen und Bedinungen, um mit ihnen abzuheben. Ob dies zum Schaden für den Bürger ist, wird die Zeit entscheiden, denn erst vor wenigen Jahren wurden diese Fluggeräte massentauglich und für den Bürger bezahlbar. Viele Erfahrungen hat der deutsche Rechtsstaat also damit noch nicht, denn bis jetzt ist die Voraussetzung für eine Genehmigung zum erfolgreichen Start gering. Die Drohnen dürfen nicht mehr als 25 Kilo wiegen und müssen vom steuernden Piloten ständig in Sichtweite gehalten werden. Mini-Drohnen unter fünf Kilo, die von Hobbypiloten geflogen werden und schon ab wenigen 100 Euro gekauft werden können, sind fast erlaubnisfrei zu fliegen.

Die Nutzung von Fluggeräten ist im Luftverkehrsgesetz und in der Luftverkehrsordnung geregelt und bei Drohnen handelt es sich um umbemannte Luftfahrtsysteme, die, sofern sie nicht gewerblich eingesetzt werden, sondern nur zu Sport- und Freizeitzwecken, durch den deutschen Bürokratenamtsschimmel nicht allzu stark reglementiert sind. Genehmigungspflichtig sind Drohnenflüge nur im rein privaten Einsatz, wenn diese über die benannten 5 Kilo wiegen, darunter braucht der Bürger für seine Nutzung keine behördliche Erlaubnis.

Bei kommerziellen Einsätzen allerdings, sowie über dem besagten Gewicht, ist eine Aufstiegsgenehmigung durch die zuständige Landesbehörde jedoch notwendig. Diese Genehmigung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich zu bekommen. Für solch eine Aufstiegserlaubnis wird mindestens ein Versicherungsnachweis gebraucht, dazu muß eine technische Informationen des Fluggeräts vorliegen und zumeist der Nachweis von Schulungen des Drohnenpiloten bzw. vergleichbare Erfahrungen erbracht werden. Gelegentlich ist auch eine Genehmigung einzuholen von dem Ort des Aufsteigens, sprich des Geländeeigentümers oder dem ortansässigen Ordnungsamtes. Die Kosten für eine zweijährige Aufstiegserlaubnis wird von Nordrhein-Westfalen z.b. mit € 250.- beziffert.

Das fliegen der Drohnen ist im privaten Bereich an keiner gesetzlichen Anforderung gebunden. Dabei ist zu erwähnen, das auch im privaten Bereich wieder die 5 Kilo Regelung gilt und eine zwingende Schulung ist in diesem Fall auch nicht vorgeschrieben. Das bedeutet derzeit allerdings, das auch Kinder und Jugendliche solche Fluggeräte steuern dürfen, was im allgemeinen jedoch sehr Risikoreich ist, denn diese Drohnen sind beileibe kein Kinderspielzeug. Das Kinder solche Fluggeräte steuern sollte also nur unter der Aufsicht eines Erwachsenen erfolgen, wobei es wohl zu spät sein dürfte, wenn die Drohne für andere Menschen gefährlich zu werden droht, das der Erwachsende noch rechtzeitig eingreifen könnte.

Die Bereiche für das Aufsteigen der Drohne müssen natürlich ebenfalls sorgsam ausgesucht werden. Denn es versteht sich von selbst, dass solche Fluggeräte in der Nähe von Flugplätzen nichts zu suchen haben, sowie in speziell eingerichteten Flugverbotszonen, Menschenansammlungen, in der Stadt, Auto- oder Bahnstrecken, sowie in der Nähe von Strommasten. Bei solchen Flügen gilt es weiterhin zu beachten, dass die Drohne in Sichtweite des Piloten zu erfolgen hat, sowie nicht höher als circa 100m fliegt. Genaue Angaben geben in diesem Fall die Bundesländer vor. Das informieren vor dem Fliegen ist in diesem Fall wie immer eine Holschuld und keine Bringschuld seitens der Bundesländer.

Das überfliegen von Grundstücken ist in soweit verboten, wenn der Eigentümer darin eine Beeinträchtigung seiner Privatsspähre sieht oder die Drohne eine Kamera mit sich führt, die das Grundstück fotografieren könnte. Jedoch hat ein Grundstückseigentümer einen „luftverkehrsrechtlichen Überflug“ zu dulden, sofern dieser nicht in geringer Höhe erfolgt und eine Lärmbelästigung nach sich zieht. Die Privatsphäre ist natürlich geschützt und das erstellen von Bildmaterial ist zu unterlassen, spezielle Urteile zu dieser Problematik sind aber bis dahin noch nicht erfolgt. Paragraf 201a des Strafgesetzbuchs, der sogenannte Paparazzi-Paragraf, regelt jedoch die Strafbarkeit von Aufnahmen aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich einer Person. Hier genügt allein die Herstellung der Bilder.

Die Intimsphäre verletzt derjenige, der Bilder einer anderen Person aufnimmt, die sich in der Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet. Bilder von den Nachbarn, die sich gerade im sichtgeschützten Garten sonnen oder im Schlafzimmer befinden, sollten daher unbedingt vermieden werden. Im Übrigen steht nicht nur die Herstellung unter Strafe. Wer Bilder zwar mit Einverständnis des Abgebildeten aufnimmt, aber bewusst ohne dessen Wissen oder sogar gegen dessen Willen an Dritte weitergibt, macht sich ebenso strafbar. In beiden Fällen muss mit einer Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr gerechnet werden.
Doch, wann merkt schon ein Grundstückseigentümer das er fotografiert oder gefilmt wird, wenn eine Drohne in der Höhe von 50m einen Garten überfliegt und die Kamera lautlos Bildaufnahmen erstellt. Im Regefall wird das nur schwer beweisbar sein. Bei solchen Möglichkeiten sind diesen illegalen Überflügen natürlich Tür und Tor geöffnet.

Grundsätzlich gilt zu dem die gesetzliche Regelung, das Bildmaterial welches im privaten Umfeld verwendet wird, nicht strafbar ist und erst rechtlich relevant wird, wenn diese Aufnahmen kommerziell genutzt oder Dritten bekannt gemacht werden. Immer noch gilt natürlich das Recht, das ein Foto erstellt werden darf von einem Gebäude zum Beispiel, wenn dies an einer öffentlichen Straße oder einen öffentlichen Platz zu sehen ist. Ein Hinterhof, ein blickdichter Garten etc. sind von dieser Regelung natürlich nicht betroffen, da solche Örtlichkeiten generell nicht von öffentlichen Punkten einzusehen sind. Militärische Einrichtungen oder Gerät sind selbstverständlich auch verboten und im Strafrecht sogar explizit erwähnt, dass soll hier nur der Vollständigkeithalber erwähnt werden, dürfte jedoch kaum verwundern. Gleiches gilt übrigens auch für sensible Einrichtungen wie Atomkraftwerke.

Der Pilot einer Drohne haftet grundsätzlich für alle Schäden, die bei einem Flug verursacht werden können. Doch die meisten Haftpflichtversicherungen schließen derartige Schäden vertraglich aus und es muß daher oft eine spezielle Versicherung abgeschlossen werden, wie sie zum Beispiel die Modellflugverbände anbieten. Derartige Versicherungen sind auch Voraussetzung für die Erteilung von Aufstiegsgenehmigungen.

Im Guten wie im Bösem können diese Drohnen also genutzt werden. Die Feuerwehr nutzt diese Drohnen um Glutnester zu lokalisieren, die Deutsche Bahn will mit Wärmebildkameras in der Nacht den Graffiti-Schmierer überführen und die Post möchte damit gerne Pakete verschicken.
In unserer Branche als Privatdetekteien unterliegen wir da schon restriktiveren Bedinungen, da der Einsatz für solche Hilfsmittel uns wohl regelmäßig in die rechtliche Grauzone zwingt, sofern wir diese nicht mit der ausdrücklichen rechtlichen Genehmigung nutzen z.B. um Diebstähle auf Firmengelände aufzuklären. Dort wäre es möglich mit der Zustimmung des Firmeninhabers bzw. des Grundstückseigentümers ebenfalls in der Nacht mit einer Wärmebildkamera das Eigentum der Firma vor Diebstahl zu schützen und mögliche Diebe zu stellen, wenn diese sich unberechtigt Zugang zum Gelände verschaffen, um möglicherweise das begehrenswerte Hab und Gut, wie zum Beispiel Kupfer zu stehlen.

Sollten Sie noch Fragen zu dem Thema Drohnen haben, treten Sie gerne mit uns in Kontakt über wwww.detektei-schuett.de







Montag, 9. Dezember 2013

Warum Fortbildung so wichtig ist

Die Arbeits­welt hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Der Job auf Lebens­zeit ist selten geworden. Befristete Arbeits­verhält­nisse nehmen zu und immer mehr Flexibilität wird von dem Arbeiter gefordert. Auch der tech­nische Fort­schritt, die Globalisierung, das Internet und der demogra­fische Wandel verändern unsere Arbeits­märkte und Anforderungen. Um für die Arbeits­welt von morgen gewappnet zu sein, muss jeder sein Wissen anpassen und erweitern. Und das bedeutet lebens­lang zu lernen.

Auch der Fachkräftemangel in der Branche der Ermittler und Detektive ist deutlich spürbar geworden. Besonders ausgebildete Observanten, Rechercheure, Videotechniker und Ermittler in den verschiedensten Bereichen werden händeringend gesucht. Wer sich hier weiter bildet und lernt, stößt in einen Arbeitsmarkt vor, in dem er als zukünftiger Mitarbeiter herzlich Willkommen geheißen wird.

Weiterbildung ist die Fortsetzung jeder Art des Lernens nach Abschluss der Bildungs­phase in der Jugend und nach Aufnahme einer Berufs­tätig­keit. Das Nach­holen eines Schul­abschlusses gehört genauso dazu wie eine Umschulung oder Sprach­unter­richt.

Die Detektei Schütt in Hamburg und für die Region Norddeutschland, hat hier schon früh den Bedarf erkannt und durch nachhaltige Weiterbildung und Qualifizierung seit Jahren erfolgreich gearbeitet, um die Problemstellungen ihrer Kunden kompetenter bearbeiten zu können. Ganz wichtig sind auch die sogenannten „Soft Skills“, also persönliche und soziale Kompetenzen wie Eigen­initiative, Team- und Konflikt­fähig­keit unter Ermittlern, die durch ihr jeweiliges Spezialwissen Hand in Hand arbeiten müssen, um einen Fall erfolgreich zu lösen. Diese „weichen“ Qualifikationen – im Gegen­satz zum „harten“ Fachwissen, das natürlich in diesem besonderen Metier eine unabdingbare Voraussetzung darstellt,  wird von den Kunden nach unserer Erfahrung sehr geschätzt.

Auch Fremd­sprachen, vor allem gute Eng­lisch­kennt­nisse, und Wissen um betriebs­wirt­schaftliche Zusammenhänge sind mittlerweile sehr gefragt, da es Aufträge seitens des Kunden gibt, die einen Ermittler über die nationalen Grenzen seines Landes schnell einmal hinaus führen kann. Darüber hinaus muss so gut wie jeder Berufs­tätige heute kompetent mit Computer und Internet umgehen können, das gilt insbesondere auch für Privatdetektive und Ermittler.

Hier wurden von der Geschäftsführung der Detektei Schütt die Zeichen des demografischen Wandels in der Branche rechtzeitig erkannt und erfolgreich gegengesteuert. Erst jüngst wurde zum Ende des Jahres wieder ein Fachseminar in Berlin besucht, um sich auf den neuesten Wissenstand für Datenschutz im Ermittlergewerbe und forensische Sicherheitslösungen zu bringen. Gemeinsam wurde dort mit potenziellen Referenten die Qualifizierung für das jeweilige Wissensgebiet genau auf die Arbeitsanforderungen einer Detektei abgestimmt und eruiert, ob die gewonnenen Kenntnisse der Materie alle Voraussetzungen erfüllen, damit für die Kunden und deren Anliegen der größte Nutzen erzielt werden kann.

Doch berufliche Weiterbildung ist nicht nur Chefsache. Auch der einzelne ist verantwort­lich für seine Bildungs­biografie. Um die eigene Beschäftigungs­fähig­keit zu sichern, sollte jeder bereit sein, auch selbst Geld und Zeit in Weiterbildung zu investieren und sein Leben lang Neues zu lernen. Eine gute Faustregel ist es, das jeder einzelne Mitarbeiter, sei es nun in der Branche der Ermittler und Detektive oder in einem anderen Fachbereich, circa 10% seines Jahreseinkommen für die Fort, Weiter- und Ausbildung nutzt, damit die optimale Leistungsfähigkeit und persönliche Weiterentwicklung steigt und nicht stagniert. Die Welt um uns herum verändert sich mit jeden Tag, nur wer dort seine Lernbereitschaft zeigt, wird als Unternehmen seinem Kunden mit einem steigenden Anforderungsprofil gerecht werden

Im Jahr kommenden 2014 will auch die Detektei Schütt in Hamburg die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Verbänden aus der Branche weiter leben und vertiefen. Denn nur erfolgreich durchgeführte Weiterbildungen sind ein Beleg dafür, dass die gezielte Qualifizierung auch längerfristig ein wirkungsvolles Mittel für den Kunden ist, um bei schwierigen Aufgabenstellungen im Unternehmen das richtige Handwerkszeug gereicht zu bekommen. Denn als Detektei aus Hamburg ist es für uns wichtig, nicht nur hanseatische Traditionswerte zu leben, sondern unseren Kunden auch diese zu vermitteln, damit das Vertrauen entsteht, was nötig ist, um gute Arbeit leisten zu können und das geht am besten durch stetige Aus- und Weiterbildung!

Sollten Sie noch Fragen haben oder dieses Thema kommentieren wollen, treten Sie am besten über unsere Webseite www.detektei-schuett.de mit uns in Kontakt oder über Facebook.

Mittwoch, 27. November 2013

Fake Shops im Internet

Jedes Jahr aufs neue in der Weihnachtszeit beginnen die Menschen damit für ihre Liebsten Geschenke zu kaufen. Manche tun dies rechtzeitig, viele erst in letzter Minute aber ein großer Teil dieser Menschen bestellt die Geschenke über das Internet. Oft handelt es sich dabei um Elektronikartikel, Kleidung und Parfüme, die preislich sehr hoch angesiedelt sind aber dem Schenkenden ist nichts zu teuer – denn er konnte ja ein Schnäppchen „schießen“.

Diese „geschossenen“ Schnäppchen sind entweder gefälschte Markenartikel in so genannten Fake Shops, wenn sie denn tatsächlich ankommen oder das vermeintliche Schnäppchen wird gar nicht erst geliefert. Der Betrug beim Online-Handel ist Kriminalisten zufolge längst ein alltägliches Massendelikt. Gegen Vorkasse versprechen Kriminelle ihren Kunden Waren zu einem unschlagbar günstigen Preis – ohne die Produkte selbst zu besitzen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter mahnt deshalb die Verbraucher, während der Vorweihnachtszeit, in der deutlich mehr als sonst im Internet gekauft wird, besonders wachsam zu sein. Denn das Ärgerliche ist, fast nie gelingt es Polizei und Staatsanwaltschaften, die Täter dingfest zu machen. Aus ihrer Sicht ist die Zahl der Fälle zu groß, der Schaden für die Opfer dagegen oft zu gering, um den Ermittlungsaufwand zu rechtfertigen.

Viele dieser Kriminellen bauen diese Fake Shops mit einfachen Mitteln, ein großer Programmieraufwand ist dazu gar nicht nötig und mit falschen Ausweispapieren werden diverse Konten bei Banken eröffnet. Das fatale an diesen Internetgeschäften ist, dass es sich dabei oft um Kopien real existierender Onlineshops handeln und sich diese nur schwer unterscheiden lassen. Auf den ersten Blick wirken diese Shops durchaus seriös. Die Produktbilder, Geschäftsbedingungen und gelegentlich sogar das Impressum werden professionell erstellt, damit dem Kunden die nötige Seriösität vorgegaukelt werden kann. Durch ebenso professionelle Keywordprogrammierung können die Kriminellen sogar dafür sorgen, dass ihr virtueller Laden ganz oben bei einer der Marktführenden Suchmaschinen angezeigt und auch in Preisvergleichsportalen in den Top 3 gelistet wird. Dazu kommen dann positive Kundenbewertungen, die können die Betrüger entweder ganz legal kaufen oder schlicht stehlen.

Das die Täter soviel Erfolg mit ihrer Masche haben, liegt auch an der Schnäppchenmentalität der Verbraucher. Jeder Kunde freut sich, wenn er ein paar Euros sparen kann. Die Kunden die genügend Geld haben, freuen sich über das was sie sparen konnten und diejenigen, die weniger Geld haben, sind dankbar dafür sich einen hochwertigen Artikel leisten zu können. Einer Studie zur Folge sind schon über 2,4 Millionen geschätzte Verbraucher durch betrügerische Shop-Angebote in Deutschland hereingelegt worden.

Eine genaue Zahl zum Betrug mit Fake-Shops gibt es jedoch nicht, weil dieses Straftat in der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (noch) nicht ausgewiesen wird. Die Erfahrungen von Verbraucherschützern und der Justiz bestätigen jedoch die Schätzung des Branchenverbandes. Fragt man bei den Staatsanwaltschaften größerer Städte nach, erfährt man, dass dort häufig je 50 bis 60 Fake-Shop-Verfahren gleichzeitig liegen – ein Trend der insbesondere zu Feiertagen zunimmt. Auch die Verbraucherzentralen berichten von mehreren Dutzend neuen Hilfesuchenden jede Woche.

Selbst vor „kopierten“ Gütesiegeln schrecken die Betrüger nicht zurück, die die Verbraucher vor kriminellen Seitenbetreibern schützen sollen. Diese echten Siegel wurden auf der gefälschten Seite als vertrauensbildene Maßnahme einfach hineinkopiert oder von Hand via Photoshop hergestellt. Laut des europaweit größten Onlineshop-Gütesiegelanbieters Trusted Shop, werden ihre Siegel bis zu 100x im Jahr mißbräulich für betrügerische Absichten benutzt. Mittlerweile zählt die Polizei mehr Online Verbrechen als Einbrüche in Deutschland – wen wundert es, da durch einfachste Mittel schnell hohe Summen zusammen kommen und das Risiko erwischt zu werden, ist verschwindend gering.

Die Polizei versucht in ihrem bescheidenen Rahmen den Kriminellen bei zu kommen, doch letztendlich ist es der Verbraucher am PC, der, wenn er weiß worauf er zu achten hat, sich selbst am besten schützen kann. Dabei ist der der simpelste Schutz, den die Polizei den Geschädigten mit auf den Weg nach Hause gibt: „Von Angeboten, die zu günstig sind, um wahr zu sein, sollte man die Finger lassen."

Wir von der www.detektei-schuett.de haben für Sie als Leser die meisten Tipps im Internet einmal zusammen getragen, jedoch können wir auch beim besten Willen nicht vor der Gier oder der Geizmentalität eines Menschen schützen, dass müssen Sie schon selber tun.

• mißtrauen Sie Preisen die weit unter dem marktüblichen Niveau (30 bis 70 Prozent) sind
• die Seite ist erst sehr kurz online (überprüfbar unter www.denic.de für deutsche Seiten
• zum Seiten-Inhaber oder der Betreiberfirma gibt es keine oder nur spärliche Informationen
• es wird auf Vorkasse oder anonyme Zahlungsmittel bestanden
• es gibt viele Beschwerden in Verbraucherschutzforen über den Shop
• es gibt konkrete Warnungen vor der Webseite im Internet - einfach mal “googeln”
• im Impressum ist eine obskure ausländische Adresse als Firmensitz eingetragen
• es gibt keine kostenlose oder kostengünstige Kontaktmöglichkeit zum Seitenbetreiber
• Versuchen Sie anhand von Bordmitteln (Telefon;Internet, Telfonbuch etc.) vor einer Bestellung immer die Seriosität des Anbieters zu überprüfen. Achten Sie darauf, dass Identität und Anschrift des Anbieter sowie Widerrufs- oder Rückgaberecht leicht auffindbar und verständlich sind – und stimmen. Informationen dazu gibt es oft im Impressum. 
Wählen Sie stets sichere Zahlungsmethoden, beispielsweise Rechnung, Bankeinzug, Kreditkarte oder Online-Zahlungsservices wie PayPal. 
Nutzen Sie keine Bargeld-Transferservices wie Western Union vor allem, wenn Sie bisher noch keine positiven Erfahrungen mit dem Verkäufer gemacht haben. 
• Verzichten Sie auf Vorabzahlung. Sie haben praktisch keine Chance, Ihr Geld zurück zu bekommen, wenn es der Verkäufer nicht will. Auch Überweisungen auf normale Bankkonten sind nicht sicher !
• Auch die Bezahlmethode “ via Nachnahme” ist unsicher, da sie der Paketlieferant nicht erst in das Paket schauen läßt und sie dann bezahlen dürfen. Es ist genau Andersherum und erst wenn sie bezahlt haben dürfen sie das Paket öffnen und nicht selten ist dann einfach ein Backstein, Sand oder ein altes Telefonbuch drin.

Nutzen Sie den gesunden Menschenverstand und wenn Sie einmal Hilfe brauchen, können Sie uns gerne unter www.detektei-schuett.de kontaktieren.

Anbei eine Liste der aktuell bekannten Fake Shops - entnommen zur Verbreitung und Schutz für die Kunden von der Seite facto.de

aaaaa-bags.com
airmaxlaufschuhonline.com
arushop.de
belstaffjacke.com
best-quality-pills.com
billigebeatsbydrdre.org
burberryschaloutlett.de
christianlouboutin-outletstore.org
designer-second-hand-shop.com
dslr4less.com
eakkushop.com
elektro-berlin.eu
epexx.de
freerunlaufschuhe.net
garten-outlet.com
gebrauchte-lub.de
gucci-online-outlet.org
hermes-birking.com
louisvuittonpurses.info
luxushandysgmbh24.de
jamescarlfirm.webs.com
maxcoffee.de
mbtonlineshopdeutschland.com
melango.de
nikefreerun3damenhessen.com
nikeschuhedamende.com
online-dapoxetine.info
order-amoxicillin.info
pradadiscount.blogg.se
perfect-electronic.de
raybanoutlets-usa.com
restposten-seiler.de
rizostore.de
runningeshop.com
schuhewelt.de.com
schweizairmax.com
smartyfone.de
spyder-skijacken.eu
stoneisland-sale.com
taschenoutletdeutschland.net
techvogel.com
thesunglassesonlinestore.com
topdesignerbrands.org
voguede.com/de
wellensteyns.de
xenos.de
zenontechs.net

Donnerstag, 14. November 2013

Warum der Mensch seine Geheimnisse braucht

Jeder Mensch hat Geheimnisse, große wie kleine oder viele wie wenige. Es gibt Geheimnisse die erschüttern die Welt, man nehme diesbezüglich die jüngsten Veröffentlichen von Edward Snowden als Beispiel oder Geheimnisse, die sich eher im Privatleben abspielen zwischen Freunden oder Ehepartnern.

Was diese Geheimnistuerei jedoch alle miteinander in zweifacher Weise verbindet, ist die Tatsache, dass jeder es vor dem Anderen verbergen will oder muss und es gleichsam wieder Menschen gibt, die die Geheimnisse herausfinden wollen. Wann immer wir Menschen ein Geheimnis haben, befinden wir uns in der besonderen Situation und müssen uns darüber im klaren sein, das gerade eben jenes Geheimnis stets in Gefahr ist möglicherweise entdeckt zu werden.

Dabei sind die Motivationen gänzlich unterschiedlich und reichen von der bloßen Neugier des Menschen, dem Mißtrauen der Anderen oder der bezahlte Auftrag ein Geheimnis aufzudecken. Schon 1906 schrieb der bekannte Soziologe Georg Simmel in einer Abhandlung darüber:".. dass das Geheimnis eines der größten und geistigen Errungenschaften der Menschheit ist und jede Art von Kultur damit beginnt, eine Menge von Dingen zu verschleiern, um sich selbst oder andere zu schützen."

Der meiste Gebrauch von einem Geheimnis liegt im Selbstschutz, da der Mensch, wenn er etwas getan hat oder vorgibt etwas zu sein, im ersten Fall etwas verbergen möchte, weil er möglicherweise gegen ein Gesetz oder Regel verstoßen hat oder im zweiten Fall, seine gesellschaftliche oder soziale Integrität beschädigt hat. Oft liegt es auch daran, das der Mensch befürchtet eventuell nicht mehr respektiert zu werden, wenn dieser sich seinem Gegenüber öffnet oder eine Schwäche zu gibt. Im Fussball ist es zum Beispiel immer noch so, dass kein Profifussballer öffentlich zugeben würde homosexuell zu sein, weil er starke Repressalien zu fürchten hätte.

Geheimnisse sind aber auch ein Bindemittel zum füreinander Vertrauen und eine Basis für Beziehungen zwischen Menschen, Unternehmen, Staatsoberhäuptern oder Nationen. Wenn diese Geheimnisse aufgedeckt werden, kann das fatale Folgen haben, da sich dann das erwähnte Bindemittel aufzulösen beginnt und Mißtrauen zwischen den unterschiedlichen Parteien bildet. Daraus erfolgen weitere Geheimnisse die dann geschützt werden müßen und das bringt dann Menschen hervor, die eben jene Geheimnisse aufdecken sollen. Das kann der Lebensgefährte sein, der seinem Partner mißtraut, der Arbeitgeber, der seinem Angestellten nicht glaubt oder ganze Nationen die im Wettbewerb zueinander stehen um Ressourcen ganz unterschiedlicher Herstellung. Dann werden Privatdetektive engagiert um Geheimnisse aufzudecken und Beweise zu erbringen oder Agenten werden losgeschickt, um die Geheimnisse von anderen Nationen zu stehlen. Diesbezüglich ist wohl die Affäre um die Abhöraktivitäten der Amerikaner das beste Beispiel, als diese versucht haben das persönliche Mobiltelefon unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel anzuzapfen, um ihre Geheimnisse zu stehlen.

Das Wissen um das Geheimnis bedeutet Macht, doch das angewandte Wissen um diese Macht bedeutet einen entscheidenden Wissensvorsprung vor dem Geheimnisträger und versetzt uns Menschen in die Lage "Göttergleich" zu handeln. Das Geheimnis aufzudecken und die Wahrheit zu erfahren, weil oft ein Geheimnis mit einer Lüge verschleiert wird, versetzt den Wissensträger in die Lage entweder aktiv dagegen vorzugehen oder sein Gegenüber damit zu erpressen. Detektive haben in beiden Angelegenheiten sehr viel zu tun, wobei die Enttarnung einer Lüge öfter in das Metier fällt, als einen erpresserischen Geheimnisträger zu ermitteln.
Hierzu ist es interessant zu wissen, das insbesondere Dokumente, Dateien auf Computern oder Studien die mit einem Vermerk "Geheim" oder "Top Secrect" versehen sind, viel öfter und länger im Gedächtnis der Menschen haften bleiben, auch wenn diese völlig belanglosen und langweiligen Inhalt enthalten. Je stärker ein Mensch seine vermeintliche Unzulänglichkeit tarnt, eine Tat verschleiert oder mit einer Lüge versieht, um so stärker werden andere Menschen oder Institutionen versuchen, dieses Geheimnis zu lüften.

Geheimnisse können jedoch auch eine Last sein und nicht wenige brechen unter dem Druck zusammen, wenn es gilt solch eines für sich zu behalten. Solche Situationen haben auf den Körper des Menschen verschiedene Auswirkungen, insbesondere, wenn man in einem Gespräch einem Geheimnis immer näher kommt. Ein Großteil von Menschen gerät plötzlich ins Schwitzen, weil der Körper eine Anstrengung unternimmt möglichst normal gegenüber dem Gesprächspartner zu wirken und das übt Stress aus, der abgebaut werden muß. Bei manchen Menschen erhöht sich der Pulsschlag, der sehr gut an der Halsschlagader zu bemerken ist und regelrecht zu Pochen anfängt. Andere werden in ihren Bewegungen in der Gestik und Mimik fahrig, gelegentlich wird auch durch das schnelle Tippen des Beines unter dem Tisch der Druck abgebaut, um äußerlich ruhig zu erscheinen. Die wenigsten Menschen gelingt es Ihren Körper unter " Dampf" ruhig zu halten und ganz selten gibt es jemanden, der sein Geheimnis für sich alleine behält. Eine hohe Prozentzahl von Geheimnisträgern teilt sein Geheimnis mit einem Vertrauten, um der ganzen Sachen den Druck zu nehmen.  

Doch was ist nun das Fazit der Überlegung, wie viel Geheimnisse ein Mensch braucht?

In unser heutigen Zeit mit Internet, Email, SMS und sozialen Communities geben wir virtuell so viel wie nie an Geheimnissen Preis und machen uns zum gläsernen Bürger. Ein Mensch braucht ein Grundrecht auf das Geheimnis, das geben schon unsere Gesetzte im Bundesdatenschutzgesetz her, doch haben auch spezielle Institutionen ein Recht darauf an Geheimnisse zu kommen, die eventuell zum Schaden des Bürgers, des Unternehmens oder einer Nation genutzt werden können, um schlimmeres zu verhindern. Wie hoch der Preis der Freiheit sein wird, den wir zu zahlen haben ist heute noch nicht zu bemessen aber eine Nation, ein Unternehmen oder ein Bürger ohne Geheimnis bedeutet den Verlust seiner Freiheit, Würde und Unabhängigkeit - es wäre schlicht gesagt blanker Terror!

Als Autor möchte ich noch darauf hinweisen, das der Blogartikel in Passagen aus einem "Zeit-Artikel" stammt, der mich zum verfassen inspirierte, überaus interessant fand und mich nachdenklich stimmte. Sicherlich muß, da meine Detektei in der Branche einzuordnen ist, die von Berufswegen Geheimnisse aufdecken, sehr genau hinschauen, ob ein gesetzliches oder privates überwiegendes berechtigtes Interesse besteht, um einen Auftrag ordnungsgemäß abzuwickeln, um nicht gegen das geltende Gesetz zu verstoßen.

Wir von der www.detektei-schuett.de würden uns darüber freuen, wenn Sie Ihre Meinung zu diesem Standpunkt mitteilen würden, wie viele Geheimnisse der Mensch braucht. Entweder hier in der Kommentarsektion oder auf unserer Unternehmensseite bei Facebook.

Samstag, 19. Oktober 2013

DE-Mail - eine Totgeburt?


Wenn du nicht willst, dass jemand davon erfährt, dann lass es sein!“ chinesisches Sprichwort

Weder von Edward Snowden noch von Xkeyscore hört man in dem medialen Blätterwald in den letzten Tagen und Wochen ein paar Worte und ein ähnliche leises uninteressantes Dasein fristet auch das vom Staat als rechtssichere anerkannte Email System DE-Mail. Ein Grund sich damit einmal näher zu beschäftigen.

Die alltagsgebräuliche Email an sich ist als Kommunikationsmittel kaum noch weg zu denken, erfüllt jedoch im juristischen Alltag keine Anerkennung. Das liegt daran, das der Austausch von Informationen via Email nicht die erforderliche Schriftform erfüllt und auch Behörden wie Gerichte selbst dann diese Kommunikation nicht anerkennen, wenn diese verschlüsselt oder mit einem gültigen Zertifikat signiert worden sind. Der Grund liegt darin, das diese Kommunikation mit Zertifikat und Unterschriften auf Dokumenten nicht als fälschungssicher angesehen werden. Das sollte mit der genannten DE-Mail allerdings anders werden.

Bei der DE-Mail ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verantwortlich und soll helfen, jede Art von Vertrags- und Behördenschriftstücken des elektronischen Rechtsverkehr sicher zu machen und gerichtsfest zu digitalisieren. Für die höchste Absicherungsstufe ist sogar eine Autorisierungsstufe mit dem neuen Personalausweis nötig, auf dessen Chip sich ein Bürger ein personifiziertes Zertifikat laden lassen kann, welches ihm anschließend erlaubt eine DE-Mail mit einer qualifizierten, elektronischen Signatur zu versehen. Schon der Aufwand solch eine privilegierte DE-Mail zu bekommen ist mühsam und dauert unter Umständen Wochen. Das hört sich auf den ersten Blick ziemlich sicher an und wer bei der Telekom nachfragt, wird mit sicherheitsrelevanten Nebelkerzen überschüttet, die den Bürger mehr verwirren als Klarheit schaffen. Warum das so ist liegt in der Natur der Sache, denn schon der bekannte Chaos Computer Club warnte bereits vor der NSA Affäre, das auch die DE-Mail weder fälschungs- oder manipulationssicher ist.

Die Crux ist, das die DE-Mails zwar personifiziert und verschlüsselt übertragen werden aber von den Dienstleistern des Emailversand noch einmal geöffnet werden, weil sie diese auf Computerviren untersuchen. Das heißt im Klartext, eine verschlüsselte Email wird auf dem Weg zum Empfänger geöffnet, kann entschlüsselt, auf Viren geprüft und wieder verschlüsselt werden. Und da haben wir auch den wunden Punkt in dem Sicherheitssystem – der Moment, wo die Nachricht auf Viren untersucht wird, wird die Email geöffnet und kann manipuliert werden.

Das ist wie bei der Gepäckaufgabe am Flughafen, wo im Flughafenterminal der Gepäcklagerung die Kontrolleure die Koffer noch einmal öffnen, obwohl der Koffer von Ihnen als Passagier verschlossen wurde, bevor dieser in das Flugzeug verladen wird . Damit kann Ihnen jeder Mitarbeiter in der Gepäckabfertigung etwas in den Koffer legen oder entnehmen, ohne das Sie etwas davon merken. Kein sehr angenehmer Gedanke, oder?

Dieser wunde Punkt liegt in der Maßnahme begriffen, das die jeweiligen Sicherheitsorgane eine Schnittstelle brauchen, auch wenn gerichtlich genehmigt, um mögliche kriminelle oder terroristische Korrespondenz mitlesen zu dürfen. Das heißt, gelingt es einem Geheimdienst solch eine DE-Mail zwischen Behörden, Firmen, Sicherheitsorganen oder Bürgern die als Risikopersonen eingestuft werden, abzufangen, wird eben genau über diese Hintertür die Email geöffnet und kann manipuliert werden.

Das war aber eigentlich nicht der Sinn der DE-Mail, die trotz dieser Erkenntnisse immer noch als „sicher“ angepriesen und „verkauft“ wird. Sprich, eine gewöhnliche Email ist zwar leichter abzufangen aber für den professionellen Geheimdienst wird es in dieser Hinsicht kaum einen Unterschied machen, welche Verschlüsselung er öffnen muss bzw. welche Email es abzufangen gilt. Kein sehr beruhigender Gedanke, oder?


Des weiteren gibt es noch einen Knackpunkt dieser DE-Mail, möglicherweise jedoch nicht ausschlaggebend genug, um davon die Finger zu lassen, sollte aber durchaus erwähnt werden.
Eine DE-Mail Anschrift gilt als „ladungsfähige digitale“ Anschrift und Schriftstücke können daher rechtswirksam zugestellt werden. Damit muss derjenige, der eine DE-Mail Anschrift besitzt, stets darauf achten seinen virtuellen Briefkasten zu leeren, da durchaus bei Behördenschriftstücken Fristen anfangen zu laufen, die leicht in Vergessenheit geraten können, wenn der Empfänger sich nicht jeden Tag auf den neuesten Informationsstand seines Postkastens bringt.

Juristen und Internet Dienstleister raten daher schon von einer DE-Mail ab, da es sich dabei um einen nationalen Alleingang handelt und die anderen EU Staaten nicht erkennen lassen, sich diesem Verfahren anzuschließen.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Artiekl haben, wenden Sie sich gerne an www.detektei-schuett.de

Mittwoch, 4. September 2013

Mit künstlicher DNA erfolgreich gegen das Verbrechen

Um was geht es bei künstlicher DNA und wie hilft es Ihnen als Wirtschaftsuntenehmer dieses System, dass sind die vordringlichsten Fragen, die wir in diesem Blog vorrangig klären wollen.

Das DNA-Spray-System wie die „kDNA-Dusche“ korrekt bezeichnet wird, soll vor Überfällen und Einbruch schützen, in dem es potentielle Täter abschreckt und somit auch noch Wochen nach einem Raub die Identifizierung von Tätern ermöglicht. Machbar ist das, weil der Täter auf der Flucht von einer Sicherheitsanlage mit einer hauchfeinen Kunst-DNA besprüht wird, die sich großflächig über Kleidung und Körper verteilt, sich in feinsten Textilnähten und Hautfalten festsetzt und dort selbst mehrmaliges Waschen und Reinigen überstehen kann. Die versprühte Synthetik-DNA ist dabei Träger eines individuellen Codes, der in jeder Spray-Kartusche einzigartig ist, so dass ein Verdächtiger aufgrund von Anhaftungen zweifelsfrei einem Tatort zugeordnet werden kann. Auszulesen ist die synthetische DNA im Labor unter anderem bei den Kriminalämtern.

Nur Monate nach ihrer Installation führte erstmals in Deutschland eine „kDNA-Dusche“ zur Verhaftung eines Räubers. In seiner Vernehmung gestand der Mann nicht nur einen, sondern eine ganze Reihe von Überfällen auf Spielstätten in Hagen und Duisburg. Im Juli 2013 ist der 30-Jährige vom Landgericht Hagen wegen dieser zwölf Taten zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Laut Staatsanwaltschaft spielte die vom Wuppertaler Sicherheitsanbieter S.E.S Safety installierte „kDNA-Dusche“ eine wichtige Rolle bei der schnellen Aufklärung nach dem letzten Überfall.

Der zusätzliche Vorteil ist jedoch, dass bereits die Polizei vor Ort feststellen kann, ob eine
Person möglicherweise elektromikroskopisch kleine Partikel aus einer „kDNA-Dusche“ an sich trägt. Denn im Spray ist ein UV-Indikator enthalten, der unter ultraviolettem Licht auffällig leuchtet. Um die Spuren sichtbar zu machen, genügt eine entsprechende Handlampe, wie sie u. a. zur Spurensicherung bei allen größeren Polizeibehörden vorhanden ist.

Tatsächlich war das System mit künstlicher DNA bereits seinerzeit durchaus erprobt, da es bereits seit einigen Jahren etwa in Großbritannien, den Niederlanden, Neuseeland und Österreich unter anderem in Ladengeschäften und Gastronomie-einrichtungen eingesetzt worden war und auch in Deutschland schon mehrfach getestet wurde. So hatte beispielsweise die Polizei in Bremen und Bremerhaven im Rahmen eines einjährigen Pilotprojektes mit künstlicher DNA die Schirmherrschaft über die Installation dreier Sprühanlagen der von S.E.S eingesetzten Marke SelectaDNA in Bremer Tankstellen übernommen. Die Polizei in Frankfurt an der Oder setzte bereits damals ebenfalls auf die „DNA-Dusche“. Dort wurde das System eigens in so genannte „Lock-Autos“ eingebaut, um Autoaufbrecher auf frischer Tat zu markieren. Im Sommer 2013 wurde in Bremen schließlich ein Kfz-Aufbrecher durch die Polizei auf diese Art dingfest gemacht.

Dirk Brückmann, der Geschäftsführer der Detektei S.E.S/S.E.S Safety mit Sitz in Wuppertal, der die Anlage geplant und errichtet hat, weiß zu berichten, dass diese neuartige forensische Technologie sich damit in Deutschland beweisen konnte und ein erstklassiges, modernes Werkzeug für effektive Tataufklärung und Strafverfolgung ist.

In einem Interview erklärte Herr Brückmann zudem...“das es für ihn als Sicherheitsdienstleister vorrangiges Ziel ist, kriminelle Übergriffe von vornherein zu verhindern. Das innovative System ist darauf ausgelegt, in Verbindung mit deutlich sichtbaren Warnhinweisen eine hohe präventive Wirkung zu entfalten“

Das ist aber noch nicht alles. Vielmehr kann die Anlage auch im Ernstfall ein wesentliches Plus an Sicherheit darstellen – und somit ebenso zuverlässig wie unauffällig auslösen. Inzwischen ist das System mit künstlicher DNA ganz klar aus seinen Kinderschuhen herausgewachsen und ausgereift, die Anwendungsmöglichkeiten sind mittlerweile vielfältig.

Herr Brückmann führt diesbezüglich ganz klar aus: „...der Täter darf auf keinen Fall zusätzlich dadurch gereizt werden, dass sich eine Flasche mit Markierungsflüssigkeit über ihm entlädt. Daher ist der weithin verwendete Begriff, DNA-Dusche‘ eigentlich irreführend: Wir installieren bewusst ausschließlich ein System, das ein kaum wahrnehmbares, hauchfeines, farb- und geruchloses Spray ausstößt und damit psychologische Deeskalationsstrategien aufgreift.“

Darüber hinaus sei das Spray bei sachgemäßer Anwendung gesundheitlich unbedenklich, wie ein toxikologisches Gutachten des Kriminalistischen Instituts Jena jüngst bescheinigte.

Auch die Polizei zieht positive Bilanz zum Projekt, „Künstliche DNA‘“, denn der in den Spray-Kartuschen enthaltene, einzigartige Code der künstlichen DNA von S.E.S Safety wird nicht in elektronischen Datenbanken gespeichert.

...so halten wir die Beweiskette im Falle des Falles besonders kurz und juristisch wasserdicht“, sagt Herr Brückmann weiter.

Kommt es zu einem Einbruch oder Überfall, stellt die Polizei einfach die ausgelöste Kartusche sicher und kann die darin enthaltenen Restmengen unmittelbar zum Vergleich mit Anhaftungen beim Tatverdächtigen heranziehen. Der Umweg über eine Datenbank entfällt. Positiver Nebeneffekt: Es müssen vom Betreiber keine Datenschutzvorschriften beachtet werden, weil schlicht keine Daten erhoben werden.

Längst wird das innovative Sicherheitssystem auch in Deutschland bekannter. Eine Vielzahl an Medien hat bereits berichtet und S.E.S führt als einziger in Deutschland autorisierter Anbieter der „kDNA-Dusche“ der Marke SelectaDNA. Da das System sowohl für den Überfall- wie auch für den Einbruchschutz eingesetzt werden und in bestehende Alarmsysteme integriert werden kann, ist es für jedes Handel- und Dienstleistungs-unternehmen ebenso interessant, wie für größere Gewerbe- und Industriebetriebe.

Wenn Sie mehr über die fantastische Technik erfahren möchten, können Sie entweder uns von der www.detektei-schuett.de kontaktieren für den Standort Hamburg und Norddeutschland oder sich Informationen unter den folgenden Links heranziehen:


Sonntag, 11. August 2013

Der stille Beobachter


Passend zu dem Thema um Edward Snowden und Xkeyscore möchten wir an dieser Stelle unsere kleine Serie bezüglich Big Brother mit den rechtlichen Grenzen der Videoüberwachung am Arbeitsplatz fortsetzen.

In den letzten Jahren ist die Überwachung durch Videosysteme billig und Miniaturbauweise auch unauffällig geworden. Es fängt an, bei einer Kamera im Notebook, die über eine Remote Funktion ferngesteuert werden kann, einer Stecknadelkopfgroßen Kamera im Rauchmelder oder ganz offensiv als Dome unter der Decke montiert. Doch viele der Überwachungen sind rechtlich nicht zulässig und die rechtlichen Hürden sind von dem Gesetzgeber nicht ohne Grund sehr hoch angesetzt worden. Ob sich nun im Einzelfall an die bestehenden Gesetze gehalten ist natürlich eine ganz andere Frage. Der Beweiswert von solchen Aufzeichnungen hängt zum einen von der Einhaltung von strikten Vorgaben und den jeweiligen Richtern ab, denn nicht selten haben Arbeitnehmer wegen verbotener Videoüberwachung bereits Schmerzensgelder zugesprochen bekommen.

Bei einer Videoüberwachung im Büro oder Geschäft wird zum einen nicht nur der Kunde überwacht, um zu ermitteln, ob dieser einen Diebstahl begeht, sondern auch der langjährige Mitarbeiter. Natürlich lassen sich durch solche Aufzeichnungen nicht nur Diebstähle feststellen, sondern auch, wann bestimmte Räumlichkeiten aufgesucht oder verlassen werden und mögliche Bummelei am Arbeitsplatz. Das geht von Raucherpausen über ein halbes Dutzend Toilettengängen oder der Versammlung von Kollegen in der Küche, wo wieder einmal der berühmte Bürokaffeklatsch abgehalten wird.

Wenn ein Arbeitnehmer tatsächlich aufgrund dieser Videoüberwachung ein Fehlverhalten nachgewiesen werden kann und deshalb eine Kündigung erhält, wird oft, wenn es vor das Arbeitsgericht das Video als Beweismittel vorgelegt. Nicht selten kommt es vor, dass der Anwalt des Arbeitnehmers daraufhin ein Beweisverwertungsverbot beantragt, da es oft der Fall ist, das solche Videos das einzige Beweismittel sind. Wenn dem Beweisverwertungsverbot dann stattgeggeben wird, weil das Recht der informationellen Selbstbestimmung des Arbeitnehmers verletzt wurde, ist die Folge eine Unwirksamkeit der Kündigung.

Doch unter bestimmten Voraussetzungen kann solche eine Videoüberwachung durchaus zugelassen sein, wie jüngst ein Gericht wie folgt urteilte:

Denn wenn der konkrete Verdacht einer strafbaren Handlung oder einer schweren Verfehlung zu Lasten des Arbeitgebers besteht und weniger einschneidene Mittel zur Aufdeckung des Verdachts ergebnislos ausgeschöpft sind, ist der Einsatz praktisch das einzig verbleibende Mittel und nicht unverhältnismäßig.“

Es gibt mittlerweile diverse Gerichtsurteile zu diesem Thema und es kommt immer wieder bei diesem Thema zu weiteren Einzelfallentscheidungen. Dabei kann es sich durchaus um Kameras handeln die nur als Attrappen dienen, die dementsprechenden Druck auf Arbeitnehmer erzeugen können oder tatsächlich möglichen Webcams, die oft Serienmäßig eingebaut sind in Notebooks und nicht selten bei Außendienstmitarbeitern als Dienstnotebooks verwendet werden. Auch hier könnte eine mögliche Remote Fernsteuerung eine Überwachung möglich machen.

Auch wenn im Betrieb die Videoüberwachungkameras in den meisten Fällen dazu eingesetzt werden Straftaten aufzudecken, ist die Gefahr der Auswertung von Arbeitsleistungen des Arbeitnehmers natürlich nicht auszuschließen. Insbesondere der Betriebsrat steht bei solchen Maßnahmen ein Mitbestimmungsrecht zu, so wie es in dem Betriebsverfassungsgesetz niedergeschrieben worden ist.

Die unzulässige Installation von Kameras kann für den Arbeitgeber natürlich auch weitere unangenehme Folgen haben, wenn diese entweder zufällig entdeckt oder vor Gericht als unzulässig erklärt werden. Der Arbeitnehmer kann durchaus mit erklecklichen Summen als Schmerzensgeld rechnen, mal ganz davon abgesehen von dem Imageschaden im Betrieb und nach Außen für den Kunden, siehe Beispiele bei Aldi und Lidl. Das die Arbeitnehmer die von solch einer Überwachung dann zu einem späteren Zeitpunkt Kenntnis erhalten, ist sicherlich nicht förderlich für den Betriebsfrieden.

Wie viele datenschutzrechtliche Fragen, befindet sich auch die Videoüberwachung und der rechtlichen Bewertung in Bewegung. Wenn Sie einmal solche eine Überwachung benötigen und von der Installation bis hin zu der rechtlichen Lage eine kompetente Beratung brauchen, stehen wir von der www.detektei-schuett.de gerne zur Verfügung.

Sonntag, 4. August 2013

Detektivkosten Erstattungsfähig bei Unterhaltrechtsstreitigkeiten

"Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden". Zitat von Wilhelm Busch

Eine gute Nachricht für alle, die im Falle einer Scheidung über den Unterhalt streiten, gab es mitte Juli zu vermelden.

Es trug sich zu, dass der Bundesgerichtshof über die Frage zu entscheiden hatte, ob Detektivkosten für die Erstellung eines umfassenden Bewegungsprofils einen geschiedenen Ehepartners im Rahmen eines Unterhaltsrechtsstreits erstattungsfähig war oder nicht.

Im genannten Fall war der Kläger zuerst zu der Zahlung eines nachehelichen Unterhalts verurteilt worden, da die Ehepartnerin Unterhalt eingeklagt hatte, mit der Begründung eine Beziehung mit einem neuen Lebenspartner beendet hatte – später jedoch wieder aufleben ließ.

Anschließend erfolgte von dem Kläger eine Vorbereitung einer Abänderungsklage und dieser beauftragte einen Detektiv mit der Feststellung, ob die ehemalige Ehefrau eine verfestigte Lebensgemeinschaft i.S.v. § 1579 Nr. 2 BGB unterhalte. Der engagierte Detektiv überwachte daraufhin die Fahrten der Beklagten mit einem an ihrem Fahrzeug heimlich angebrachten GPS-Sender.

Da die Beklagte vorprozessual die Voraussetzungen für einen Wegfall ihres Unterhaltsanspruchs verneint hatte, erkannte sie im anschließenden Abänderungsverfahren den Antrag des Klägers auf Wegfall seiner Unterhaltspflicht an. In dem Anerkenntnisurteil wurden ihr die dann Kosten des Verfahrens auferlegt.

Doch dann folgte im nachfolgenden Kostenfestsetzungsverfahren der Steit zwischen den beiden ehemaligen Ehepartnern darum, ob auch die Detektivkosten des Klägers von der Beklagten zu erstatten seien. Dies bejahte der Bundesgerichtshof in einem anschließenden Urteil wie folgt:

Zu den Prozesskosten, die auf der Grundlage der Kostengrundentscheidung festgesetzt werden können, zählen nicht nur die durch Einleitung und Führung eines Rechtsstreits ausgelösten Kosten, sondern auch solche Kosten, die durch rechtmäßige Maßnahmen zur Vorbereitung eines bevorstehenden Verfahrens ausgelöst werden. Dazu können auch Detektivkosten gehören, wenn sie auf der Grundlage eines konkreten Verdachts zur Durchsetzung des Rechts notwendig waren, sich in angemessenem Verhältnis zur Bedeutung des Streitgegenstandes halten und die erstrebte Feststellung nicht einfacher oder billiger zu erzielen war. Das gilt grundsätzlich auch für die Ermittlung von Indiztatsachen für eine vom Unterhaltsberechtigten bestrittene verfestigte Lebensgemeinschaft.

Die unterliegende Partei hat die Kosten des Rechtsstreits allerdings nur insoweit zu tragen, als sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig waren.

Das ist bei Kosten zur Beschaffung von Beweismitteln nur dann der Fall, wenn diese im Rechtsstreit verwertet werden dürfen. Daran fehlt es bei einem durch GPS-Sender erstellten umfassenden personenbezogenen Bewegungsprofil. Denn die Feststellung, Speicherung und Verwendung greift in unzulässiger Weise in das durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein. Ein solcher Eingriff kann zwar durch die Wahrnehmung überwiegender schutzwürdiger Interessen der Allgemeinheit unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit, etwa im Rahmen des § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StPO, gerechtfertigt sein (vgl. insoweit auch BGH Urteil vom 4. Juni 2013 – 1 StR 32/13 – zur Veröffentlichung bestimmt).

Um den Begründung des Gerichts mit einfacheren Worten zu erklären, haben sich zwei entscheidene Sachverhalte ergeben.

  1. Die Ehepartnerin mußte die Kosten eingeschränkt für den Detektiv tragen, jedoch nicht den Kostenaufwand für das eingesetzte GPS Gerät.

Dazu sagt der Bundesgerichtshof in seinem Urteil:
    Das ist bei Kosten zur Beschaffung von Beweismitteln nur dann der Fall, wenn diese im Rechtsstreit verwertet werden dürfen. Daran fehlt es bei einem durch GPS-Sender erstellten umfassenden personenbezogenen Bewegungsprofil. Denn die Feststellung, Speicherung und Verwendung greift in unzulässiger Weise in das durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein. Ein solcher Eingriff kann zwar durch die Wahrnehmung überwiegender schutzwürdiger Interessen der Allgemeinheit unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit, etwa im Rahmen des § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StPO, gerechtfertigt sein (vgl. insoweit auch BGH Urteil vom 4. Juni 2013 – 1 StR 32/13 – zur Veröffentlichung bestimmt).

    Durch den Einsatz des GPS Gerätes wurde gegen verbürgte Recht auf informationelle Selbstbestimmungsrecht verstoßen. Obwohl dies erlaubt wäre im Fall der Wahrnehmung überwiegender, schutzwürdiger Interessen der Allgemeinheit unter Beobachtung der Verhältnismäßigkeit. Doch in diesem Fall wäre auch mit einer punktuellen persönlichen Beobachtung ein milderes geeignetes Mittel zum Nachweis einer verfestigten Lebensgemeinschaft möglich gewesen und deswegen ist die durchgeführte Überwachung mittels eines GPS-Systems ein unverhältnismäßiger Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Beklagten. Durch diese Verletzung des Rechts ist eine Erstattung für das GPS nicht möglich.

Wenn Sie als Betroffener einmal Hilfe brauchen in Verbindung eines Unterhaltrechtstreites, dann wenden Sie bitte unter www.detektei-schuett.de und wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sonntag, 28. Juli 2013

Neuland Internet und das verlorene Emailgeheimnis

"DingDong Die kleine Angela möchte bitte aus dem Neuland abgeholt werden" Tweet von Ralf Appelts nach der Pressekonferenz von Angela Merkel und Barack Obama in Berlin.


Mittlerweile wird es um Edward Snowden und Prism leiser in den Medien, doch beschäftigt ein aktueller Fall von Kontrolle „Big Brother ist watching you“ derzeit ein Gericht. Dabei geht es um die Kontrolle eines Arbeitgebers, der den Email Account seines Mitarbeiters kontrolliert und gelesen hat. Die Frage ist, gilt dort das Postgeheimnis und war die Kontrolle unzulässig oder durfte der Arbeitgeber den Emailaccount einer näheren Untersuchung unterziehen?

Bevor nun ein Aufschrei der Entrüstung sich die Bahn bricht, ist es wichtig zu wissen, dass eine gesetzliche Regelung zur Nutzung von Internet und Email am Arbeitsplatz „noch“ nicht in Stein gemeißelt ist und nicht existiert. Denn, wie Frau Merkel, auch wenn viele Menschen bei diesem Ausspruch herzlich gelacht haben, dass das Internet „Neuland“ ist, entspricht es doch der Wahrheit, das es hier noch keine einschlägigen Regeln und Gesetze vorliegen. Die Gesetzeskarte wird immer noch kartographiert und es gibt für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer immer noch viele weiße Flecken auf der Landkarte des Gesetzesneulandes.

Tatsächlich ist es so, das die Nutzung von Internet und Emailgebrauch durch den geschlossenen Arbeitsvertrag oder der vorliegenden Betriebsvereinbarung von Unternehmen geregelt wird und das sehr individuell. Klingt komisch, ist aber wirklich so und hier liegen auch die Fußangeln im so genannten Neuland von Frau Merkel.

Es ist wichtig zu wissen, ob die Nutzung des Dienst PC zum schreiben privater Nachrichten gestattet ist oder nicht. Hat der Arbeitgeber im Vertrag festgesetzt, dass das private schreiben nicht erlaubt ist und der Arbeitnehmer handelt dem zuwider, darf der Arbeitgeber diesen Emailaccount stichprobenartig kontrollieren. Ist trotz der Zuwiderhandlung des Arbeitnehmers die Email eindeutig als private Email gekennzeichnet, darf der Arbeitgeber diese Email nicht lesen. Jedoch und das ist wohl jeden Menschen klar, geht dieses Verbot an der Realität des Lebens vorbei und hat der Arbeitgeber erst einmal „aus Versehen“ Einblick in die private Korrespondenz erhalten, ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen.

Weiterhin gibt es eine weitere Ausnahme, nämlich dann, wenn der Arbeitgeber zwar Kontrollen angedroht hat aber davon länger keinen Gebrauch macht. Dann haben wir das so genannte geduldete Gewohnheitsrecht und der Arbeitgeber muß sich das Einverständnis des Arbeitnehmers einholen, will er dann wieder von seinem Kontrollrecht gebrauch machen. Da ist Konfliktpotential zwischen Arbeitgebet und Arbeitnehmer natürlich vorprogrammiert. 
 
Doch was ist, wenn der Arbeitnehmer krank ist, auch für längere Zeit und der Geschäftsbetrieb gestört werden könnte, wenn wichtige Informationen nicht eingesehen werden können? Der Arbeitgeber muß seiner Pflicht genüge tun und den Arbeitnehmer versuchen zu erreichen, um das Einverständnis einzuholen, den Account einsehen zu dürfen. Ist der Arbeitnehmer aber nicht erreichbar und der Arbeitgeber hat es versucht, darf dieser den Emailaccount öffnen – am besten natürlich unter Zeugen und einen Protokoll, wann und wie dieser versucht hat den Arbeitnehmer zu erreichen.

Ist die private Nutzung im Arbeitsvertrag aber ausdrücklich gestattet, gilt das Telekommunikationsgesetz und der  Arbeitgeber muss sich an das Fernmeldegeheimnis halten. Somit darf dieser weder dienstliche, noch private  Emails lesen.

Es ist und und bleibt also schwierig, insbesondere, wenn der Arbeitgeber fürchten muß, dass der Arbeitnehmer in privat gekennzeichneten Emails möglicherweise sensible Informationen versendet und dem Unternehmen schadet. Natürlich sind das Einzelfälle, beinhalten aber genügend Sprengstoff, um im Unternehemn und auch in der Wahrnehmung nach Außen hin zur Öffentlichkeit einen kleinen Skandal auszulösen, den sicherlich jedes Wirtschaftsunternehmen zu vermeiden sucht.

Sollten Sie Fragen haben oder befürchten, dass Ihr Unternehmen ein Informationsleck hat, dann nehmen Sie bitte unter www.detektei-schuett.de Kontakt mit uns auf.

Samstag, 20. Juli 2013

Whistleblower dürfen das!

Seit dem Edward Snowden die Internetbespitzelung der NSA und des britischen Geheimdienstes offengelegt hat, ist um den Tatbestand des „Whistleblowings“ eine heiße Diskussion entbrandt.
Wie im letzten Artikel bereits besprochen, kann dieses offenlegen von Informationen in der Wirtschaft, wenn es um Einkaufspreise, Margen und Kundenbeziehungen geht, schlimmer noch, um technische Produktgeheimnisse, für den normalen Mittelständler das existentielle Aus bedeuten.
Doch anders wie in den USA, genießen deutsche Whistleblower sogar arbeitsrechtlichen Schutz, wenn diese sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Sie brauchen also nicht wie Edward Snowden um die halbe Welt flüchten, sondern bleiben einfach Daheim vor dem Kaminfeuer sitzen und stellen ganz sicher keinen Asylantrag in Russland. Das glauben Sie nicht? Es ist aber aber tatsächlich so.
Eine der Regelungen besagt, dass ein Mitarbeiter vor der Kündigung sicher ist, wenn er erfolglos versucht hat die Probleme in der Firma intern zu klären, es kein diskreteres Mittel gab und er in gutem Glauben einen Missstand von öffentlichem Interesse zur Anzeige bringt. Das heißt also, der Mitarbeiter geht straffrei aus. Natürlich darf der Mitarbeiter die Betriebsgeheimnisse nicht dem Konkurrenten oder dem Wettbewerb mitteilen, denn es geht ja darum einen Mißstand aufzudecken und keinen Wettbewerbsvorteil aufzudecken. Trotzdem ist jedoch Vorsicht geboten und deutsche Unternehmen tun gut daran die Arbeit von Detekteien in Anspruch zu nehmen, wenn der Verdacht auf Geheimnisverrat besteht, denn davon hängen Arbeitsplätze und Existenzen ab.
Ein Lichtblick am Ende es dunklen Tunnels ist es also für Arbeitgeber, dass das "Whistle blown" kein Freibrief für die Mitarbeiter ist, denn es müssen schon erhebliche Mißstände aufgedeckt werden, die so ein Handeln rechtfertigen. Der daraus resultierende Imageschaden, ob der Mitarbeiter nun Recht hatte oder nicht, bleibt natürlich trotzdem bestehen, denn die Kunden werden eben diesen Firmennamen stets mit einem Skandal oder wenigesten einen Eklat in Verbindung bringen.
Was können Unternehmen also tun, um solchen Vorfällen vorzubeugen? 
Nun zum einen, ist das offene Gespräch mit dem Mitarbeiter immer noch die beste Möglichkeit etwaige Mißstände aus der Welt zu schaffen und somit einen Selbstreinigungsprozess in Gang zu setzen. Wenn auch das nicht hilft und der Mitarbeiter im Verdacht steht eventuell solche Vorfälle inzeniert zu haben oder unter dem Schirm des Arbeitschutzes zum Wettbewerber zu gehen und Kunden sowie Geheimnisse mit zunehmen, sind natürlich Profis aus der Detekteibranche gefragt.
Wenn Sie Fragen haben, wie wir Ihnen von der www.detektei-schuett.de helfen können, um das schlimmste zu verhindern, dann nehmen Sie bitte jederzeit mit uns Kontakt auf. Denn in solchen Fällen geht kann es manchmal nur noch um Stunden, bevor die Öffentlichkeit oder der Wettbewerb informiert wird.


Sonntag, 7. Juli 2013

Adlerauge "Snowden" sei wachsam

Mittlerweile ist es in der Presse rauf und runter gebetet worden. Ob Prism, Tempora, Google, soziale Netzwerke oder die Chinesen: Regierungen und Firmen speichern immer mehr Daten und scheuen sich auch nicht ihre „Freunde“ abzuhören und Feinde erst Recht.

Insbesondere die Wirtschaftsspionage ist ein interessantes Betätigungsfeld für Abhör- und Hackerspezialisten, da sich durch das Wissen um den Wettbewerbvorteil Millionen von Euro einsparen oder erwirtschaften lassen. Natürlich wird die Wirtschaftsspionage, wenn es sich nicht gerade um die Regierungsebne handelt, nicht mit den Netzwerkschnüffeleien der Amerikaner, Briten, Chinesen und Russen vergleichen lassen, doch auch im Mittelstand kann so eine Lauschattacke ein Geschäft kosten und manchmal über das Wohl und Wehe einer ganzen Belegschaft entscheiden.

So gläsern dem Wettberwerber ausgeliefert zu sein, hinterläßt wohl bei jedem ein mulmiges Gefühl und im Grunde genommen sollte das auch genau so sein. Wie der Bürger, muß auch die Ebene von geschäftlichen Entscheidern der Unternehmen geschützt werden. Um sich dort aber ausreichend zu schützen, bedarf es schon Spezialisten, die sich mit den nötigen Abwehrmaßnahmen auskennen.

Während die Detektei Schütt in der Lage und über das Fachwissen verfügt, um den Ottonormalverbraucher zu schützen, der sich abgehört glaubt, sei es durch seinen Expartner, Journalisten, die eventuell investigativ recherchieren und so manche Grenzen des legalen überschreiten oder einen zu wissbegierigen Nachbarn, auch so etwas gab es schon, braucht der Unternehmer aus dem Mittelstand schon hochwertigere Spezialisten, die sich mit dieser Materie auskennen. Auch dort kann die Detektei Schütt unter der zu Hilfenahme eines Kooperationspartners seine Dienste anbieten.

In den Zeitungen liest man tagtäglich, das Edward Snowden der zur Zeit meist gejagte Mann der Welt ist. Interessant dabei ist, das es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Terrorsiten handelt, der mit Maschinengewehr und Sprengstoffattentaten seine Umwelt gefährdet, sondern mit Informationen. Diese Informationen, in diesem Fall auf der Regierungsebene, sind so wertvoll und brisant, das die USA zurecht nichts unversucht läßt, Edward Snwoden habhaft zu werden. Für Unternehmen sollte dies ebenfalls gelten, denn nicht mit Kugeln und Sprengstoff wird Ihnen gedroht, sondern mit einem Informationssicherheitsleck. Dabei kann es sich entweder um ein Leck von Außen handeln, damit sind Telefon- und Internetwanzen gemeint, sondern der eigene Mitarbeiter wird zu einer unterschätzten Gefahr.

Vielleicht rüttelt die Diskussion des Gehmeinsverrats um Edward Snowden auch die Verantwortlichen von Unternehmern wach, die dieser Gefahr bis heute eventuell noch skeptisch gegenüberstanden. Wenn Sie glauben abgehört zu werden, was auch bei Privatmenschen des bürgerlichen Umfelds durchaus, das können wir Ihnen aus unser langjährigen Erfahrung in diesem Metier bestätigen, vorkommen kann, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns gerne unter www.detektei-schuett.de

Sind Sie eine Person des öffentlichen Lebens und fühlen sich benfalls (technisch) verfolgt oder ein Unternehmen, was möglicherweise mit dem asiatischen Raum Geschäfte tätigt und fürchtet abgehört zu werden, dann wenden Sie sich ebenfalls unter www.detektei-schuett.de an uns, denn wir können Ihnen mit hochwertiger Spezialausrüstung über einen kompetenten Kooperationspartner helfen.

Wir verkaufen und vertreiben keine Abhörgeräte oder ähnliche technische Spielereien, wie so mancher Mitbewerber in unserer Branche, um sein Gegenüber abzuhören. Obwohl wir oft Anrufe oder Emails erhalten, in denen wir gebeten werden auf diesem Sektor tätig zu werden, denen möchten wir auf diesem Wege schriftlich eine Absage erteilen. So profan sich dieser Satz vielleicht anhören mag aber „Wir gehören zu den Guten“ und haben kein Interesse an solchen dubiosen Praktiken!

Montag, 1. Juli 2013

Hamburg, den 01 Juli 2013 – Die Detektei Schütt feiert ihren achten Geburtstag.


Die Detektei, die sich als Dienstleister für den Wirtschafts- und Privatsektor versteht, blickt auf erfolgreiche acht Jahre mit kontinuierlichen Wachstum zurück. 

Zahlreiche namenhafte Unternehmen und Privatpersonen aus allen Branchen und Gesellschaftsschichten setzen auf die Fähigkeiten der Ermittler der Detektei Schütt und wurden bis zum heutigen Tag nicht enttäuscht. 

Die Philosophie der Detektei Schütt, fair und transparent für den Auftraggeber zu bleiben, sorgte dafür, dass sich über die vergangenen Jahre hinweg eine zufriedene Stammkundschaft bildete. Hinter den Erfolgen steht jedoch nicht nur der Geschäftsführer Martin Schütt alleine, sondern ist ebenfalls den zahlreichen Ermittlern zu verdanken, die mit ihrem Know How aus Polizei- und Sicherheitsunternehmen die Detektei Schütt voran gebracht haben. 

Obwohl die Detektei damit wirbt in Hamburg und Norddeutschland zu ermitteln und in dieser Region das Kerngeschäft betreibt, hat der Firmeninhaber zahlreiche bundesweite Kontakte und kann auch im Ausland seine Dienste anbieten, wenn es gilt grenzübergreifend zu handeln.

Sollten Sie also einmal in Not geraten, dann wenden Sie sich am besten an die:

www.detektei-schuett.de


Sonntag, 30. Juni 2013

Krank und trotzdem unterwegs...


"Einem Kranken kann es nicht helfen, daß er in einem goldenen Bett liegt"

Wissen Sie als Arbeitgeber eigentlich was der Arbeitnehmer tun darf, wenn er krankgeschrieben ist?

Grundsätzlich gilt, so argumentieren die Arbeitsgerichte, die sich vielfach mit diesem Thema beschäftigen müssen, dass ein arbeitsunfähiger Arbeitnehmer während seiner Ausfallzeit dafür Sorge tragen muss, dass er die Arbeitsunfähigkeit schnellstmöglich überwindet. 

Was der Arbeitnehmer alles tun darf, kommt aber immer auf die vorliegende Krankheit an.

Als Beispiel sei hier das Landesarbeitsgericht (LAG) Mecklenburg-Vorpommern angeführt, das in einem vorliegenden Fall eine Entscheidung treffen mußte.

Der Arbeitnehmer, um den es ging und Klage gegen seinen Arbeitgeber führte, hatte, während er krankgeschrieben war ein Vorstellungsgespräch bei einem anderen Betrieb wahrgenommen. Das erfuhr der Arbeitgeber und schickte diesem sofort eine außerordentliche Kündigung zu. Doch das
LAG entschied, das dem Arbeitnehmer, trotz Krankheit aus rechtlicher Sicht kein Vorwurf zu machen war. Seine Krankheit beschränkte sich aus der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit seines rechten Armes und er hatte die Auflage, seinen Arm nicht zu belasten und alles zu unterlassen, was eine Genesung nicht förderlich ist. Da bei einem Vorstellungsgespräch, jedoch nichts geschah, was der Genesung entgegenwirkte oder seinen Arm schädigte, war die Kündigung unwirksam. Auch die Tatsache, dass sich der Betroffene vom Betrieb wegbewerben will, innerhalb seiner Krankheit, rechtfertigt alleine keine Kündigung. (Urteil vom 5.3.2013, Az. 5 Sa 106/12).

Seine Rechtsposition wird durch Artikel 12 des Grundgesetzes abgesichert, der gewährleistet, dass man sich seinen Arbeitsplatz frei auswählen darf. Dies gilt generell auch bei kranken Arbeitnehmern.

Sonntag, 23. Juni 2013

Arbeitnehmer müssen Vorwürfe bei Mobbing beweisen

Wollen Arbeitnehmer vor Gericht wegen Mobbings Schmerzensgeld einklagen, müssen sie ihre Vorwürfe auch beweisen. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, zu diesem Zweck die Beweismittel wie zum Beispiel die Unterlagen einer Detektei heraus zugeben, denn dies würde die gesetzliche Beweislast umkehren. So entschied das Landgericht aus Rheinland Pfalz.

In dem besagten Fall fühlte sich ein Arbeitnehmer von seinen Kollegen gemobbt, als diese ihn fehlend in ein Anwesenheitsbuch eintrugen, obwohl dieser sich krank gemeldet hatte. Daraufhin verlangte der Arbeitnehmer Schmerzensgeld von seinem Arbeitgeber. Zu diesem Zweck forderte der Arbeitnehmer auch die Herausgabe der Unterlagen einer Detektei, die ihn in der Vergangenheit während seiner Krankheit observiert hatte.

Die Detektei war von dem Arbeitgeber engagiert worden, weil dieser erhebliche Zweifel an der Krankheit seines Arbeitnehmers hatte und lies diesen beobachten. Die Detektei konnte feststellen, dass der Arbeitnehmer während seiner Krankmeldung auf einer Baustelle arbeitete.

Das Gericht entschied daraufhin, dass der Arbeitgeber weder die Detektei benennen muß, noch die gesammelten Unterlagen herausgeben muß. Es gehe dem Arbeitnehmer allein um sein Schmerzensgeld im besagten Mobbing und er wolle mit den Informationen der Detektei seine Klage weiter begründen, doch zuvor müsse dieser das Mobbing nachweisen und trage dabei die Beweislast. Solange also nicht das Mobbing bewiesen ist, kann der Arbeitnehmer nicht auf die Unterlagen zugreifen oder Angaben zu der Detektei erhalten.

Haben Sie noch Fragen, dann wenden Sie sich bitte unter www.detektei-schuett.de an uns oder besuchen Sie uns bei Facebook unter "Detektei Schütt".

Sonntag, 17. März 2013

Wer viel Geld hat, hat viele Verwandte

--> Gestorben wird immer sagt der Bestatter gemeinhin und damit hat diese Branche eine krisensichere Arbeit.

Doch wo gestorben wird, hinterläßt der Verstorbene auch etwas, manchmal sind es ein Berg von Schulden, manchmal etwas in digitaler Form, wie in einem voran gegangen Artikel bereits erwähnt und manchmal auch etwas von immensen Wert.

Die Ermittlungspflicht bei Erbangelegenheiten unterliegt dem Nachlassgericht oder einem Nachlasspfleger, die nun die schwere Aufgabe haben die Erben zu ermitteln. Das ist oft leichter gesagt als getan und nicht immer führen solche Nachforschungen zum Erfolg. Denn wenn keine Erben ermittelt werden können, so fällt der gesamte Nachlass in der Regel an den Fiskus und somit dem Staat zu.

Doch nicht immer ist es klar wer eigentlich erbt und oft werden dann so genannte „Erbenermittler“ eingesetzt, die mit Nachlasspflegern, Notaren oder Gerichten zusammenarbeiten und in deren Auftrag umfangreiche Recherchen anstellen, um den „Glücklichen“ zu finden. Viele Erben, insbesondere die 2. Weltkriegsgeneration sind durch Flucht in andere Länder gegangen oder vertrieben worden und ganze Familien wurden auseinander gerissen. Über die ganze Welt verstreut sind nun Erben aller Art und sollen gefunden werden.

Nicht selten findet auch eine Zusammenarbeit von Nachlasspflegern, Notaren oder Gerichten mit Privatdetektiven statt, deren tägliches Brot es ist zu recherchieren und über Kontakte in der ganzen Welt verfügen. Doch Privatdetektive bekommen bei solchen Ermittlungen keinen festen Tagessatz, sondern arbeiten ausschließlich auf Erfolgsbasis, was nur wenige Menschen wissen. Gelingt es dem Privatdetektiv einen Erben zu ermitteln und dieser nimmt das Erbe an, was meist der Fall ist, sind Honrare zwischen 20% und 30% keine Seltenheit.

Die Privatdetektive und Detekteien die in diesem Metier arbeiten haben umfangreiche Kenntnisse die folgendes Spektrum umfassen:

  • Grundlagen des Erbrechts, Gesetzliche Erbfolge, in der ersten bis fünften Erbfolgeordnung, Entferntere Ordnungen, Ehegattenerbrecht, Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft , Gütertrennung.
  • Übernahme der Erbenermittlung mit seinen Rechten und Pflichten in beratender Funktion.

  • Einholung der Erbnachweise, geeignete Urkunden, Erbenermittlung nach Namensgleichheit, Archive und Internet-Recherchen.

  • Umgang und Vergütungsvereinbarung mit ermittelten Erben, der Erbscheinbestellung und Auseinandersetzung des Nachlasses mit mehreren Erben.

Auch wir von www.detektei-schuett.de werden bei solchen Angelegenheiten aktiv und haben durch ein bundesweites Kontaktnetz in Deutschland die Möglichkeit intensive Nachforschungen zu betreiben. Sollte international recherchiert werden müssen, können wir auch in dieser Hinsicht mit der Unterstützung von Kollegen über die Grenzen hinweg rechnen.

Sollten Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne über unsere Webseite und wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Samstag, 9. März 2013

Aufklärung bei Brandstiftung

Die hohe Brandstiftungskriminalität richtet jährlich Millionenschäden an und Versicherer wie auch Unternehmensführer sind gefordert durch intensive Zusammenarbeit mit der Polizei oder Detektiven dubiosen Schadensfällen wirksam entgegen zu treten. Doch leider haben weder viele polizeiliche Dienststellen genügend personelle und materielle Voraussetzungen, um die Täter zu ermitteln und Dingfest zu machen.

Somit werden oftmals private Ermittler bereits jetzt schon eingesetzt, um herauszufinden, ob es sich um Brandstiftung handelt und wer die Täter waren. Die Aufklärung von Brandstiftungsdelikten gehört mit zu den schwierigsten Aufgaben für uns Detektive, insbesondere, wenn es sich um umsichtige und intelligente Täter handelt, die möglicherweise sogar aus den eigenen Reihen der Unternehmen oder sogar der Feuerwehr kommen.

Je schlechter die wirtschaftlichen Verhältnisse werden, von allgemeinen Vandalismus einmal abgesehen, um so mehr treten diese Delikte auf, da die Täter davon ausgehen nicht geschnappt zu werden und die Versicherungen den Schaden schon bezahlen werden. Durch genaue und sorgfältige Ermittlungen und insbesondere zeitintensive Ermittlungen können durch Befragungen und Hintergrundrecherchen sehr oft die wahren Täter und Gründe durch Privatdetektive ermittelt werden.

Eine gute Ausbildung und hervorragende Sachkenntnis sind eine bedingte Grundvoraussetzung, um in diesen Bereich der kriminalistische Tätersuche erfolgreich seine Arbeit machen zu können und diese finden sie fortan bei www.detektei-schuett.de In Zusammenarbeit mit einer ausgebildeten Fachkraft, die in diesem Bereich schon erfolgreich tätig war und einem fähigen Ermittlerteam, können wir ädaquate Hilfe anbieten, wenn sie gebraucht wird.

Natürlich können nicht alle Fälle aufgeklärt werden, nehmen Sie nur zum Beispiel die vielen Fahrzeugbrände, die von gelangweilten Jugendlichen verübt werden und völlig unberechenbar zuschlagen. Nicht jedes Fahrzeug kann bewacht und geschützt werden und diese Ermittlungen verlaufen meist im Sande, da die Täter nur selten gefasst werden können.

Bei Brandstiftungen die verübt werden, damit sich die Täter entweder finanziell sanieren können, ein Verbrechen vertuscht werden soll oder um einen kriminellen Akt des Vandalismus bei Firmen oder Wohneigentum sind die Erfolgsaussichten den Täter zu ermitteln viel besser. Wichtig für uns als Detektive ist dabei natürlich das bei einem Untersuchungsbeginn der Brandort möglichst unverändert bleiben muß, denn das Feuer, die Brandlöscharbeiten und möglicherweise auch der Täter haben ihren Teil dazu beigetragen, viele wertvolle Spuren zu verwischen. Wenn Sie also von der Detektei Schütt einmal Hilfe brauchen, dann versuchen Sie alles notwendige dafür zu tun, damit nicht noch Spuren verwischt werden und engagieren Sie uns zeitnah.

Neben einen subjektiven Befund den wir vor Ort vornehmen werden, gehört natürlich die Beschaffung von Informationen der Brandentdecker dazu, weiteren Zeugen, Befragungen der Feuerwehr und natürliche eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei.

Folgende Dienste könne wir in diesem Bereich anbieten und sind notwendig wie zeitaufwendig:

• Feststellungen und allgemeine Umstände des Brandentstehungsortes
• Allgemeine Auswertung der Spurenbildes des Brandortes
• Bearbeitung und Auswertung von Faktoren die eine Brandausbreitung und das Spurenbild
   beeinflussen können.
• Feststellung der Brandursache
• Recherche auf eine vorsätzliche Inbrandsetzung
• Untersuchung auf Einbruchsspuren

Wenn Sie Fragen oder Hilfe brauchen bei Brandermittlungen, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll auf unserer Webseite www.detektei-schuett.de an uns und wir stehen Ihnen mit Rat und Tat beiseite.